Försterling weiter auf Top-Ten-Kurs
Mit einer 69, einer 66 und nun einer weiteren 69 bestätigt Alexandra Försterling bei der Australian WPGA Championship bislang ihre gute Form mit drei Runden unter Par in Folge. Am dritten Tag im Sanctuary Cove Golf and Country Club in Queensland spielte die 26-Jährige vier Birdies bei zwei Bogeys. Vor allem auf den Back Nine zeigte Försterling Golf, das ihr bereits vier Titel auf der Ladies European Tour einbrachte. Nach zwei Schlagverlusten auf den Löchern acht und neun blieb sie auf den zweiten Neun fehlerfrei und arbeitete sich mit drei Schlaggewinnen auf den Löchern elf, 14 und 18 in die Verfolgergruppe zurück.
Mit einem Gesamtergebnis von neun unter Par liegt Försterling auf dem geteilten sechsten Platz und ist damit auf einem guten Weg, ihr zweites Top Ten in dieser Saison zu erreichen. Bei der Ford Womens NSW Open Ende Februar wurde sie bereits geteilte Fünfte. Bevor die Ladies European Tour (LET) nach der Australian WPGA Championship in eine mehrwöchige Pause geht, kann sich Försterling also noch einmal richtig Selbstvertrauen für den weiteren Saisonverlauf holen.
Die beste dritte Runde aller deutschen Teilnehmerinnen spielte Celina Sattelkau. Bei ihrem zweiten LET-Start in dieser Saison schaffte sie nicht nur erstmals den Cut, sondern verbesserte sich mit einer 68 (-3) an Tag drei unter die Top 30. Dank fünf Birdies zwischen den Löchern acht und 15 liegt die 24-Jährige vom GC St. Leon-Rot bei -2 auf dem geteilten 29. Rang.
Die Ergebnisse der weiteren deutschen Teilnehmerinnen: Leonie Harm PAR (T41) und Patricia-Isabel Schmidt +1 (T46).
Hannah-Hattrick möglich
Hannah Green geht derweil mit einem Vorsprung von zwei Schlägen in die Finalrunde der Australian WPGA Championship. Die Lokalmatadorin spielte am Samstag eine 67 und liegt insgesamt 14 Schläge unter Par. Damit hat sie beste Chancen auf ihren dritten Sieg in Folge nach Erfolgen bei der Australian Open und der HSBC Womens World Championship. In der Schlussgruppe trifft sie erneut auf Casandra Alexander und Vanessa Knecht, die nach starken 65er Runden beide bei zwölf unter Par liegen. Green zeigte sich trotz des Heimdrucks selbstbewusst und will die Unterstützung der Fans nutzen, um den Titel nach Hause zu bringen.
Hinter dem Spitzentrio sorgten vor allem niedrige Runden für Bewegung im Leaderboard: Annabell Fuller stellte mit einer 64 den Platzrekord ein, den Noora Komulainen wenig später mit einer 63 unterbot. Beide verbesserten sich deutlich und gehen ebenso wie mehrere weitere Spielerinnen in Lauerstellung in den Finaltag. Alexander unterstrich ihre starke Form mit zwei Chip-in-Birdies und hofft, Green im Titelkampf noch einmal herausfordern zu können.







