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Nelly Korda | © USGA/Logan Whitton

Die Nummer eins auf einer Mission

Was für eine Reaktion von der Weltranglistenersten: Nelly Korda hat sich bei der US Womens Open im Riviera Country Club mit einer 67 (-4) – der besten Runde des Tages – eindrucksvoll zurück ins Titelrennen katapultiert. Nach einer fehleranfälligen 73 zum Auftakt, bei der vor allem das Spiel vom Tee nicht wie gewohnt funktionierte, zeigte sich die Amerikanerin am Freitag deutlich stabiler. Elf getroffene Fairways und ein insgesamt kontrollierteres langes Spiel ermöglichten es ihr, die Fahnen wieder aggressiver anzugreifen.

 

Der Schlüssel zur Wende lag dabei nicht nur im technischen Bereich, sondern auch in der mentalen Einstellung. „Ich wollte locker bleiben und mich nicht zu sehr über Fehler ärgern. So spiele ich mein bestes Golf“, erklärte die 27-Jährige. Diese Herangehensweise zahlte sich aus: Korda spielte geduldig und effizient und nutzte ihre Chancen konsequent.

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Unterstützung bekam sie dabei von prominenter Seite: Ihre Schwester Jessica Korda gab ihr auf der Driving Range einen entscheidenden Tipp und empfahl, den Griff leicht zu verändern. Eine kleine Anpassung mit großer Wirkung, auch wenn sich das Gefühl zunächst ungewohnt anfühlte. „Es hat sich komisch angefühlt, aber ich habe einfach darauf vertraut“, sagte Korda.

 

Mit Birdies auf den Par-5-Bahnen und starken Annäherungsschlägen arbeitete sie sich Schlag für Schlag nach vorne. Lediglich ein Drei-Putt-Bogey auf Loch zwölf verhinderte eine noch niedrigere Runde. Besonders auffällig war ihr sicheres Putten, dank dem sie nur 25 Putts für die Runde benötigte.

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Damit liegt Korda vor dem Wochenende nur zwei Schläge hinter der Spitze und hat beste Chancen, sich ihren bislang fehlenden Titel bei der US Womens Open zu sichern. Der Hunger ist groß: Im vergangenen Jahr wurde sie Zweite, der Sieg blieb knapp außer Reichweite.

 

Ihre aktuelle Form spricht klar für die dreimalige Major-Siegerin. In dieser Saison stand sie bei jedem Start in den Top Ten und feierte bereits mehrere Siege. Entsprechend selbstbewusst geht sie in die entscheidende Phase des Turniers.

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