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Nachrichten der DGL

Auf dieser Seite findest Du alle News zur Deutschen Golf Liga presented by All4Golf seit dem Final Four 2023. 

Um ihn geht's: Wer gewinnt den Ryder Cup 2025? Wir haben uns in den DGL-Clubs umgehört und eine klare Tendenz erkannt. | © Gary Kellner/Getty Images

Deutschlands Teams setzen auf Europa

Die Saison 2025 in der Deutschen Golf-Liga presented by All4Golf ist vorbei. Die Meister stehen fest und die Termine für 2026 sind bereits festgelegt. Aber wer gewinnt das Duell USA gegen Europa. In zahlreichen Clubhäusern der DGL-Teams sowie in den Wohnzimmern von Spielern, Trainern, Betreuern und Kapitänen wird es am Wochenende vor allem eines im TV geben: Ryder Cup. Und wem drücken die deutschen Mannschaften die Daumen bzw. wen sehen sie in der Rolle der Favoriten?

 

„Unserer Meinung nach gewinnt Team Europa. Es ist ein unglaublich starkes Team, das beinahe genauso aufläuft wie vor zwei Jahren“, so Nils-Levi Bock. Der frisch gebackene Deutsche Meister aus dem GC St. Leon-Rot glaubt, dass die gute Team-Chemie den Unterschied machen wird. Europa habe aber auch unglaublich starke Einzelspieler. Bock: „Durch den Standort in Bethpage sind die Europäer noch motivierter, den nächsten Away-Ryder-Cup seit Medinah zu gewinnen. Zur Erinnerung: Damals, 2012 in Illinois, hatte Martin Kaymer den entscheidenden Putt zum Sieg Europas versenkt.

Nicht nur im Süden der DGL-Republik, sondern auch im Norden setzt man auf Lucky Luke und seine Helden von Rom. „Mein Herz sagt natürlich Europa, der Blick auf die Form im Team und der einzelnen Spieler will mich da allerdings umstimmen“, zweifelt Sebastian Sliwka. Er hatte in der DGL-Saison 2025 die tiefste Runde für seinen Hamburger GC geschossen und ist in Sachen Ryder Cup noch hin- und hergerissen. „Ich glaube, dass es super spannend werden kann und sehe USA eigentlich knapp vorne, gehe aber einfach trotzdem mit Europa als Sieger.“

Energie aus Rom

Deutlich überzeugter von einem Sieg Europas sind die beiden Kapitäne Philipp Schweyer (GC Augsburg/Herren) und Christine Baeck (Erster GC Westpfalz/Damen). „Die Mannschaft ist unglaublich eingeschworen und spielt seit Jahren bestens aufeinander abgestimmt. Man spürt förmlich, wie die Energie aus Rom 2023 bis heute anhält. Das werden sensationelle drei Tage“, so Schweyer. Und Baeck fügt hinzu: „Wir vom EGW sind überzeugt, dass der Ryder Cup nach Europa geht, weil Teamgeist und herausragende Spieler einfach den Unterschied machen, wie wir das auch von unserer Damenmannschaft kennen.“

 

Es gibt unter den zahlreichen DGL-Vertretern aber natürlich auch Stimmen, die den Gastgeber vorne sehen – und zwar aus mehreren Gründen: „Der Ryder Cup wird sehr spannend. Europa hat mit Rory, Rahm und Hovland ein absolutes Top-Team, das in Rom so dominiert hat. Aber in den USA zu gewinnen, ist extrem schwer. Wir glauben, die Amerikaner werden diesmal siegen“, so Luisa Tautz vom Berliner GC Gatow. Und Martin Stoll, Captain des GC Main-Taunus, glaubt gar: „Ich denke, die USA gewinnen, weil Keegan Bradley nicht genug neutraler Sportsmann ist, um eine ungerecht agierende Crowd auf ein gesundes Maß einzubremsen. New York ist jetzt kein Pflaster mit Etikette.“

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Wird also die aufgeheizte Stimmung auf dem Bethpage Black Course am Big Apple den Ausschlag zugunsten der Amerikaner geben? Nein, glaubt Christian Axhausen. Der Kapitän des GC München Eichenried II ist sogar der Meinung, dass „Europa gewinnt, weil der Teamgeist und die gegen sie gerichtete Stimmung der US-Fans die Europäer anstacheln wird, Höchstleistungen abzuliefern“.

 

Es ist immer wieder zu hören, dass vor allem der Teamspirit Europa auch in New York zum Sieg tragen wird. „Europa gewinnt, weil es in Rom gezeigt hat, wie gut sie alle zusammenhalten“, sagt Antje Heissel vom GC Neuhof. Florian Fritsch, Ex-Tour-Pro und aktuell Coach der Herrenmannschaft im Stuttgarter GC Solitude: „Europa gewinnt. Die Truppe ist erfahren und weiß, wie es gemacht wird. Viele von denen spielen zudem in den USA und kennen sich mit den Fans dort aus.“

 

Einige DGL-Vertreter sehen das favorisierte Team USA beim Heimspiel gar unter einem deutlich größeren Druck, der sich nachteilig auswirken könnte. „Ich sage, die Europäer wiederholen ihren Sieg aus Rom. Das Team kennt sich, die Stimmung zwischen Spielern und Caddies war in Rom schon sehr gut“, betont Lukas Kütting. Der Kapitän des Aachener GC hat zudem festgestellt, dass Team USA mit einigen neuen Leuten an den Start geht, „die gerade vor dem Heimpublikum mit den Nerven zu kämpfen haben werden“. Sonntagnacht wissen wir, welche DGL-Vertreter richtig lagen.

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