Der Süden dominiert
Bad Saarow – Beim Jugend-Länderpokal haben die meisten Teams in diesem Jahr auch ganz junge Talente dabei. Grund dafür könnte sein, dass schon frühzeitig diese Kinder an die Wettkampfform Matchplay bei einem besonderen Turnier herangeführt werden sollen. Es könnte aber auch ein Hinweis darauf sein, dass es nicht allen Landesverbänden möglich ist, ein vollständiges Team mit acht Athleten der eigentlich ausgeschriebenen Jahrgänge zu stellen, was ein Schlaglicht auf die angespannte Nachwuchssituation im deutschen Golfsport wirft.
Viertelfinale Mädchen
Bayern siegt gegen Niedersachsen/Bremen (NDSB) klar. Das letzte Match wird gegeben, daher steht ein 3:2 in den Büchern. Besonders eilig hatte es Laura Schedel, die mit 7&5 gegen Marie Runge gewann.
Baden-Württemberg setzte sich mit 4:1 gegen Rheinland-Pfalz/Saarland (RPS) durch.
Auch das Duell zwischen Nordrhein-Westfalen und der Hanseatic Golf Union war einseitig, und der größte Landesverband hatte drei sehr klar gewonnene Duelle auf der Habenseite, sodass zwei Matches gegeben wurden, um Zeit und Kraft zu sparen. Julia Zimmermann setzte sich besonders früh mit 8&6 gegen Janne Ahrens durch.
Insgesamt und auch in den einzelnen Matches spannend war es zwischen Berlin/Brandenburg und Hessen. Am Ende durfte BB über einen denkbar knappen 3:2-Sieg über den Einzug ins Halbfinale jubeln.
Halbfinale Mädchen
Im Halbfinale zwischen dem BWGV und NRW sieht das Endergebnis mit 5:0 deutlich aus, aber die meisten Matches waren eng und hart umkämpft. Lediglich Sara Nüssle vom GC Domäne Niederreutin setzte sich frühzeitig mit 4&3 gegen Luisa Hartmann durch.
Im Finale trifft der BWGV auf Bayern. Das Halbfinale zwischen den Süddeutschen und Berlin/Brandenburg war einseitig, und die einzelnen Matches wurden vorzeitig beendet. Besonders eilig hatte es Lena Geier vom GR Bad Griesbach, die mit 8&7 gegen Mia Marie Büch die Oberhand behielt.
Am Finalsonntag treffen somit im Finale Bayern und der BWGV aufeinander, während NRW und BB um die Bronzemedaille kämpfen.
Viertelfinale Jungen
Spannend verlief das Viertelfinale der Jungen zwischen dem BWGV und Berlin/Brandenburg. Die Mannschaft aus dem Ländle gewann den Vierer und das erste Einzel auf dem 18. Grün mit 1 auf, dann glichen die Ostdeutschen mit zwei relativ klaren Siegen aus, ehe im letzten Einzel Max von Borgstede aus dem Internat von St. Leon-Rot den entscheidenden Punkt zum 3:2-Sieg für den BWGV mit 3&2 gegen Julius Seidel holte.
Bayern hatte wenig Mühe, sich klar gegen RPS durchzusetzen. Vier Matches gingen relativ deutlich an den zweitgrößten Landesverband, während die Mannschaft aus dem kleineren Verband nur ein Einzel mit 1 auf für sich entscheiden konnte.
Hessen zeigte eine fabelhafte Aufholjagd und wurde am Ende belohnt. Zunächst lag NDSB 2:0 in Führung, nachdem der Vierer und das erste Einzel jeweils mit 3&2 gewonnen worden waren. Zwei der später gestarteten Einzel gingen relativ deutlich an Hessen, aber ein Match ging bis auf das 18. Grün. Hier jubelte der Hesse Lennart Döhrer über seinen 1-auf-Sieg gegen Max Melsa.
NRW machte es gegen die Hanseatic Golf Union sehr spannend. Der Vierer ging mit 3&2 an den Westen.
Auch die beiden früher gestarteten Einzel gewannen die Youngster aus NRW, aber die später gestarteten Matches hatte sich der Norden mit 4&3 sowie 6&5 sehr schnell geholt, sodass es ungemein spannend war, ehe der Aufstieg von NRW ins Halbfinale feststand.
Halbfinale Jungen
Im Halbfinale ging NRW durch einen 5&4-Sieg im Vierer zunächst in Front, konnte in den Einzeln gegen die Jungen aus Baden-Württemberg aber zunächst keinen weiteren Punkt gewinnen. Die drei ersten Einzel gingen alle an den BWGV, und damit stand für die Mannschaft, die maßgeblich mit Athleten aus St. Leon-Rot besetzt ist, der Einzug ins Finale fest. Gegner ist am Sonntag das Team aus Hessen, das sich mit 4:1 gegen Bayern durchsetzte.







