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Schlechter Schwung, guter Score

 
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San Francsico, Kalifornien: Martin Kaymer trifft in der zweiten Runde der US Open zwar kaum ein Grün, schafft aber dennoch eine respektable 71. Damit spielt sich der Deutsche locker ins Wochenende, wie auch Alex Cejka, der sogar unter Par blieb.

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Keine Frage, Martin Kaymer hatte auch in der zweiten Runde erhebliche Probleme mit seinem langen Spiel. Mal verzog er die Abschläge unter die mächtigen Bäume ins hohe Rough und mal setzte er auch die kurzen Eisen neben die brettharten Grüns. Der Deutsche musste im Olympic Club wahrlich kämpfen.



"Ich habe heute kein gutes Golf gespielt", analysierte er nach der Runde im Gespräch mit Golf.de. "Es waren viele schlechte Drives dabei, dadurch habe ich auch nicht wirklich viele Grüns getroffen."

Ein unpräzises Spiel ist für die meisten Spieler bei der US Open mit dem vorzeitigen Abschied verbunden. Man kann es sich auf dem fordernden Platz normalerweise nicht leisten, so häufig im zähen Rough zu liegen. Doch Kaymer schaffte es dennoch irgendwie, einen vernünftigen Score ins Clubhaus zu bringen. 

US Open 2012 - Runde zwei

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"Es hätten heute auch sechs oder sieben Bogeys werden können", so seine Bilanz. Aber es wurden letztlich nur drei. Durch zwei Birdies auf der Habenseite sprang am Ende eine erfreuliche 71 heraus. "Ich habe sehr viele gute Up-and-Downs gemacht. Viele präzise Bunkerschläge, ein paar wichtige Putts. Es war wahrscheinlich die beste Runde, die ich im Hinblick auf die langen Schläge hätte spielen können."

Um für das Wochenende gewappnet zu sein, ging es für Kaymer nach dem Mittagessen gleich wieder auf die Driving Range. "Es ist keine große Sache am Schwung, an der ich arbeiten muss. Ich werde ein paar Bälle schlagen und ein paar Sachen ausprobieren. Zum Beispiel etwas aufrechter zu stehen, oder den Ball mehr in die Mitte nehmen. Es sind immer nur ein paar Kleinigkeiten, die sich bei mir einschleichen. Vielleicht liegt es daran."

Den Sprung ins Wochenende hat Kaymer als geteilter 29. jedenfalls auch ohne überzeugendem langen Spiel locker geschafft. Nicht schlecht bei einer US Open.[:galerie:]

Cejka überrascht
Und auch der zweite deutsche Starter ist am Wochenende noch mit dabei. Alex Cejka stapfte nach der ersten Runde noch schnellen Schrittes die Treppe zum Clubhaus hinauf in den Scoring-Raum und unterzeichnete seine wacklige 78. Am Freitag kam der Deutsche mit einer deutlich anderen Körpersprache von seinem Durchlauf zurück.

Durch die 69 verbesserte er sich nicht nur um neun Schläge gegenüber dem Vortag, sondern machte auch einen großen Satz auf dem Leaderboard.

Bei einem Gesamtergebnis von sieben über Par hat Cejka am Ende sogar noch ein Polster von einem Schlag zur Cut-Linie. Vier Birdies, zwei davon auf den letzten beiden Löchern, bringen dem Wahl-Amerikaner den51. Rang vor dem Wochenende.

Am Samstag wird es für Cejka etwas mehr Aufmerksamkeit geben, als in den ersten beiden Runden. Dafür wird Flightpartner Phil Mickelson sorgen.

Lesen Sie hier den Abschlussbericht der zweiten Runde.

tfi




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