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Darum gewinnt Europa den Cup

Ryder Cup
 

Der Ryder Cup 2014 naht und die Spannung steigt. Wir haben einige Kategorien aufgestellt und geben eine fundierte Prognose ab, wer in einer Woche gewinnen wird. Egal ob Alter, Ryder-Cup-Teilnahmen oder Major-Siege - wir haben das europäische und amerikanische Team unter die Lupe genommen und gegenübergestellt. Der große Vergleich.

Die Weltrangliste

Die wohl simpelste Art, die beiden Teams zu vergleichen, ist die Weltrangliste. Der Ryder Cup ist das bedeutendste Event der Golfwelt. So darf man auch erwarten, dass die Elite im Kontinentalwettkampf gegeneinander antritt. Der Schnitt der Positionen im OWGR aller zwölf Spieler der beiden Teams ist bei den Amerikanern besser. Mit Platz 16,3 liegen sie deutlich vor den Europäern mit Rang 19,3 im Schnitt. Und dabei haben die US-Amerikaner nicht einmal alle Spieler mit dabei, die in der Weltrangliste erstklassig platziert sind. Dustin Johnson (Rang 17) bleibt dem Golfsport auf unbestimmte Zeit fern und Tiger Woods (Rang 15) fällt verletzungsbedingt aus. Der Spieler mit der schwächsten Platzierung im OWGR ist bei den Amerikanern Webb Simpson auf Rang 33, bei den Europäern Lee Westwood, der momentan auf Rang 41 geführt wird. Dafür schickt Europa die Nummer eins, drei, vier und sechs der Welt nach Gleneagles, den Amerikanern gehören lediglich die hinteren Plätze in den Top Ten. Dennoch ist die Dichte an guten Platzierungen bei den Amerikanern traditionell besser: Europa ∅ 19,8 vs. USA ∅ 16,6: Punkt USA

Das Alter 

Putts unter Hochdruck, Abschläge vor gröhlenden Zuschauermassen und die Last eines ganzen Kontinents auf den Schultern - der Ryder Cup stellt die Spieler vor eine mentale Herausforderung. Wer den entscheidenden Putt lochen will, der braucht eine ruhige Hand. Und das Alter spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Die Amerikaner bieten heuer ein vergleichsweise junges Team, nur die beiden Routiniers Phil Mickelson und Jim Furyk fallen mit ihren 44 Jahren aus der Reihe. Bei den Europäern verpflichtete Paul McGinley mit Lee Westwood einen erfahrenen Spieler, der den Altersschnitt noch einmal entscheidend anhob. Den Titel des Ältesten hat im Team Europa Thomas Björn (43) inne. Der Youngster auf amerikanischer Seite ist Jordan Spieth (21), Victor Dubuisson (24) bei den Europäern. Der letzte Sieg der Amerikaner in 2008 war unter anderem auch der jungen, wilden Mannschaft zu verdanken, die von einigen wenigen älteren geleitet wurde. Doch generell ist das Alter eher ein Vorteil beim Nervenkrieg in Gleneagles. Die Kategorie ist ein enges Match, und wird am Ende geteilt. Europa ∅ 34,8 Jahre vs. USA ∅ 32,6 Jahre: ½ Punkt für Beide

Ryder-Cup-Teilnahmen

Ähnlich wie beim Alter, gilt auch bei den Ryder-Cup-Teilnahmen: Je öfter man dabei war, desto mehr hat man schon erlebt. Beide Teams haben drei Rookies in ihren Reihen, daher lassen sich die Zahlen gut vergleichen. Bei den Europäern sind es vor allem Sergio Garcia mit sechs und Lee Westwood mit acht Teilnahmen, die an der Gesamtzahl 31 gehörigen Anteil haben. Aber auch Ian Poulter hat bereits an vier Austragungen teilgenommen. Auf gegnerischer Seite haben die Amerikaner mit Phil Mickelson natürlich ein Ryder-Cup-Urgestein mit dabei. Seit 1995 hat der Linkshänder keinen einzigen Kontinentalwettstreit verpasst und liegt mit neun Teilnahmen knapp vor Landsmann Jim Furyk, der bereits acht Mal sein Land vertreten hat. Auch dieses Match bleibt lange offen, aber auf dem letzten Loch entscheiden die Europäer diese Kategorie für sich. : Europa 31 vs. USA 29: Punkt Europa

Major-Titel

Beim Ryder Cup vertreten die Besten der Besten aus beiden Kontinenten ihre Farben. Majors, WGCs oder andere wichtige Turniere - Titel gibt es bei beiden Mannschaften zuhauf. Doch wer hat mehr Major-Titel in seinen Reihen? Europa bringt es mit lediglich vier Spielern auf acht Titel. Graeme McDowell und Justin Rose haben je einen US-Open-Titel in der Trophäensammlung, Martin Kaymer zwei und Rory McIlroy seit diesem Jahr vier. Bei den Amerikanern sind nur sechs Spieler keine Major-Sieger. Phil Mickelson hat fünf im Gepäck, Bubba Watson zwei sowie Webb Simspon, Keegan Bradley, Jim Furyk und Zach Johnson je einen. Europa 8 vs. USA 11: Punkt USA

Siege im Jahr 2014

Auch wenn der Ryder Cup seine ganz eigenen Gesetze hat, der Blick auf die Form ist unverzichtbar. Mit Billy Horschel, dem frisch gekürten Tour-Champion ist der wohl formstärkste US-Amerikaner nicht mit dabei, Rory McIlroy bei den Europäern hingegen schon. Blickt man auf das Jahr 2014, dann hat das Team von Tom Watson neun Saison-Siege auf seiner Seite. Die Hälfte aller US-Boys hat aber in diesem Jahr noch nicht gewonnen. Bei den Europäern zeigt sich ein anderes Bild. Bis auf Henrik Stenson, Victor Dubuisson und Ian Poulter hat jeder Spieler von Paul McGinley heuer mindestens einmal triumphiert. Und das nicht unbedingt auf der European Tour, sondern bei den großen Turnieren der Branche, wie beispielsweise McIlroy bei den Majors oder Kaymer bei der Players Championship. Europa 14 vs. USA 9: Punkt Europa

Die Kapitäne: Paul McGinley vs. Tom Watson

Klarer Punktsieg für den Amerikaner. Watson verfügt nicht nur über die deutlich beeindruckendere Karriere als Spieler (71 Turniersiege, 8 Major-Titel), sondern auch über die bessere Bilanz beim Ryder Cup. In 15 Matches holte Watson 10,5 Punkte für die amerikanische Seite, McGinley in neun Matches 4,5. Der Nordire war mit seinen 47 Jahren bereits zwei Mal Vize-Kapitän einer siegreichen Mannschaft. Sein 63-jähriges Pendant hat den goldenen Pott allerdings schon mal als verantwortlicher Kapitän gewonnen. 1993 führte er Team USA zum Sieg gegen Bernd Gallachers Mannschaft in The Belfry. Sowohl Watson als auch McGinley sind fähige Kapitäne, doch der Amerikaner spielt einfach in einer anderen Liga. Punkt USA


Punkte-Bilanz beim Ryder Cup

Die alles entscheidende Kategorie ist jedoch die der Ryder-Cup-Punkte. Jeder Spieler, der bereits beim wichtigsten Match-Play-Ereignis der Sportart dabei war, verfügt über seine eigene Bilanz. Jeder Spieler weiß, wie viele Punkte er seinem Team über die Jahre hinweg gesichert hat. Der Eine brauchte dafür mehr Versuche, der Andere scheint nahezu unbesiegbar zu sein. Ein Blick in die Statistik gibt Aufschluss. Bei den Amerikanern hat Rickie Fowler die schwächste Bilanz. Bei seinem bisher einzigen Auftritt holte er im Schnitt 0,33 Punkte pro Begegnung. Auch Routinier Jim Furyk hatte bei seinen acht Teilnahmen meist das unglückliche Ende für sich. Furyks Schnitt liegt bei 0,37. Eine harte Nuss bei jedem Ryder Cup ist Zach Johnson. Mit im Schnitt 0,59 gewonnenen Punkten belegt der Masters-Sieger von 2011 Rang zwei hinter Keegan Bradley, der einen starken Schnitt von 0,75 aufweisen kann. In Medinah gehörte Bradley zu den Stärksten und hat somit die beste Bilanz auf Seite der Vereinigten Staaten.

Bei den Europäern hat Henrik Stenson die schwächste Bilanz. Mit im Schnitt 0,43 gewonnen Punkten liegt er jedoch vor den schwächsten Amerikanern. Punktegaranten des europäischen Teams sind traditionell Sergio Garcia (0,64), Lee Westwood (0,57) und Justin Rose (0,67). Martin Kaymer holte in sechs Partien bisher 3,5 Punkte für den alten Kontinent, was einen guten Schnitt von 0,58 ergibt. Doch der Mr. Ryder Cup der Europäer ist ganz klar Ian Poulter. Der Engländer ist nicht nur unbesiegt im Einzel, sondern hat einen aberwitzigen Schnitt von 0,8 Punkten. Von 15 Partien verlor Poulter nur drei und gewann den Rest. Sein Auftritt in Medinah, als er am Nachmittag das Match mit fünf Birdies auf den letzten fünf Löchern noch drehte, ist jetzt schon legendär. Europa ∅ 0,59 vs. USA ∅ 0,39: Punkt Europa 

Der Heimvorteil

Die Schotten werden in Gleneagles die Europäer nach vorne peitschen und mit Stephen Gallacher hat McGinley auch noch einen Schotten ins Team geholt. Der Heimvorteil liegt klar auf Seiten der Europäer. Der Ryder Cup in Celtic Manor hat gezeigt, welche Zuschauermassen und welche Begeisterung der Ryder Cup mobilisieren kann. Punkt Europa


Europa gewinnt den Ryder Cup mit 4,5 zu 3,5


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