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Scottie Scheffler bei der Open in Royal Portrush
Scottie Scheffler bei der Open in Royal Portrush | © Ramsey Cardy/Sportsfile via Getty Images

Schmid schafft den Cut, Scheffler mit Traumrunde in Front

An einem windigen und regnerischen zweiten Turniertag der Open Championship in Royal Portrush zeigte der Weltranglistenerste Scottie Scheffler all seine Klasse. Mit acht Birdies und nur einem Bogey von Loch 11 kam der US-Amerikaner am Freitag auf 64 Schläge. Das Maß aller Dinge. Mit der Sieben-unter-Par-Runde übernahm er die Führung und geht bei zehn unter Par einen Zähler vor Matt Fitzpatrick (67+66) in den Moving Day.

 

Dabei gab Scheffler zu, dass er „keine Ahnung“ hatte, was für ein Ergebnis möglich war, als er sich auf den Weg machte. Er wusste, dass die Bedingungen bei den Open eine wichtige Rolle spielen. “Als wir abschlugen, sagte der Wetterbericht etwas anderes, je nachdem, welche Wettervorhersage man sich ansah. Es war super sonnig, als wir auf der Driving Range waren, ich war in kurzen Ärmeln da draußen, es war warm draußen. Dann kommen wir zum ersten Loch, es ist immer noch sonnig. Plötzlich siehst du dich um und es ist super dunkel und es fängt an zu regnen. Man fragt sich, wie lange das wohl dauern wird.” 

 

Zum Glück hatte es nicht die ganze Zeit geregnet. “Wir hatten nur vier oder fünf Löcher, an denen es wirklich geregnet hat”, so Scheffler weiter. “Und ich konnte die Löcher nutzen, an denen wir gutes Wetter hatten.” Scheffler schaffte drei Birdies in Folge an den Löchern 5, 6 und 7, aber es war die Art und Weise, wie er das Spiel beendete, die diese Runde zu einem Ereignis für die Ewigkeit machte.

 

Auf der 16, dem berüchtigten Par-3 namens Calamity Corner, dem zweitschwersten Loch des Tages, spielte er seinen Abschlag auf einer perfekten Linie und brachte ihn 17 Fuß vor der Fahne zum Liegen. Der Birdie-Putt setzte dem Tag die Krone auf.

 

Auch aus deutscher Sicht gab es eine überaus erfreuliche Meldung: Matti Schmid, der als Europameister damals vor fünf Jahren schon bei der Open in Portrush am Start war, schaffte - nun als Profi unterwegs - den Sprung ins Wochenende. Auf 73 Zähler ließ der 27-jährige Regensburger eine 70 folgen - mit vier Birdies und drei Bogeys. Sein Rezept: Er blieb geduldig und erlaubte sich keine groben Schnitzer. So schaffte er gerade so den Cut, während Stephan Jäger, der gerade zum zweiten Mal Vater wurde, an Loch 5, einem Par 4, eine bittere Neun kassierte und trotz soliden Schlägen eine 76 unterschreiben musste und am Cut scheiterte.

 

Publikumsliebling Rory McIlroy teilt Rang zwölf nach Runden von 70 und 69 Zählern (-3) und der Sieger der letzten Portrush-Open, Shane Lowry, teilt mit 70 und 72 Schlägen Rang 34. 

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