Rekorde und Träume: Zehn Fakten zum Angeben
Ein Platz für die Ewigkeit
Der Shinnecock Hills Golf Club ist einer der ältesten Golfclubs der USA und war bereits 1896 erstmals Austragungsort der US Open. Damit ist er der einzige Platz, der das Turnier in drei Jahrhunderten ausgerichtet hat: im 19., 20. und 21. Jahrhundert.
Nummer sechs steht an
2026 findet die US Open zum sechsten Mal in Shinnecock Hills statt. Nur Oakmont (10) und Baltusrol (7) waren häufiger Gastgeber – ein elitärer Kreis, in dem sich der Kurs von Long Island längst etabliert hat.
Wenn Par ein guter Score ist
2018 gewann Brooks Koepka mit einem Gesamtscore von +1 – eine Seltenheit im modernen Golf. Shinnecock Hills ist damit einer der wenigen Major-Kurse, auf denen selbst die weltbesten Golfer regelmäßig über Par bleiben.

Ein Club für Auserwählte
Der Shinnecock Hills Golf Club ist ein exklusiver Privatclub mit nur rund 300 Mitgliedern. Wer hier spielen möchte, benötigt entweder beste Kontakte oder sehr viel Glück. Die Aufnahmegebühr soll bei etwa 250.000 Dollar liegen.
Spaun vor historischer Mission
Titelverteidiger J. J. Spaun könnte Geschichte schreiben. Seit dem Zweiten Weltkrieg haben nur drei Spieler ihre US Open erfolgreich verteidigt (zuletzt Brooks Koepka 2018). Sein Sieg im Jahr 2025 war dabei alles andere als gewöhnlich – als einziger Spieler unter Par gewann er in Oakmont.
Der Traum vom Grand Slam
Scottie Scheffler hat die Chance, mit einem Sieg den Karriere-Grand-Slam zu vollenden. Das ist bislang nur sechs Spielern gelungen (Gene Sarazen, Ben Hogan, Gary Player, Jack Nicklaus, Tiger Woods und Rory McIlroy). Ein Triumph in Shinnecock würde ihn in eine der exklusivsten Gruppen des Golfsports katapultieren.
Ein Rekord für die Ewigkeit?
Adam Scott bestreitet sein 100. Major in Folge – eine Serie, die nur von Jack Nicklaus übertroffen wird. Ausgerechnet in Shinnecock hat er jedoch noch eine Rechnung offen: Bei seinen bisherigen Starts hier verpasste er jeweils den Cut.
Keine Verlängerung in Sicht
Seit 2008 hat es bei der US Open kein Stechen mehr gegeben – die längste Serie aller Major-Turniere. Damals setzte sich Tiger Woods in einem epischen Duell gegen Rocco Mediate durch. Wird diese Serie 2026 enden?
Kaymer bleibt der Referenzpunkt
Martin Kaymers Triumph im Jahr 2014 ist bis heute der einzige deutsche Sieg bei der US Open und eine der dominantesten Turnierleistungen überhaupt. Er holte einen Start-Ziel-Sieg mit acht Schlägen Vorsprung. 2026 wird in den deutschen Golfmedien also sicher wieder auf diesen historischen Erfolg zurückgeblickt. So auch bei uns >>>
Amerikaner dominieren
Trotz der Globalisierung ist die US Open nach wie vor eine Bastion des US-Golfs: Seit 2015 haben nur zwei Nicht-Amerikaner das Turnier gewonnen – Jon Rahm (2021) und Matt Fitzpatrick (2022). Bei der Open Championship beispielsweise ist das Verhältnis deutlich internationaler. Somit stellt sich diese Woche erneut die Frage: Können Europäer die US-Bedingungen meistern?







