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So wünscht es sich der GC St. Leon-Rot auch in der DGL-Saison 2026: Doppelsieg zum Auftakt im Mai. Die SLR-Frauen und die -Männer wollen in diesem Jahr jeweils den Titel im Final Four am Riedhof. | © DGV/Heigl

SLR-Teams auch 2026 klare Favoriten im Süden

Die Einen haben ihn, die anderen wollen ihn zurück: Die Frauen aus dem GC St. Leon-Rot gewannen 2025 verdient das Final Four. Daher ist völlig klar, was das Ziel in der Saison 2026 ist: Titelverteidigung. Aber nicht nur das: „Wir wollen aber auch in diesem Jahr den Fokus auf die Entwicklung unserer Nachwuchstalente setzen“, sagt Sebastian Buhl. Der Coach der SLR-Damen wird künftig allerdings auf Chiara Horder verzichten müssen, die ins Profilager wechselte. Buhl: „Sie wird aber weiterhin bei uns trainieren und fester Bestandteil unserer Familie sein.“

 

Familie ist das Stichwort, denn sie hat Zuwachs bekommen. Zum Meister wechselte für die DGL-Saison 2026 neben den starken Jugendspielerinnen Laetitia Leisinger und Yoo-Jin Bae mit Cecilie Volckens eine weitere Nationalspielerin, die zuletzt in den Diensten des Ligakonkurrenten Münchener GC stand. „Am Ende geht es um Entwicklung, Zusammenhalt – und darum, bei aller Ambition den Spaß am Spiel nicht zu verlieren“, sagt Felix Lammers, sportlicher Leiter beim Meister SLR.

Das Team wird sich im Trainingslager im türkischen Belek auf den ersten Spieltag zu Hause (16./17. Mai) vorbereiten, um gleich zum Auftakt ein Ausrufezeichen zu setzen. Und man wird Anfang April Richtung USA schauen, wo sich Charlotte Back beim Augusta National Women's Amateur beweisen darf. Als stärksten Konkurrenten in der 1. Bundesliga Süd schätzen die SLR-Verantwortlichen den Stuttgarter GC Solitude ein. Mit Florian Münch (Head of Performance) und Cedric Nübel (Athletik-Coach) gibt es zudem weiteres Personal, das sich um die Spielerinnen und Spieler des GC St. Leon-Rot kümmern wird.

 

Kader SLR-Frauen 2026: Leonie Harm, Celina Rosa Sattelkau, Chiara Horder, Karolin Lampert, Charlotte Back, Stella Jelinek, Tessa Kremser, Isabelle Schlick, Lotte Schuhr, Paula Schulz-Hanßen, Grace Vetter, Yoo Jin Bae, Sophie Böhlhoff, Maya Burmann, Anni Eisenhut, Una Irrgang, Joy Johnson, Laetitia Leisinger, Sofia Maier-Borst, Cecilie Volckens

SLR-Männer wollen den Pott zurück

Damit die Mission Pokal-Rückeroberung klappt, kehrt Marco Schmuck als Head-Coach auf die Kommandobrücke zurück. Er soll mit seinem Co. Marco Müntnich dafür sorgen, dass die SLR-Männer ohne Probleme ins Final Four einziehen und am 1./2. August am Riedhof um Gold spielen. 2023 und 2024 war das gelungen, 2025 schied der Favorit, den Schmuck einmal als „FC Bayern im deutschen Golf“ bezeichnet hatte, im Halbfinale aus. Verlassen hat das Team Lauri Diener (Hamburg-Falkenstein), neu dazu kommen Bjarne Murr (zuletzt Münchener GC) und Mika Schepp (Hetzenhof).

 

Auch die Männer werden sich in der Türkei auf die Saison vorbereiten. Lammers: „Wir freuen uns sehr, geschlossen als Mannschaft in die neue DGL-Saison zu starten. Die Spieltage bieten uns eine wertvolle Gelegenheit, als Team weiter zusammenzuwachsen und insbesondere unseren jungen Spielern eine hervorragende Plattform für ihre sportliche und persönliche Entwicklung zu geben.“

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Vom Papier her sind die SLR-Männer der klare Favorit in der 1. Bundesliga Süd, denn im Kader tummeln sich National- und Tourspieler. Die Konkurrenz aus München und Frankfurt schläft nicht und will ebenfalls das Riedhof-Ticket lösen. Und dann sind beim Showdown im Münchner Süden ja auch noch die zwei Top-Teams aus dem Norden, die den Süd-Clubs im Halbfinale 2025 ordentlich einschenkten und den Pokal unter sich ausspielten. Das haben sie im Süden nicht vergessen. Vor allem nicht im GC St. Leon-Rot.

 

Kader SLR-Männer 2026: Carl Siemens, Philipp Katich, Jiri Zuska, Tim Wiedemeyer, Finn Kölle, Nils-Levi Bock, Bjarne Murr, Jan Schneider, Mika Schepp, Ben Gratzl, Florentin Meller, Lucian Meller, Leonas Jung, Paul Höfer, Leon Herb, Tjelle Rieger, Maximilian von Borgstede, Matous Zach, Lucas Cai, Luca Herb, David Fuchs

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