Henseleit glänzt in Arizona
Acht Birdies, ein Bogey, sieben unter Par – für Esther Henseleit lief es am Finaltag der Ford Championship außerordentlich gut. Die 65 am Sonntag, eine Tagesleistung, die nur eine Spielerin im Feld unterbieten konnte, spülte die Athletin aus dem Elite Team Germany auf den neunten Rang. Am Ende stand damit das dritte Top-15-Ergebnis in den vergangenen vier Starts für die 27-Jährige zu Buche.
„Es ist einfach schön, zu Hause zu sein“, kommentierte Henseleit, die in Scottsdale ein zweites Zuhause hat. „Ich habe heute wirklich solide gespielt, einige Putts gelocht, und es hat richtig Spaß gemacht. Viele bekannte Gesichter waren draußen und haben mich unterstützt. Und ja, es ist immer gut, unter Bedingungen zu spielen, die man kennt. Das Ballstriking war gut – eigentlich die ganze Woche über. An den letzten beiden Tagen war mein Putter nicht ganz so heiß, aber heute habe ich ein paar gute Putts gelocht, vor allem aus mittlerer Distanz. An der 16 habe ich einen wichtigen Par-Putt gemacht und den Schwung dann auf die letzten beiden Löcher mitgenommen, wo ich noch zwei gute Putts gemacht habe. Es hat einfach richtig Spaß gemacht da draußen. Man merkt definitiv, dass das Turnier wächst. Auf den Back Nine läuft viel Musik, die Stimmung ist richtig gut, die Leute haben Spaß. Ich versuche einfach, das aufzusaugen und positiv in mein Spiel mitzunehmen.“
Die Folge: knapp 45.000 Dollar Preisgeld und ein Sprung auf Rang 30 der Saisonwertung. Der erfreuliche Saisonstart ist auch für viele deutsche Golffans eine gute Nachricht, denn er erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Solheim-Cup-Spielerin beim Amundi German Masters powered by VcG an den Start gehen wird.
Im Titelkampf lieferten sich erneut Hyo Joo Kim und Nelly Korda ein spannendes Duell. Und wie schon in der Vorwoche beim Founders Cup hatte die Südkoreanerin das bessere Ende für sich. Nach zwei spektakulären 61er-Runden am Donnerstag und Samstag war die 30-Jährige mit vier Schlägen Vorsprung in die Finalrunde gestartet und setzte sich am Ende mit zwei Schlägen vor Korda durch.
Aus deutscher Sicht hatten auch Isi Gabsa (T70) und Polly Mack (75.) den Cut geschafft.







