TPC Blue Monster
Doral, Florida: Der Austragungsort des WGC Cadillac Championship ist einer der ältesten Gastgeber der Tour. Seit mittlerweile sieben Jahren kommen die 50 Besten der Welt, um sich um viel Wasser und durch Bermuda-Roughs auf anspruchsvolle Grüns zu kämpfen.
Das Doral Golf Resort, Heimat des TPC Blue Monster, und die PGA Tour verbindet eine lange Freundschaft. Als die Spieler noch nicht so viel reisten, war das von DORis und ALfred Kaskel gegründete Resort der ideale Veranstaltungsort für die Stars der Sechziger Jahre. Nur sieben Kilometer entfernt vom Miami International Airport fanden auch die Familien der Profis genügend Möglichkeiten, sich zu amüsieren.
So wurde das Doral Open Invitational 1962 das erste PGA-Turnier in Florida. Seither reisen jedes Jahr die Stars der Szene ins Sumpfland der Everglades. Nur das Masters in Augusta (1934) und der Colonial Club in Forth Worth, Texas (1946), haben eine längere ununterbrochene PGA-Geschichte.
Seit 2007 spielen die 50 besten der Welt im zweiten WGC des Jahres auf dem TPC Blue Monster. Raymond Floyd, ehemaliger Profi und Kurs-Designer, nannte das blaue Monster einmal den schwierigsten Kurs, den er je gespielt habe. Später verantwortete Floyd zusammen mit Jim McLean die Total-Renovierung des Kurses und verlieh besonders den Bahnen 12 und 18 charakteristische Merkmale. Mit seinen nahezu 550 Metern Länge vom Champions-Tee ist auf der 12 das Grün mit zwei Schlägen kaum zu erreichen. Auch die Drei hat mit einem anspruchsvollen Abschlag zwischen Wasser und sehr tiefem Rough schon manches Turnier entschieden.
WGC Cadillac Championship 2012 - Blue Monster
Auch wenn der Kurs mit seinem Namen eher an den Score zerstörende Wasserhindernisse erinnert, so sind das hohe Bermuda-Rough und die welligen Grüns gefährlicher. Wer nicht auf dem Fairway bleibt (der Kurs ist unter den Top Ten der schwierigsten Kurse vom Tee auf der PGA Tour) und seine Annäherungen gut auf den Grüns platziert, darf sich keine begründeten Hoffnungen auf eine gute Platzierung machen. Dennoch: Unter den Kursen des Florida-Swing ist er derjenige mit den niedrigsten Scores.
Insgesamt zieht der Kurs seine Anziehung aus seiner Vierlfältigkeit: "Es gibt genauso viele Löcher, an denen du einen Draw spielen musst, wie solche, an denen ein Fade gefragt ist", sagte Designer Floyd. "Es gibt lange und kurze Par 4, lange und kurze Par 3, Par 5, die Du mit zwei Schläger gut erreichen kannst und andere, bei denen nicht einmal Tiger Woods und John Daly herankommen."
fpf

