Bild Information: Martin Kaymer (Photo by Andrew Redington/Getty Images)

Der Mann der kleinen Schritte

Masters Tournament
 

Kaymer will am Sonntag in Augusta endlich unter Par spielen. 

„Slump“ nennen die Amerikaner die Situation, in der Martin Kaymer gerade steckt. Position 190 der Weltrangliste, der letzte Sieg reicht ins Jahr 2014 zurück. Er war denkwürdig: Kaymer eröffnete die US Open in Pinehurst mit 130 Schlägen in den ersten zwei Runden, dem niedrigsten Ergebnis in der Geschichte der US Open. Kaymer vom Feinsten also.

Am Samstag spielte er seine bis dato beste Runde

Fast fünf Jahre später steht der 34jährige am Samstag nach seiner Parrunde zu einem Gesamtergebnis von drei über Par vor dem Clubhaus und relativiert offen die Lage: „Für da, wo ich im Moment stehe, und das ist eben 190 der Weltrangliste, ist drei über Par in Ordnung.“ Sein Ziel, jeden Tag „in den roten Zahlen zu spielen“, also unter Par, hat er verpasst. „Aber morgen will ich das auf jeden Fall noch einmal versuchen.“ Er ist  erkennbar bemüht, die Erwartungshaltung nach unten zu schrauben. „Mit denen da vorne“, sagt er mit einem Blick auf die Herren Molinari, Rahm ec. „da kann ich im Moment einfach nicht mithalten.“

Seine Runde an diesem bedeckten Samstag war nach seiner Empfindung in Ordnung. „Unspektakulär, aber es war alles ok.“ Warum seine Ergebnisse heute anders sind als 2014 kann er nicht wirklich erklären. „Ich habe damals anders Golf gespielt“, meint der Düsseldorfer.

Große Krisen und große Comebacks

Er ist nicht der einzige, den ein Slump erwischt. Der schwedische Kollege Henrik Stenson rutschte im Verlauf der Karriere ab auf Position 230, gewann noch nicht einmal die Clubmeisterschaft im Heimatverein – und holte sich 2013 den Sieg bei der Tour Championship und den FedEx Cup. Inzwischen gehört Stenson wieder zu den Top 40 der Welt und legte am Samstag eine exzellente dritte Runde hin, in der er sich von zwei über Par auf drei unter Par verbesserte.

Ganz zu schweigen von den diversen Krisen des Tiger Woods. Bis auf Position 1199 der Weltrangliste  war der Amerikaner abgesackt, bevor er sich seit Dezember 2017 wieder unter die Top 15 vorarbeitete.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

It’s Saturday at the Masters.

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Erfolgsgeschichten, die keine Garantie bieten für das eigene Comeback. „Jetzt geht es für mich erst einmal darum die Nummer 189 zu schlagen“, erklärt Kaymer seine Lage. Wie genau das funktionieren soll, kann er auch noch nicht erklären. Eines nur weiß er: Sein Spiel von 2014 kann er nicht mit heute vergleichen, auch das Training nicht. „Das ist ja heute alles viel präziser, es geht viel mehr um Daten, das wird alles ganz genau angesehen.“ Außerdem habe er selbst sich verändert, sein Körper.

Einen Leistungssprung wie 2014 wünscht er sich, als er nach zwei eher durchschnittlichen Jahren zum Star der Szene avancierte. Ein weiter Weg. Jetzt spielt er am Sonntag erst einmal die vierte Runde des diesjährigen Masters. Hoffentlich unter Par, denkt er. Es wäre ein kleiner Schritt, aber einer nach vorne. 

Kaymer schafft gerade noch den Cut Woods stöhnt über sein Putten

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