Hubbelraths Männer weiter ungeschlagen
Heiß, heißer, Hubbelrath: Der Tabellenführer der 1. Bundesliga Nord ließ in der Hitze nichts anbrennen und schraubte im Heimspiel an DGL-Spieltag vier mit -10 den Deckel auf die Final-Four-Tube (1./2. August, GC München-Riedhof). Vier Spieltage, vier Siege. Besser geht nicht. Und besser hat es auch kein anderes Team, weder Männer noch Frauen, in der 1. Bundesliga gemacht.
Trainer Alexander Schmitt fuhr zufrieden nach Hause zu Tochter Karlotta, die ihren 9. Geburtstag feierte: „20 Punkte nach vier Spieltagen – da sind wir natürlich sehr stolz. Und es war für uns ein ganz besonderer Sieg, weil er in unserem 65. Jubiläumsjahr passiert ist. Wie immer haben wir eine gute, geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, auch bei dem Wetter. Besonders hervorzuheben sind die 67 am Samstag von David Süntzenich mit seinen 16 Jahren und die weitere -5 am Sonntag von unserem Routinier Cedric Otten, die natürlich auch einen erheblichen Teil dazu beigetragen haben, dass wir gewonnen haben“, so Schmitt (sein Tipp fürs WM-Spiel der deutschen Fußballer am Montag gegen Paraguay - 2:1) In Berlin will das Team in Bestbesetzung an den Start gehen – erstmalig in dieser Saison.
Auf Platz zwei spielte sich in Hubbelrath der G&LC Berlin-Wannsee (Even Par). „Die Bedingungen heute waren deutlich besser als gestern. Es war immer noch warm, aber nicht annähernd so heiß wie am gestrigen Tag. Man konnte heute gut spielen“, berichtete Wannsee-Coach Max Tscherner (sein Tipp fürs WM-Spiel der Deutschen am Montag gegen Paraguay - klarer Sieg für Deutschland). Mit Berlin-Wannsee steht der zweite Teilnehmer aus dem Norden am Saisonfinale in München fest. „In den nächsten Wochen inklusive Heimspieltag werden wir uns komplett auf die Thematik Final Four vorbereiten. Wir wollen die Vierer-Konstellation finden und eventuell auch schon stärker den Kader sehen, den wir nach München mitnehmen werden. Und dann werden wir natürlich das Thema Matchplay in den Vordergrund stellen, um bestmöglich am Riedhof auftreten zu können“, so Trainer Tscherner.
Meister Hösel und der Hamburger Golf-Club lagen in DGL-Runde vier insgesamt elf Schläge über Par, der Berliner Golfclub Stolper Heide landete mit +56 auf Rang fünf. „Der vierte Spieltag steht für uns nicht als schönes Erlebnis in den Büchern, sondern maximal enttäuschend. Nicht nur aufgrund unserer schwachen Leistung an beiden Tagen... Sondern jetzt ist klar: Am letzten Spieltag geht es für uns um alles. Dementsprechend sind wir unzufrieden. Aber es bleiben uns drei Wochen, die Dinge in Angriff zu nehmen, die überhaupt nicht funktioniert haben. Und dann schauen wir, wofür es in Wannsee reichen wird“, sagte Uli Zilg, Trainer der Stolpe-Männer.
Damit kämpfen Hösel und die Berliner am letzten Spieltag um den Verbleib in Liga eins, beide konnten bislang sieben Punkte sammeln. „Wir haben uns heute mit dem dritten Platz eine Chance erkämpft, aber wir fahren nach Berlin, um nochmal ein Statement zu setzen und das Ding zu gewinnen. Das ist unser Ziel, die Saison mit einem Highlight zu beenden. Ich werde mit ein paar Änderungen nach Berlin fahren und mal ein paar anderen Jungs die Chance geben zu zeigen, wie gut sie sind“, kündigte Dawie Stander, Trainer der Höseler Männer, an.
Hamburgs Frauen sind durch
Es wird wieder laut beim Final Four in München. Denn die Frauen des Hamburger GC stehen bereits einen Spieltag vor Schluss als Finalteilnehmer fest - und deren Fans sind beim Showdown traditionell über den ganzen Platz zu hören. „Das macht unseren Club aus, dass unsere Mitglieder uns immer unterstützen und zu den Turnieren mitkommen – egal, wie weit es ist“, erklärt Hamburgs Frauentrainer Luis Schmid (sein Tipp fürs WM-Spiel der Deutschen am Montag gegen Paraguay - 3:1).
Bereits am Sonntag waren die Hamburgerinnen als Führende in den hitzebedingt auf die Einzel reduzierten Wettkampf gegangen. „Wir haben an diesem Wochenende durch die Bank extrem gut gespielt und die Runde aufgrund unserer konzentrierten Performance verdient gewonnen“, sagte Schmid. Bevor es nach München geht, stehen für zahlreiche Falkensteinerinnen noch einige weitere Turniere auf dem Programm. Zudem liegt der Fokus zunächst auf dem letzten Bundesliga-Spieltag. „Wir wollen unsere Hausaufgaben machen und als Erster aus der Nordstaffel zum Final Four reisen. Wir bereiten uns langsam, aber sicher darauf vor“, verrät Schmid.
Der Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee kam im GC Hubbelrath vor dem Gastgeber auf Platz zwei ins Ziel. „Nachdem wir dieses Jahr den Kader ein bisschen verändert haben beziehungsweise mit unseren eigenen Jugendlichen verjüngen mussten, sind wir mit der Bilanz nach vier Spieltagen überglücklich“, so Wannsee-Trainer Daniel Mertl. „Dass wir nun vor dem fünften Spieltag mit zwei Punkten Vorsprung auf Platz zwei stehen, haben wir am Anfang der Saison nicht für selbstverständlich gehalten. Trotzdem wissen wir, dass wir uns nicht ausruhen können und am letzten Spieltag bei uns zu Hause nochmal alles reinwerfen müssen.“ Dafür will Mertl vor allem das Kurzspiel-Training intensivieren. „Wir haben um und auf den Grüns viel liegengelassen.“
Der Düsseldorfer GC konnte die Durststrecke auch in Hubbelrath nicht beenden und belegte zum vierten Mal in Folge den letzten Platz (+51). Damit ist die höchste deutsche Liga für die Aufsteigerinnen aus dem DGC nach nur einem Jahr schon wieder Geschichte. Der GC Hösel kam in Hubbelrath auf den vierten Platz (+44), der Klassenerhalt ist gesichert. „Jetzt reisen wir in drei Wochen entspannt nach Berlin“, sagte Kapitänin Isabel Gadea (ihr Tipp fürs WM-Spiel der Deutschen am Montag gegen Paraguay - 3:1).









