Der Tag, an dem die Hitzewelle über den Rhein schwappte
Bergisch Gladbach/Refrath – Am Finaltag können die Athleten, die beim Turnier der Pro Golf Tour den Cut gemacht haben, die Wärme nachtanken, die ihnen bisher bei einigen Turnieren in Europa gefehlt hatte. Schon am frühen Morgen zeigte das Thermometer auf der rechten Rheinseite deutlich über 20 Grad und kletterte in den Stunden, bis der letzte Putt des Stechens gefallen ist, auf weit über 30 Grad.
Gastgeber, Ausrichter, Veranstalter und Athleten waren über den Verlauf auf diesem so traditionsreichen Platz rundum glücklich und betonten unisono, wie groß schon jetzt die Vorfreude auf die zweite Auflage im kommenden Jahr ist.
Eine sehr treffliche Zusammenfassung mit fast schon Allgemeingütigkeit lieferte Max Schmitt nach der Siegerehrung. Der Athlet, der seit kurzer Zeit den G&LC Köln als seinen Heimatclub ansieht, nachdem er ins benachbarte Overrath umgezogen ist, kam im Endklassement auf Rang neun: „Ich kannte den Platz bisher auch nur bei normalen, deutschen Standardbedingungen. Bei diesem Turnier hat er sich sehr gut gespielt. Die Grüns waren sensationell und bei diesem Zustand kommen die Besonderheiten und Herausforderungen überhaupt erst voll zur Geltung. Auch die Fairways waren echt top! Der Platz war super schwer. Dass Loch 11 als Par 4 gespielt wurde, machte es besonders schwer. Ich habe die Woche sehr genossen und es war schön zu sehen, dass mein momentaner Heimatklub ein solches Turnier auf diesem Niveau hosten kann. Seit etwas mehr als einem Jahr wohne ich in Overrath und wenn ich da bin, spiele ich drei bis vier Mal in der Woche, weil der Platz halt echt gut ist. Die Bahnen sind häufig schon ein bisschen enger, aber wenn man den Ball vom Tee im Spiel hält, kann man auch noch gut scoren.“
Immerhin 16 der ursprünglich 156 angetretenen Athleten hatten nach drei Runden einen Gesamtscore unter Par in der finalen Wertung.








