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Hannah Karg geht dieses Jahr in ihre zweite Saison auf der LET Access Series. | © @AlpsTourGolf

Karg: „Dieses Jahr bleibe ich mir selbst treu“

Sie hat konstant gespielt, viel gelernt – und trotzdem blieb das Gefühl, dass noch mehr möglich gewesen wäre. Hannah Karg hat in ihrer ersten Profisaison eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie auf der Tour mithalten kann. Für die 25-Jährige aus Hamburg war das Jahr jedoch weit mehr als eine Ansammlung guter Ergebnisse.

 

Mit drei Top-Ten-Platzierungen, einer 68er-Runde als niedrigstem Score und Rang 20 in der Jahreswertung setzte sie sportlich ein Ausrufezeichen. „Dieses Jahr hatte die höchsten Hochs und die tiefsten Tiefs“, sagte sie rückblickend gegenüber der offiziellen Website der LET Access Series. Nach einem starken Amateurjahr war sie mit großen Erwartungen gestartet. „Die Tour war noch kompetitiver, als ich gedacht habe. 16 verschiedene Siegerinnen – das zeigt, wie eng es zugeht. Punkte-technisch war ich nicht weit weg, aber vielleicht hat der Sieg gefehlt.“ Gerade verpasste Cuts seien schwer zu verdauen gewesen. „Das war nicht einfach, aber eine wichtige Lektion.“

Volles Programm als Rookie

Karg absolvierte in ihrer Debütsaison alle 19 Turniere im Kalender – ein ambitioniertes Pensum. Für die Spielerin des National Team Germany war das jedoch ein bewusster Schritt.

 

„Ich spiele gerne viele Turniere, weil ich mich in diesem Umfeld wohlfühle und davon profitiere“, erklärt die Spielerin des Hamburger Golf-Clubs, in dem sie auch trainiert. „Körperlich war das kein Problem. Wie viele Events man spielt, ist eine sehr persönliche Entscheidung. Dieses Jahr lasse ich vielleicht eines aus, aber ich plane wieder, fast alles mitzunehmen.“

Den eigenen Weg finden

Neben sportlichen Erkenntnissen sammelte Karg vor allem mentale Erfahrungen. „Ich fand es schön zu sehen, wie offen und hilfsbereit alle sind – vom Staff bis zu den Spielerinnen. Die Erfahrenen kümmern sich wirklich.“

 

Trotzdem hat sie für 2026 eine klare Leitlinie formuliert: „Ich muss mehr in meiner eigenen Spur bleiben. Es gibt viele Wege, gutes Golf zu spielen. Was für andere funktioniert, muss nicht mein Weg sein. Dieses Jahr bleibe ich mir selbst treu.“

Lieblingsplatz Himmerland – Heimspiel in Deutschland

Für Karg ist das Turnier im Himmerland Golf & Spa Resort ein Highlight im kommenden Kalender. Dort wurde sie im Vorjahr geteilte 13. „Himmerland war mein Lieblingsplatz. Ich mag Golfplätze, auf denen man strategisch denken muss. Es ist ein harter, aber fairer Test.“

 

Besonders freut sie sich auch auf die Rückkehr der LET Access Series nach Deutschland. Nachdem Laura Beveridge 2019 die Rügenwalder Mühle Ladies Open gewonnen hatte, feiert nun die Ladies German Challenge powered by VcG Premiere. „Ich freue mich sehr für Deutschland. Zum ersten Mal als Profi zu Hause zu spielen, wird etwas Besonderes.“

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Sieg und Gelassenheit als Ziel

Sportlich hat Karg klare Ambitionen: Sie will unter die Top Sieben der LETAS Order of Merit kommen. Gleichzeitig setzt sie sich mentale Ziele. „Ich möchte ruhiger und präsenter auf dem Platz sein. Natürlich ist ein Sieg das große Ziel. Ich habe vor zwei Jahren gewonnen – ich liebe es zu gewinnen. Es hat mich schon geärgert, dass es letztes Jahr nicht geklappt hat. Also greifen wir dieses Jahr wieder an.“

 

In zwölf Monaten möchte sie sagen können, dass sie den nächsten Schritt gemacht hat: „Ich will eine coole, ruhige und gefasste Spielerin sein. Daran arbeite ich.“ Der Saisonstart erfolgt bei der Madaef Golfs Ladies Open im Royal Golf de Fès vom 12. bis 14. April.

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