Schott glänzt am Sonntag
Am Sonntag war keiner besser: Für Freddy Schott endete die South African Open Championship mit einer beeindruckenden Tagesleistung. Acht Birdies standen am Ende auf der Karte des Senkrechtstarters, der vor drei Wochen bei der Bahrain Championship seinen ersten Titel im Oberhaus errungen hatte – allesamt erzielt auf Par-4-Bahnen. Die Folge: eine Tagesbestleistung von 63 Schlägen, verbunden mit einem Sprung von Rang 63 auf Platz 14 im Tableau.
Den Sieg im Stellenbosch GC sicherte sich einmal mehr Casey Jarvis. Für den Südafrikaner ist es nach dem Triumph bei der Kenya Open in der Vorwoche der zweite Titel in Folge. Eine 67 zum Abschluss und ein Gesamtergebnis von 14 unter Par sorgten am Ende für einen Vorsprung von drei Schlägen auf Francesco Laporta, Hennie du Plessis und Frederic Lacroix.
Vorzeitiges Ende für deutsches Quartett
„Ich fühle mich in diesem Moment wie auf dem Gipfel der Glückseligkeit“, sagte Jarvis. „Absolut unglaublich. Vor heimischem Publikum bei meinem Heimturnier zu gewinnen, ist einfach fantastisch, mir fehlen die Worte! Ich hatte seit Beginn der Woche das leise Gefühl, dass etwas Verrücktes passieren würde – und es ist unglaublich.“
Aus deutscher Sicht hatten Allen John, Marcel Schneider, Marcel Siem und Nick Bachem den Sprung ins Wochenende verpasst.
Überschattet wurde das Geschehen vom schweren Unfall Andrea Pavans. Der Italiener, Gewinner der BMW International Open 2019, war vor dem Turnier in einen Aufzugschacht gestürzt und zog sich dabei mehrere Wirbelbrüche zu. Glücklicherweise geht es dem 36-Jährigen nach einer sechsstündigen Operation den Umständen entsprechend gut. Er sei glücklich, am Leben zu sein, und habe bereits mit seinen Kindern gesprochen, berichtete sein ehemaliger Trainer JT Higgins.









