Eindrucksvolles Video: So stark beeinflusst Wind Ihre Putts
Wind gehört für die meisten Golfer ganz selbstverständlich zum Spiel dazu. Am Abschlag und auch auf den Fairways werden die Bewegungen von Bäumen oder Fahnen beobachtet und Böen einkalkuliert. Doch auf dem Grün endet dieses Bewusstsein häufig – zumindest im Amateursport, wo oft vergessen wird, dass auch ein rollender Ball nicht immun ist gegen kräftigen Seitenwind.
Der Einfluss der Grün-Geschwindigkeit
Gerade auf schnellen Grüns kann selbst eine scheinbar harmlose Brise den Ball aus der Spur drücken. Was zunächst übertrieben klingt – schließlich rollt der Ball flach über den Boden – wird bei stärkeren Böen schnell sichtbar. Der Wind wirkt wie ein stetiger, seitlicher Impuls. Je länger der Putt und je höher die Grün¬Geschwindigkeit, desto größer kann der Effekt sein.
Im Video: Experiment mit Putt-Maschine
Wie deutlich dieser Einfluss tatsächlich ausfallen kann, zeigt ein Video des amerikanischen PGA Golf Professional Cameron McCormick (s.u.). Der renommierte Coach nutzt darin keine eigene Schlagbewegung, sondern eine Putt-Maschine. Dieses Gerät bringt den Ball jedes Mal mit identischer Startlinie und Geschwindigkeit ins Rollen – unter normalen Bedingungen würde der Putt damit zuverlässig im Loch landen. Doch als in dem Versuch kräftiger Seitenwind aufkommt, verändert sich die Situation deutlich. Selbst ein eigentlich perfekt gestarteter Ball wird auf einer moderaten Distanz so deutlich von der Linie gedrückt, dass er am Loch vorbeikullert.
Was Sie lernen sollten
Was das für Sie bedeutet? Lernen Sie, den Wind auch auf dem Grün wahrzunehmen. Aus welcher Richtung kommt er? Weht er konstant oder in Böen? Wie schnell sind die Grüns? All das sollte in die Puttanalyse einfließen. Der Effekt ist meist nicht dramatisch, aber oft groß genug, um einen guten Putt in einen knappen Fehlschlag zu verwandeln. Was das am Ende einer Runde bedeuten kann, wissen Sie ...










