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Regelfrage der Woche #49/2025 | © golfsupport.nl/Richard Martin-Roberts

Schneller spielen, schneller suchen?

Die Situation: 

Stefan Soeinpechodernicht spielt aus etwas 50 Meter Entfernung mit dem dritten Schlag das Grün eines Par 4 an. Er hat wohl irgendetwas falsch gemacht, denn mit einem hässlichen Socket fliegt sein Ball im Winkel von 45 Grad nach 25 Meter in den Wald.

 

Allein schon zum Üben (aber es steht ihm auch zu) kündigt er einen provisorischen Ball an, und wieder bewahrheitet sich der Spruch „Den zweiten kann jeder“, denn sein provisorischer Ball landet nicht nur auf dem Grün sondern fällt sogar ins Loch.

 

„Ich glaube, da müssen wir den ersten nicht suchen. Besser wird es mit dem bestimmt nicht“, äußert Stefan. 

 

Aber Gina Gönntdenanderennix und Ferdinand Fiesling machen sich schon eilig auf den Weg, um den ersten Ball zu finden. „Wir wollen doch nur helfen, das macht man einfach. Vielleicht liegt der ja ganz toll!“, rufen sie, während sie zum Waldrand laufen. 

 

Stefan guckt verzweifelt. Er will den ersten Ball nicht mehr. Besser als ein Bogey wird es mit dem Ball im Loch bestimmt nicht, eher mehr, wenn er unspielbar ist. 

 

Wenn er den provisorischen Ball nochmal von einer Stelle näher zum Loch weiterspielen könnte, wäre der erste Ball aus dem Spiel, aber der provisorische liegt schon im Loch. Wie soll er den spielen?

Die Lösung:

In diesem Fall ist der ursprüngliche Ball aus dem Spiel, wenn der Spieler seinen provisorischen Ball aus dem Loch nimmt. Stefan muss also schneller auf dem Grün sein als seine Mitspieler im Wald erfolgreich sind.

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