Falsch aufsetzen, richtig treffen: Der Kappen-Trick für knackige Schläge
Es gibt beim Golfen doch kaum etwas Schöneres, als den Ball mit dem Eisen so richtig knackig zu treffen. Sie kennen das garantiert, dieses Gefühl, wenn mit dem Ballkontakt dieses trockene Klick-Geräusch entsteht. Beim dumpfen Plopp war der Schlag zu fett, beim blechernen Ping zu dünn. Es geht also darum, den kurzen Moment dazwischen zu erwischen, für den Sie steil von oben an den Ball kommen sollten, sodass sie zuerst die Kugel treffen und danach erst den Boden. Die Grundlage dafür: eine stabile Position am Ende des Rückschwungs.
Warum Sie die Kappe rückwärts aufsetzen sollten
An dieser Stelle kommt Ihre Kappe ins Spiel. Die sollten Sie nämlich zu Übungszwecken falschherum aufsetzen, mit dem Schirm nach hinten also. Das rät Jason Birnbaum, einer der 100 einflussreichsten amerikanischen Golfpros, auf dem US-Portal golf.com. Wenn die Cap nämlich rückwärts auf Ihrem Kopf sitzt, können Sie beim Ausholen spüren, wie die linke Seite des Schirms, die zum Ziel zeigt, etwas tiefer ist als die rechte. Dadurch kippt Ihre vordere Schulter automatisch weiter Richtung Boden als die hintere. Diese Position brauchen Sie für einen satten, abwärtsgerichteten Treffmoment. Birnbaums Tipp: Denken Sie nicht an tausend Schwungdetails, konzentrieren Sie sich lieber nur auf die linke Schirmseite Ihrer Kappe.
Das Kappen-Prinzip beim Drive
Beim Driver funktioniert das Prinzip übrigens umgekehrt: Hier sollte sich die rechte Seite des Kappenschilds tiefer anfühlen als die linke – so entsteht ein kraftvoller, aufsteigender Eintreffwinkel. Ihre Kappe kann also viel mehr, als Sie nur vor der Sonne zu schützen. Passt die Position des Schirms im richtigen Moment, richten sich Ihre Schultern fast wie von selbst korrekt aus. Probieren Sie es doch mal ...









