28th European Ladies' Amateur Team Championship

Starker 4. Platz der deutschen Damen

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Nach zwei Zählspielrunden und zwei harten Matchplaytagen trafen die deutschen Damen im Spiel um Platz 3 auf Schottland. Auch dieses Mal konnte Deutschland keinen der beiden Vierer am Vormittag gewinnen und ging erneut mit einem 0:2-Rückstand in die Einzelpartien. Fast hätten sie das Match drehen können, doch am Ende fehlte ein Punkt zur Bronzemedaille.

Natürlich stand den Spielerinnen die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, doch mit einer Platzierung in den Top 4 konnte sich das deutsche Team auch in diesem Jahr wieder in der starken Konkurrenz behaupten und ließ Golfnationen wie Frankreich und England hinter sich. Schweden und  Spanien gingen in die Verlängerung, wo sich Schweden eindrucksvoll gegen die Gastgeberinnen durchsetzen konnte.

Lara Katzy (G&LC Berlin-Wannsee), Thea Hoffmeister (G&CC Seddiner See), Pia Halbig (GC Hanau-Wilhelmsbad), Stephanie Kirchmayr (GC Am Reichswald), Valérie Sternebeck (GC Rheinhessen) und Nina Holleder (GC Gross Kienitz) starteten am Dienstag als amtierende Europameisterinnen in die 28th European Ladies’ Amateur Team Championship.

Nach einem schlechten Start in der Zählspielqualifikation konnten sich die deutschen Damen mit einem guten zweiten Tag in den 1. Flight spielen. Ein Sieg gegen Dänemark im ersten Match bescherte die Runde der Top 4. Leider folgte eine ganz knappe Niederlage gegen die späteren Siegerinnen aus Schweden und auch am letzten Tag konnte sich Deutschland im Spiel um Platz 3 nicht durchsetzen. Gerne hätten sie eine Medaille mit nach Hause gebracht, aber das kleine Quäntchen Glück und die nötige Konsequenz haben wohl am Ende gefehlt.

In den Vierern setzten sich die beiden Schottinnen Pamlea Pretswell und Laura Murray mit 3/2 gegen Thea Hoffmeister und Pia Halbig durch. Durch beeindruckende Putts und exzellentes langes Spiel der Schottinnen blieb das deutsche Duo chancenlos. Lara Katzy und Stephanie Kirchmayr wehrten sich bis zum Schluß, leider hatten sie am Ende mit 1down das Nachsehen. Die Singles begannen mit der Paarung Valérie Sternebeck gegen Kelsey MacDonald. MacDonald erreichte das Finale der British Ladies’ Amateur Championship und zeigte  von Beginn an in Bestform. Der Ausgang aller übrigen Matches war völlig offen. Vier von fünf Punkten musste Deutschland holen, um sich die Bronzemedaille zu sichern. Katzy und Hoffmeister sicherten ihre Punkte an Bahn 16 und Pia Halbig lag „all square“ als die Entscheidung kam. Stephanie Kirchmayr konnte gegen ihre Kontrahentin nichts ausrichten. Jane Turner gelangen 5 Birdies auf sieben Löchern und damit der 5/4-Sieg gegen Kirchmayr. Zwischenzeitlich hatte sich Valérie Sternebeck gegen die stärkste Schottin zurückgekämpft. Mit Birdie, Par, Birdie auf den letzten drei Bahnen marschierten Sternebeck und MacDonald auf das 1.Extraloch. Auf dem 20.Loch konnte sich MacDonald leider doch durchsetzen und sicherte damit die Bronzemedaille für Schottland. „Wieder haben wir eine EMM hinter uns gebracht. Heute konnten wir unsere Chancen auf den Grüns einfach nicht nutzen, wie gestern auch schon. Die Schottinnen haben sehr stark gespielt und insbesondere durch ihr exzellentes kurzes Spiel gepunktet. Obwohl wir diese EM mit einem schwächeren Team als 2009 angetreten sind, haben wir in den Top 4 abgeschlossen und Nationen wie Frankreich oder England hinter uns gelassen. Wirklich gut behauptet. Die Mannschaften, die hier im Halbfinale standen, waren alle stark. Jedes dieser Teams hätte den Titel gewinnen können – in diesem Jahr hatte nun eben mal Schweden die Nase vorne! Wir konzentrieren uns nun auf weitere Saisonhighlights und freuen uns schon jetzt auf die nächste Team-EM im GC Murhof/Österreich.“

Im Finale kam es zum absoluten Showdown! Spanien und Schweden lieferten sich einen Kampf der Extraklasse. Mit einem Zwischenstand von 1:1 in der Mittagspause ging es am Nachmittag in die Einzel. Drei Matches gingen in die Verlängerung und Schweden hatte am Ende ganz knapp die Nase vorne.


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