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Lauri Diener startet in einen perfekten Tag | © DGV

Diener mit tiefstem Score

Drogheda/Irland – Mit der fabelhaften zweiten Runde klettert der Youngster, der vor einem Jahr vom Stuttgarter GC Solitude nach St. Leon-Rot gewechselt ist, um 73 Plätze und geht von Rang 42 in die Matchplays.
Auf seiner blitzsauberen Scorekarte stechen vier Birdies und zum Abschluss der Runde noch ein Eagle hervor.
Entsprechend zufrieden war Diener mit seiner zweiten Runde: „Mein Tag war sehr gut. Besonders gut waren die Abschläge. Ich habe fast jedes Fairway getroffen und dann auch fast jedes Grün. Dazu habe ich noch ganz ordentlich geputtet. Ich war zwischendrin echt ein bisschen aufgeregt, vor allem gegen Ende. Es hat alles gezittert, weil es dann doch ein bisschen eng mit dem Cut wurde. Aber letztendlich hat es dann zum Glück gereicht. Darüber bin ich sehr froh und freue mich jetzt auf die Matchplays. Jetzt sind die Karten wieder neu gemischt und es kann alles passieren.“


Ebenfalls T42
Anton von L'Estocq geht ebenfalls von T42 in die Matchplays. Der Athlet des GC Feldafing war mit einer 73 solide gestartet und musste am zweiten Tag nur auf Loch 1 ein Bogey notieren. Ungerührt ging es für den Bayern weiter, und schon nach sieben Löchern hatte er drei Birdies auf der Karte. Am Ende lochte der 17-Jährige auf dem 16. Grün zum vierten Birdie ein und schraubte seinen Score dadurch auf 69 (-3) herunter.
„Heute hat es wieder sehr viel Spaß gemacht, zu spielen. Das Wetter war noch besser als gestern. Heute war ich sehr gut aus der Teebox. Dadurch konnte ich mir gute Chancen erarbeiten. Mein bester Schuss war heute an der 2. Da habe ich aus 180 Metern den Ball auf einen Meter an die Fahne hingehauen. Jetzt freue ich mich auf das Matchplay und mindestens noch eine weitere Runde auf dem Platz spielen zu können“, blieb der Feldafinger sachlich.


69 reicht
Bei einem Ritt auf der Rasierklinge behielt Bjarne Murr die Nerven und schaffte es, mit einer fehlerfreien Back Nine seine fabelhafte Front Nine zu versilbern. Nach einem Bogey auf Loch 1 glich der Münchener mit zwei Birdies mehr als aus, kassierte aber schon auf Loch 4 seinen zweiten Bogey. Am Ende der ersten Halbrunde zauberte der amtierende Deutsche Meister der AK 14 drei Birdies in Serie auf den Platz und schraubte seinen Score auf drei unter Par. Dabei blieb es bis zum Ende, und so machte Murr eine Punktlandung auf der Cutlinie.
Auch Tim Brohl vom GC Rhein-Sieg steht nach zwei Runden Zählspiel mit 73 und 70 Schlägen genau auf der Cutlinie. Der Rheinländer lag nach jeweils zwei Bogeys und Birdies auf der Front Nine bei Even Par. Dies hätte nicht für den Cut gereicht, aber Brohl blieb cool und legte noch zwei Birdies nach.


Knapp gescheitert
Um einen Schlag den Cut verpasst hat Leonas Jung. Der Kurpfälzer war mit einer 74 ins Turnier gestartet und hatte dabei eine gute Leistung gezeigt. Der Score spiegelte dies nicht ganz exakt wider. Daher war Jung nach dieser Runde mit sich und seinem Spiel im Reinen. Am zweiten Tag verbesserte Jung sich und schraubte mit drei Birdies auf den letzten fünf Bahnen seinen Score auf 70 (-2) Schläge. Mit gesamt Even Par war der Youngster des GC St. Leon-Rot aber dennoch aus dem Rennen ausgeschieden – wie auch die übrigen fünf Deutschen. Leopold Heß hatte es dabei auf Loch 18 noch in der Hand, ebenfalls in den Cut zu springen. Klar war, dass er ein Birdie brauchte, was auf dieser Bahn auch realistisch zu spielen ist. Es wurde dann aber ein Doppelbogey, sodass der Holledauer mit drei Schlägen zu viel auf dem Konto den Cut doch nicht erreichte.


Zwischenfazit des Bundestrainers
Bundestrainer Pascal Proske war mit dem Verlauf des zweiten Tages sehr einverstanden: „Das Wetter ist für irische Verhältnisse beeindruckend gut. Bei verhältnismäßig wenig Wind ist es sogar relativ warm. Wir spielen hier einen tollen Golfplatz unter guten Bedingungen. Im Vergleich zu gestern, wo noch keiner meiner Spieler im Cut war, können wir mit heute, mit vier Deutschen im Cut, wirklich zufrieden sein. Zwei weitere waren zudem wirklich noch dicht dran. Ich habe heute starke Leistungen gesehen. Das haben die Athleten wirklich gut gemacht, und deswegen haben wir auch verdient ein paar Einzüge in den Cut. Morgen beginnt ein neues Turnier: Matchplay, alles ist offen, alles ist möglich! Ich bin gespannt!“


Matchplay
Ab dem dritten Wettkampftag heißt es: Alles Matchplay. Die besten 64 Spieler dürfen weiter vom Titel träumen. In der ersten Runde geht es um 9.12 Uhr für Bjarne Murr gegen Theophile Archer aus Frankreich.
Anton von L'Estocq trifft ab 9.39 Uhr auf den Italiener Alessio Brunella.
Um 11.27 Uhr startet das Match zwischen Lauri Diener und dem Niederländer Youp Orsel. Direkt danach startet das Duell zwischen Tim Brohl und Noah Peens aus Südafrika.

 

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