Kaymers Fazit der US Open
San Francsico, Kalifornien: Martin Kaymer schließt die US Open auf dem geteilten 15. Rang ab. Im kurzen Interview mit Golf.de nach der Runde bilanziert er sein Abschneiden beim Major in San Francisco und spricht über seine Vorfreude auf die Heimat.
Golf.de: Wie beurteilen sie die letzte Runde?
Kaymer: Es war schon sehr schade an der 16 (Kaymer spielte auf dem Par 5 am Sonntag ein Doppelbogey, d. Red.). Mein Drive war schlecht und dann hatte einen schwierigen Schlag aus dem Bunker. Den habe ich dann sogar etwas zu gut getroffen. Letztlich wäre ein Top-Ten-Ergebnis super gewesen, aber Platz 15 ist auch in Ordnung.
Golf.de: Wie fällt das Fazit die ganze Woche über aus?
Kaymer: Ich bin zufrieden, vor allem an den letzten beiden Tagen. Es waren letzlich die hohen Nummern - ich glaube es waren fünf Doppelbogeys -, durch die ich am Ende nicht mehr ganz vorne angreifen konnte. Mein kurzes Spiel hat mir sehr gut gefallen. Die Woche war schon in Ordnung, spielerisch vor allem am Wochenende richtig gut. Es war ein großer Schritt in die richtige Richtung.
Golf.de: Wie sehr freuen Sie sich jetzt auf die BMW International Open?
Kaymer: Ehrlich gesagt, habe ich während der letzten Runde schon ab und zu an das Turnier nächste Woche gedacht. Mein Spiel fühlt sich sehr gut an. Ich hoffe, dass ich ein bisschen Zeit habe und das Turnier auch genießen kann. Fußball-Europameisterschaft und Golf ist natürlich eine gute Kombination. Ich kann zu Hause wohnen, und viele Freunde und Familie werden da sein. Ich freue mich sehr auf das Turnier. Hoffentlich kann ich Spaß haben und muss nicht nur von A nach B rennen.
Golf.de: Im vergangenen Jahr haben Sie ihren Schwung angepasst und schlagen die Bälle jetzt gerader und variabler. Kommt Ihnen das auf so einem Platz entgegen?
Kaymer: Auf diesem Platz hätte mir wahrscheinlich der "alte" Schwung mehr geholfen, weil mir der Fade, den man hier oft braucht, noch leichter gefallen ist. Aber ich bin jetzt viel zufriedener mit meinem Spiel. Ich kann problemlos links- wie rechtsherum schlagen und langfristig gesehen, möchte man schon beide Kurven spielen können. Damals konnte ich nur links-rechts. Jetzt gibt es viel mehr Optionen auf dem Platz. Gerade hier hat mir der hohe Draw schon ab und an sehr geholfen.
tfi




