Mit neuen Eisen an die Spitze
Mit einem starken Auftritt zum Jahresbeginn hat Rory McIlroy beim Dubai Invitational sofort ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Weltranglistenzweite spielte eine 66 (-5) und liegt damit nach der ersten Runde einen Schlag vor Connor Syme und David Puig.
Für McIlroy war es der erste Turnierstart seit einem außergewöhnlich erfolgreichen Jahr 2025, in dem er mit dem Sieg beim Masters den Career Grand Slam perfekt machte und zudem eine Schlüsselrolle im europäischen Erfolg beim Ryder Cup spielte. In Dubai knüpfte der 36-Jährige nahtlos an diese Form an.
Der Start gelang spektakulär: Nach zehn Löchern standen sieben Birdies auf der Karte, dann frischte der Wind auf und das Spiel wurde etwas schwieriger. Ein Bogey auf der Drei verhinderte eine noch niedrigere Runde, doch McIlroy blieb souverän. „Insgesamt ein schöner Weg, um ins neue Jahr zu starten“, bilanzierte er zufrieden.
Besonders interessant: In Dubai ist McIlroy mit verändertem Material unterwegs. Er spielt nicht mehr mit klassischen Blade-Eisen, sondern mit fehlerverzeihenderen Cavity-Back-Eisen. Zudem testet er einen neuen Ball. Die Anpassung erfolgte in Zusammenarbeit mit TaylorMade. „Wenn es Hilfe gibt, nehme ich sie gerne an“, erklärte McIlroy. Die ersten Eindrücke waren demnach sowohl im Training als auch im Turniereinsatz positiv.
Prominente Verfolger, Deutsche abgeschlagen
Hinter dem Führenden lauern prominente Namen: Shane Lowry und der ehemalige Turniersieger Tommy Fleetwood liegen bei zwei unter Par, während Matt Wallace nach einer turbulenten Runde bei drei unter Par ins Clubhaus kam.
Für das deutsche Duo verlief der Turnierstart etwas durchwachsen: Marcel Siem blieb einen Schlag über Par (T32), nachdem er seine Runde mit drei Bogey beendet hatte, und Nicolai von Dellingshausen liegt nach einer 75 (+4) auf Rang 51.








