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Von links: Nico Lang, Loic Naas und Agustin Bargas. | © Pro Golf Tour

Lang Dritter bei Schweizer Premierensieg

Wenige Tage nach dem aus deutscher Sicht perfekten Start in den VcG German Swing auf der Pro Golf Tour – mit Philipp Macionga als Gewinner der VcG Bodensee Open – konnte mit Nico Lang auch beim zweiten Event der Serie ein Deutscher um den Titel mitspielen. Der 26-Jährige vom Wittelsbacher Golfclub überzeugte im Golf- und Land-Club mit Runden von 70 und zweimal 69 Schlägen und beendete das zweite Turnier des German Swing auf Rang drei mit fünf Schlägen unter Par. Für Lang war dies der bislang beste Auftritt der Saison. In der Order of Merit ging es damit vor auf Rang 18.

 

Mit Frederik Eisenbeis und Simon Haas (T4) erreichten zwei weitere Deutsche die Top Fünf in Bergisch Gladbach. Der Amateur Korbinian Walther wusste mit einem geteilten siebten Rang zu überraschen.

Birdie im Play-off: Naas krönt besondere Woche mit Premierensieg

Auch im zweiten Turnier der German Swing Premiere musste der Sieger in einem spannenden Stechen ermittelt werden. Bei der VcG Köln Open standen sich dieses Mal der Schweizer Loic Naas und der Italiener Agustin Bardas in der Verlängerung gegenüber. Nach 54 Löchern im renommierten Golf- und Land-Club Köln lagen sie schlaggleich bei sieben unter Par. So ging es zurück auf die 18. Bahn, wo Naas das Playoff mit einem Birdie am zweiten Extra-Loch zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Auch für den zweitplatzierten Bardas war es die bislang beste Platzierung auf der Pro Golf Tour.

 

Dabei war Naas selbst überrascht, dass er sich in diese Position spielen würde. „In der Proberunde habe ich den Ball überall hingeschlagen – das war wirklich schlimm“, gab der 23-Jährige zu. „Im Anschluss habe ich aber intensiv daran gearbeitet, alles zu korrigieren. Heute ging es dann darum, mich auf jeden Schlag zu konzentrieren und mein Bestes zu geben.” Bereits am ersten Turniertag in Bergisch Gladbach präsentierte sich Naas in Bestform. Eine 67 in der ersten Runde legte den Grundstein und nach einer durchwachsenen 72 an Tag zwei verdiente er sich mit einer weiteren 67 am Finaltag einen Platz im Playoff mit Bardas, der als Führender mit vier Schlägen Vorsprung in den Finaltag gegangen war.

Naas: „Der beste Platz auf der Tour“

Obwohl Naas als Rookie auf der Tour abschlägt, hat er sich nach der Woche im Golf- und Land-Club Köln festgelegt: Angesichts der Bedingungen auf der traditionsreichen Golfanlage kam er aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. „Ehrlich gesagt, war das der beste Platz, den wir dieses Jahr gespielt haben. Alles war in perfektem Zustand: die Grüns, die Range, die gesamte Anlage. Der Platz ist anspruchsvoll, die Grüns sind schwer zu lesen, aber alles ist sehr fair aufgebaut. Dazu kam perfektes Wetter. Es war großartig, hier zu spielen.“

 

Mit seinem Debütsieg verbesserte sich Naas auf Rang 13 in der Order of Merit. Gefeiert wird dieser Erfolg zu Hause bei der Familie: „Ich fahre heute noch nach Hause, die Fahrt dauert nur etwa fünf Stunden. Meine Familie wartet schon. Morgen helfe ich in meinem Heimatclub bei einem Amateurturnier und abends hat meine Mutter, die Ballettlehrerin ist, eine Aufführung. Also eher ein ruhiger ‚Feierplan‘. Aber meine Familie unterstützt mich so sehr, da gebe ich gerne etwas zurück.“

 

Nach der VcG Köln Open stellen sich die Top Fünf der Order of Merit wie folgt auf: Dario Antonisse (Niederlande), Kristof Ulenaers (Belgien), Philipp Macionga (Deutschland), Max Schmitt (Deutschland) und Mauro Gilardi (Schweiz).

Der German Swing schwingt weiter

Ein großer Dank gilt dem Golf- und Land-Club Köln sowie dem Titelsponsor VcG (Vereinigung clubfreier Golfspieler), die diese Veranstaltung ermöglicht und durch ihren Einsatz maßgeblich geprägt haben. Nach den VcG Bodensee Open findet auch das zweite Event des German Swing einen erfolgreichen Abschluss. Die Turnierserie wird ab dem 23. Juni mit den VcG Neuhof Open im Golf-Club Neuhof in Dreieich auf deutschem Boden komplettiert.

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