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Den Familienspaß im Vorfeld des Masters ließ er sich auch nicht nehmen: Scottie Scheffler war mit Frau und älterem Sohn beim Par-3-Contest in Augusta dabei. | © 2025 Augusta National

Emotionen, Hole-in-Ones und prominente Caddies

Der traditionelle Par-3-Contest am Mittwoch vor dem Masters ist auch 2026 das wohl herzlichste Spektakel im Profigolf. Auf dem ikonischen Kurzplatz von Augusta National, dessen neun Bahnen zwischen 82 und 142 Meter lang sind und sich malerisch um Teiche und Hügel schlängeln, steht nicht der sportliche Ernst, sondern die Freude am Spiel im Vordergrund. Seit der Premiere im Jahr 1960 hat sich dieser Wettbewerb zu einer der beliebtesten Traditionen im Golfsport entwickelt. Familienmitglieder übernehmen die Rolle der Caddies, Kinder lochen Putts ein und selbst die größten Stars genießen die entspannte Atmosphäre vor dem ersten Major des Jahres.

Langer zurück im Wohnzimmer

Seine aktive Karriere als Teilnehmer des Masters ist seit dem vergangenen Jahr beendet. Doch Bernhard Langer wird für immer mit diesem Ort in Verbindung bleiben. So war er am Dienstagabend Gast beim Champions Dinner und am Mittwoch als stolzer Großvater mit der Familie beim Par-3-Contest dabei. „Ich hatte heute viel Spaß beim Par-3-Turnier, bei dem mein Sohn und meine Enkelin mir als Caddies zur Seite standen“, schrieb der zweifache Masters-Champion im Anschluss auf Instagram. Langer in Augusta – irgendwie alles wie immer.

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Woodland bewegt Augusta

Gary Woodland sorgte für die bewegendste Geschichte des Tages. Der US-Amerikaner, der sich 2023 einer Gehirnoperation unterziehen musste, kehrte nicht nur zum Masters zurück, sondern nahm mit seiner Familie am Par-3-Contest teil. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen drei Kindern ging der 41-Jährige auf die Runde und konnte seine Emotionen kaum zurückhalten. „Das ist es, wofür ich kämpfe“, sagte Woodland sichtlich bewegt. „Diesen Moment mit meinen Kindern zu teilen, bedeutet mir alles.“ Seine Rückkehr nach Augusta erfolgte nur wenige Wochen nach seinem Turniersieg in Houston.

Vier Asse und ein Sieger

Auch sportlich hatte der Par-3-Contest einiges zu bieten. Gleich mehrere Hole-in-Ones begeisterten das Publikum:

 

  1. Justin Thomas eröffnete das Ass-Spektakel früh am zweiten Loch.
  2. Wyndham Clark legte wenig später nach.
  3. Keegan Bradley gelang ein besonderes Kunststück mit einem weiteren Ass – zum zweiten Jahr in Folge.
  4. Tommy Fleetwood verzückte Fans und Familie mit einem perfekten Schlag an Loch vier.

 

Insgesamt wurde damit die lange Tradition spektakulärer Treffer fortgesetzt: In der Geschichte des Events gab es bereits über 100 Hole-in-Ones. Den Sieg sicherte sich der Engländer Aaron Rai mit einer starken 21 (-6). Doch wie so oft beim Par-3-Contest bleibt dieser Triumph eine Randnotiz: Noch nie konnte ein Sieger des Par-3-Contests anschließend auch das Masters gewinnen.

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Prominente Caddies und große Show

Neben den sportlichen Höhepunkten sorgte auch ein prominenter Gast für Aufsehen: Schauspieler und Comedian Kevin Hart lief als Caddie für Bryson DeChambeau auf und sorgte so für zusätzliche Unterhaltung in Augusta. Doch wie jedes Jahr gehörte die Bühne vor allem den Familien. Die Kinder der Spieler versuchten sich an Putts und Chips, während die Profis die gemeinsame Zeit sichtlich genossen. Besonders im Fokus stand Frankie Fleetwood, der erneut für Unterhaltung sorgte und beinahe für ein weiteres Highlight am Schlussloch gesorgt hätte. Wie schon im vergangenen Jahr versuchte der inzwischen achtjährige Junge, das Wasser auf Loch neun zu überwinden, doch sein Ball blieb erneut nicht trocken. Sicher wird er nächstes Jahr wiederkommen, um es noch einmal zu versuchen.

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