Schmids Top-Leistung: Fakten und Zahlen
Mit Runden von 66, 63, 68 und 72 Schlägen beendet Matti Schmid die Charles Schwab Challenge auf einem starken zweiten Platz – nur einen Schlag hinter Sieger Ben Griffin.
Gesamtergebnis: -11. Am windigen Finaltag notierte der Regensburger sechs Birdies, sechs Bogeys und ein Doppel-Bogey.
Für Schmid ist es bei seinem 79. Start die bisher beste Platzierung auf der PGA Tour. Zuvor hatte er zweimal den dritten Rang erreicht.
Das Preisgeld: 1,035 Millionen US-Dollar – der höchste Scheck seiner bisherigen Karriere. Insgesamt kommt der 27-Jährige auf 4,476 Millionen Dollar Karrierepreisgeld auf der PGA Tour.
Der Putter läuft heiß
Besonders auffällig war Schmids Performance auf den Grüns: Mit 8,837 gewonnenen Schlägen auf das Feld (Strokes Gained: Putting) und 1,53 Putts pro getroffenem Grün führt er beide Kategorien an.
Auch in der Birdie-Wertung ist Schmid top: Mit 25 Birdies liegt er vor allen anderen Spielern im Feld.
Zudem überzeugt Schmid 2025 mit verbessertem Eisenspiel. In der Kategorie Strokes Gained: Approach liegt er bei +0,367 – deutlich besser als in den Vorjahren (2024: 0,035 / 2023: -0,016).
Luft nach oben rund ums Grün
Wenn es derzeit noch einen Schwachpunkt gibt, liegt dieser im Spiel rund ums Grün. Trotz seines spektakulären Pitches auf der 18. Bahn bleibt Schmid in der Kategorie Strokes Gained: Around the Green im unterdurchschnittlichen Bereich.
Beim Abschlag hingegen gehört er zu den Longhittern: In der Kategorie „Driving Distance“ liegt er auf Platz 14 – noch vor Spielern wie Ludvig Åberg oder Xander Schauffele.
Bestwert in der Weltrangliste, Debüt beim Signature Event
In der Weltrangliste klettert Schmid auf Rang 76 – sein bisher bester Wert. Neben Stephan Jäger (47.) stellt das Elite Team Germany damit zwei Spieler in den Top 100.
Für Platz zwei erhält er 31,85 OWGR-Punkte, mehr als doppelt so viele wie bei seinem bisherigen Bestwert (Platz 2 bei der Dutch Open 2021).
Auch im FedExCup geht es nach oben: Platz 55 bedeutet einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Nur die Top 100 halten am Saisonende ihre Tourkarte – Schmid ist aktuell auf Kurs, dies noch vor der Herbstserie zu sichern.
Noch eine Premiere: Schmid darf in dieser Woche erstmals bei einem Signature Event abschlagen. Beim prestigeträchtigen Memorial Tournament geht es um ein Preisgeld von 20 Millionen Dollar. Qualifiziert hat sich der Deutsche über die Sonderwertung „Aon Next 5“.









