Bild Information: Bunkerschlag von Kevin Kisner (Photo by Streeter Lecka/Getty Images)

Kevin - Allein zu Haus

PGA Championship
 

Kevin Kisner heißt der Mann, der bei der 99. PGA Championship von den Verfolgern gejagt wird. Unter anderem von Hideki Matsuyama, Jason Day, Louis Oosthuizen und Rickie Fowler.

Charlotte, North Carolina - Es ist eine eher ungewöhnliche Situation, in der sich Kevin Kisner zur Halbzeit der PGA Championship befindet (zum Leaderboard). Der Amerikaner aus South Carolina führt das vierte und letzte Major des Jahres souverän nach zwei 67er Runden an. Zwei Turniere hat der 33-Jährige in seiner Karriere auf der US-Tour gewonnen - durchaus respektabel. In einem Major-Feld zählt er mit dieser Bilanz jedoch eher zu den Außenseitern. Aber immerhin: Nach seinem ersten Sieg auf der PGA Tour gewann er in dieser Saison das Dean & DeLuca Invitational.

Kisner: Starke Statistiken, kaum Fehler

Im Quail Hollow Club glückten dem Familienvater zwei Runden von je vier unter Par. An beiden Tagen traf Kisner dabei 15/18 Grüns. Auch vom Tee lief es: Beide Male lagen seine Werte bei über 70 Prozent Trefferquote. Aus dem Sandbunker blieb er sogar perfekt: Drei Mal schaffte er den Sand-Save. Auf der 7 lochte er darüber hinaus von außen mit dem Putter zum Eagle ein. 

Dementsprechend selbstbewusst zeigte Kisner sich im Anschluss. "Es ist ein Prozess. Ich habe auf allen Touren gelernt mich durchzusetzen", so der Führende (-8). "Ich war auf den Mini-Touren und habe gelernt, dort zu gewinnen. Ich war auf der Web.com Tour und konnte gewinnen. Dann auf der PGA Tour. Der nächste Schritt ist es, bei den Majors um den Titel mitzuspielen und zu gewinnen. Aber ich weiß, das eine Führung hier niemals save ist. Man darf nicht erwarten, dass die jemand den Sieg schenkt."

Kisner war mit einer frühen Startzeit lange der alleinige Führende im Clubhaus, zumal eine Unterbrechung wegen Unwetter am Nachmittag die Wartezeit noch einmal verlängerte. Doch dann kam Hideki Matsuyama: Der Japaner, der bereits in der Vorwoche mit einer glänzenden Finalrunde das WGC entscheiden konnte, unterzeichnete eine 64 und liegt damit zur Halbzeit ebenfalls bei -8. Dahinter folgt mit Jason Day (70+66/-6) ein Mann, der 2015 die PGA Championship gewinnen konnte und auch schon die Nummer eins der Weltrangliste war. 

Einer der noch kein Major gewinnen konnte, aber seit einigen Jahren zu den Kandidaten für den ganz großen Titel zählt, ist Rickie Fowler, 28. "Ich weiß, dass ich gewinnen kann", erklärte der Youngster, der mit Flatcap, Tatoos und hipper Kleidung wie kaum ein anderer für die Jugend im Golf steht. Runden von 69 und 70 brachten Fowler auf drei unter Par. Ein gutes Halbzeitergebnis auf dem anspruchsvollen und wasserreichen Quail Hollow Club, aber es sind auch fünf Zähler Rückstand auf Kisner. "Pars sind gut", kommentierte er sein nicht zu aggressives Spiel, bei dem er oft zum Fairway-Holz, statt zum Driver griff. "Mit ist wichtig, dass ich keine Schläge abgebe. Ich versuche, den Ball auf das Fairway zu bekommen und die Fehler zu minimieren. Aggressiv spiele ich, wenn die Zeit dafür reif ist." 

McIlroy: Punch mit Aufsetzer 

Rory McIlroy wiederum, der nach der British Open seinen Caddie gewechselt hat (Harry Diamond heißt sein neuer), kam mit Scores von 72 und 72 (+2) ins Clubhaus. Der "Celtic Tiger" hatte gegen Ende seiner zweiten Runde Probleme, im Spiel zu bleiben. Vier Bogeys auf fünf Löchern kassierte McIlroy, eher er seine beiden Schlusslöcher mit zwei Birdies abschließen konnte. Immerhin ein versöhnlicher Abschluss. Zudem er auf seinem Auftaktloch (Loch 10) für Begeisterung bei den Fans sorgte: Nachdem sein Approach auf das Par 5 weit rechts über den Cart-Weg rollte, spielte er einen flachen Punch, der auf der Straße aufkam und durch den Bunker sprang, auf das Grün. Auch das ist Golf!

Weniger erfolgreich verlief das 4. Major für einige andere große Namen. Phil Mickelson, der nicht mehr Jim "Bones" Mackay an der Seite hat, kassierte bereits am ersten Tag eine schwache 79. Mit der anschließenden 74 war klar, dass "Lefty" erst zum zweiten mal bei einer PGA Championship den Cut verpasste. Zuletzt geschah das 1995. Auch Jim Furyk, Ernie Els und Titelverteidiger Jimmy Walker scheiterten am Cut. 


Das Leaderboard der PGA Championship 2017 Jordan Spieth auf der Jagd nach dem Karriere-Grand-Slam Voll in Form: Hideki Matsuyama gewinnt WGC

Anhänge

Anzeige
Anzeige
Tommy Fleetwood (Photo by Stuart Franklin/ Getty Images) Tommy Fleetwood (Photo by Stuart Franklin/ Getty Images)

British Open

Durchbruch der Stars

Fleetwood und McIlroy mit exzellentem Start in Tag zwei der British Open. 

weiterlesen
Europas einziges Major: Die British Open(Photo by Stuart Franklin/Getty Images) Europas einziges Major: Die British Open(Photo by Stuart Franklin/Getty Images)

Reise

So geht's: Ab zur Open

So kommen Sie zu den anstehenden Turnier-Highlights 2018. 

weiterlesen
The Olympic Golf Club während der US Open 2012 (Photo by Ezra Shaw/Getty Images) The Olympic Golf Club während der US Open 2012 (Photo by Ezra Shaw/Getty Images)

Majors

The Olympic Club bekommt Ryder C...

Der Ryder Cup 2032 und die PGA Championship 2028 finden im The Olympic Club i...

weiterlesen
Louis Oosthuizen (Photo by Instagram/oosthuizen57) Louis Oosthuizen (Photo by Instagram/oosthuizen57)

PGA Championship

Der ewige Zweite nimmt es mit Hu...

Der Karriere-Grand-Slam ist das Ziel eines jeden Profis. Louis Oosthuizen hat...

weiterlesen

Leaderboard - Aktuelle Turniere

PGA Tour
19. - 22.07.2018

The Open Championship

zum Scoring
European Tour
19. - 22.07.2018

147. British Open

zum Scoring
LPGA Tour
12. - 15.07.2018

Marathon Classic

zum Scoring
Champions Tour
12. - 15.07.2018

Constellation SENIOR PLAYERS Championship

zum Scoring
Web.com
19. - 22.07.2018

Pinnacle Bank Championship

zum Scoring
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige