Fünfstück hat Spaß in China
Ein gelungener Auftakt für Laura Fünfstück bei der Aramco China Championship: Mit einer 68 (-5) spielte sie sich in die Spitzengruppe und zeigte dabei einmal mehr, dass ihr das Format der Aramco-Team-Events besonders liegt.
Das Einzelklassement wird nach Tag eins von Moa Folke angeführt. Die Schwedin lieferte auf dem World Cup Course von Mission Hills eine fehlerfreie 67 (-6) ab und geht mit einem Schlag Vorsprung in die zweite Runde. Hinter ihr teilen sich Aunchisa Utama, Alice Hewson und National-Team-Germany-Spielerin Laura Fünfstück mit jeweils fünf unter Par den zweiten Platz.
"Es war super lustig"
Fünfstück verbuchte sieben Birdies und zwei Bogeys – und vor allem jede Menge Spaß. „Es war super lustig heute! Als ich die Startliste gesehen habe, wusste ich schon, dass wir eine gute Zeit haben würden – und zum Glück hat auch das Golf mitgespielt“, sagte die 30-Jährige. „Seit meinem Sieg in London war ich nie weit weg, aber manchmal hat es sich so angefühlt, als wäre ich meilenweit davon entfernt. Schön, wieder eine niedrige Runde zu sehen.“ Im August hatte Fünfstück bei der PIF London Championship ihren ersten LET-Erfolg gefeiert.
Die Einzelergebnisse der weiteren Deutschen nach Runde eins: Alexandra Försterling & Olivia Cowan -2 (T29), Patricia-Isabel Schmidt -1 (T42) und Helen Briem Par (T57).
Auch im Team-Wettbewerb läuft es für Fünfstück. Ihr Quartett mit Daniela Darquea, Ursula Wikström und Eleanor Givens liegt nach einer starken Teamleistung mit 19 Schlägen unter Par gemeinsam mit Team Arwefjäll an der Spitze.
Beim Einzel profitierte Folke von ihrer Länge und ihrem starken Ballstriking. Ein Birdie-Start und ein Eagle an Bahn 18 brachten Schwung in ihre Runde. „Es macht einfach Spaß, gut zu spielen. Ich bin seit einigen Turnieren auf dem richtigen Weg“, sagte die Longhitterin.
Hewson präsentierte sich nach ihrem Titel bei der Swiss Ladies Open souverän und blieb bogeyfrei. Utama überzeugte besonders mit dem Putter und konnte auf ihre Erfahrung aus früheren CLPGA-Jahren in China zurückgreifen.
Für zusätzliche Höhepunkte sorgten zwei Hole-in-ones: Dorthea Forbrigd (Norwegen) lochte an Bahn acht ein und Supamas Sangchan (Thailand) an Bahn fünf.








