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Rory McIlroy, Anotn Albers und Alex Cejka
Rory McIlroy, Anotn Albers und Alex Cejka | © golfsupport.nl/TaylorMade

McIlroys emotionaler Heimsieg, Albers in Top-Form und Cejkas bitteres Bogey

Rory McIlroy hat bei der Irish Open am K Club ein wahres Drama geliefert: Mit einem sensationellen Eagle-Putt aus acht Metern auf der 18. Spielbahn rettete er sich ins Stechen gegen Joakim Lagergren und setzte sich schließlich am dritten Extraloch durch. Der Masters-Sieger von 2025 feierte damit seinen zweiten Sieg bei seinem Heimturnier – neun Jahre nach dem ersten – und bereits den vierten Titel in dieser Saison. Für das Publikum in Irland war es ein Fest, für McIlroy ein starkes Signal vor dem anstehenden Ryder Cup.

 

Stichwort Ryder Cup: Europas Kapitän Luke Donald überlässt nichts dem Zufall. Direkt nach der BMW PGA Championship in Wentworth wird das europäische Ryder-Cup-Team per Charterflug nach New York reisen, um zwei Tage lang Bethpage Black zu besichtigen und zu trainieren. Mit Ausnahme von Sepp Straka haben alle Spieler ihre Teilnahme zugesagt – darunter auch Rory McIlroy –, ehe die Mannschaft bis zum Beginn des Kontinentalvergleichs in den USA bleibt, um sich an Zeitverschiebung und Bedingungen zu gewöhnen.

 

Um Straka rankten sich zuletzt viele Spekulationen, nachdem er sowohl die Irish Open als auch die BMW PGA Championship in Wentworth abgesagt hatte. Wie Donald nun erklärte, gibt es einen privaten Grund für die Absenz – Straka und seine Frau Paige sind vor wenigen Wochen zum zweiten Mal Eltern geworden, ihr Kind kam jedoch als Frühgeburt zur Welt. „Alles läuft extrem gut mit dem Baby. Er will einfach nicht zu weit entfernt von daheim sein, und das ist nur fair“, sagte der Kapitän.

Birdie-Rekord und Albers im Formhoch

Zurück zur Irish Open: Ángel Hidalgo beendete das Gastspiel im K Club auf dem dritten Rang. Am Samstag konnte der Spanier Golfgeschichte schreiben: Mit zwölf Birdies in einer Runde katapultierte sich der 27-Jährige mit einer 63 auf Platz zwei des Leaderboards und in einen elitären Rekord-Club der DP World Tour. Nur wenige Größen wie Fred Couples, Ernie Els oder Darren Clarke hatten zuvor diese Marke erreicht. Für Hidalgo, der 2021 mit dem Überraschungssieg bei der German Challenge in Deutschland erstmals auf sich aufmerksam machte und 2024 die Open de España gewann, ist es ein weiterer Meilenstein in seiner Karriere.


Ein Birdie zum Sieg, ein Par fürs Playoff – so die Voraussetzungen für Alex Cejka auf dem 54. und letzten Loch der Stifel Charity Classic. Leider wurde es für den 54-Jährigen, der bereits drei Major-Siege bei den Über-50-Jährigen in der Bilanz stehen hat, nur ein Bogey. Die Folge: Als Dritter musste Cejka zusehen, wie Thomas Bjørn das Playoff gegen Cameron Percy mit einem spektakulären Putt für sich entschied und den zweiten Sieg in der laufenden Saison perfekt machte.

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Platz 14, 9, 12 – und nun Zweiter! Anton Albers aus dem National Team Germany spielt auf der HotelPlanner Tour aktuell groß auf. Der 26-jährige Buchholzer hat sich innerhalb nur weniger Wochen zu einem ernstzunehmenden Aufstiegskandidaten auf die DP World Tour entwickelt. Bei der Rosa Challenge Tour in Polen fehlten am Ende bei einem Gesamtergebnis von 13 unter Par nur zwei Schläge auf den schwedischen Gewinner Hugo Townsend.

 

Nuria Iturrioz hat die Aramco Houston Championship 2025 (LET) mit einer eindrucksvollen Finalrunde von 68 Schlägen (-4) für sich entschieden und damit ihren bereits fünften Titel auf der Ladies European Tour gefeiert. Mit drei Birdies auf den letzten fünf Bahnen setzte sich die 29-jährige Spanierin am Golfcrest Country Club gegen ihre Landsfrau Carlota Ciganda und die Engländerin Charley Hull durch und triumphierte am Ende mit zwei Schlägen Vorsprung bei -13. Für Iturrioz ist es der erste Sieg seit 2023. Alexandra Försterling und Polly Mack aus dem National Team Germany kamen als beste Deutsche auf dem zwölften Rang ins Ziel.

USA gewinnt Walker Cup

Das US-Team hat den Walker Cup 2025 in eindrucksvoller Manier gewonnen: Auf dem legendären Cypress Point Club an der kalifornischen Küste setzten sich die Amerikaner mit 17:9 gegen Großbritannien & Irland durch und feierten damit ihren fünften Sieg in Serie. Den Titel perfekt machten sie mit einer historischen Einzelbilanz am Sonntag – acht Siege und ein geteiltes Match in zehn Partien –, wodurch früh alle Zweifel am Ausgang beseitigt wurden. GB&I hatte zuletzt 2001 einen Walker Cup in den USA gewinnen können.

 

Bryson DeChambeau hat es wieder geschafft, die Golfwelt mit einer Mischung aus Show und Können in seinen Bann zu ziehen: Nach zwölf Tagen und unzähligen Versuchen traf der US-Star mit einem Ping-Pong-Ball per Wedge ins winzige Shot-Glas auf der Empore seines Hauses – und kündigte direkt die Verlosung des im Hintergrund stehenden Sportwagens an. Damit setzt der einstige „Mad Scientist“ seine Verwandlung zum „Content King“ fort.

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