Bild Information: Jordan Spieth in Augusta

Spieth gewinnt 79. Masters Tournament

Masters Tournament
 

Jordan Spieth hat seine Nerven eindrucksvoll im Griff und gewinnt die 79. Austragung des Masters Tournament souverän. Justin Rose und Phil Mickelson folgen.

Augusta, Georgia - Jordan Spieth stand kurz vor seiner Startzeit in das Finale des Masters Tournament auf der Driving Range. Er war alleine auf dem mächtigen Übungsgelände, auf dem sich 100 Spieler gleichzeitig einspielen könnten. Die Kontrahenten um Tiger Woods, Rory McIlroy oder auch Phil Mickelson und Justin Rose befanden sich bereits auf dem Platz oder dem Putting-Grün. Es folgten die finalen Vorbereitungen für die wohl wichtigsten 18 Löcher seiner Karriere. Um 20.50 Uhr startete er gemeinsam mit Rose in der letzten Gruppe.

Spieth, 21, gehört zwar zu den jüngsten Spielern im Feld, als unerfahren kann er allerdings keineswegs bezeichnet werden. Der Amerikaner hat in seiner jungen Karriere bereits einiges erlebt: Er gewann bereits zwei Mal auf der PGA Tour, nahm beim Ryder Cup teil, spielte im vergangenen Jahr in der Finalgruppe beim Masters sowie der Players Championship und hat sich mittlerweile auf den vierten Rang der Weltrangliste nach vorne gearbeitet.

Am Donnerstag hatte er sich mit einer 64 an die Spitze des Felds gesetzt und blieb dort bis zum Ende, was zuletzt Raymond Floyd bei der Austragung 1976 gelungen war. Justin Rose startete zwar bestens in seine Runde und notierte frühe Birdies, doch auch Spieth konnte zeitig Schläge gutmachen. Näher als drei Schläge ließ er den Engländer nie rankommen. Im Gegenteil: Spieth baute seinen Vorsprung aus. Fünf Schläge lag er nach den ersten Neun vorne, sechs waren es nach einem langen eingelochten Putt auf der Zehn.

Mickelson und Rose folgen

So sehr sich Rose und Phil Mickelson, die am Ende vier Schläge zurück Platz zwei teilen, auch bemühten, Spieth fand stets eine Antwort auf die Birdies der Konkurenz. Und so entwickelten sich die hinteren Neun zu einem Schaulaufen. Es gab in Augusta schon große Zusammenbrüche, bei denen viele Schläge auf wenigen Löchern verloren gingen. Doch Spieth war 2015 so weit von einem Einbruch entfernt, wie Routinier Ben Crenshaw (Gesamtergebnis: +32) bei seinem letzten Masters-Auftritt vom dritten Titel.

Von Bubba Watson, mit dem er zusammen beim Ryder Cup 2014 angetreten war, bekam er schließlich das grüne Jackett übergestreift. Spieth feiert in Augusta den ersten Major-Titel seiner Karriere - mit hoher Wahrscheinlichkeit war es nicht sein letzter.

"Ein Traum ist in Erfüllung gegangen"

"Ich will einen zweiten Masters-Titel. Wie Bubba", erklärte Spieth bei der Siegerzeremonie auf die Frage, was er sich für den weiteren Verlauf seiner Karriere für Ziele gesteckt hat. "Ich dachte, heute wäre es einfacher als am Samstag, aber es war nicht so. Ich habe nicht gut geschlafen, der Druck, mit zwei Major-Sieger im Nacken, war sehr groß. Mit Sicherheit habe ich die beste Woche meines Lebens hinter mir. Ein Traum ist in Erfüllung gegangen."

Mickelson und Rose, sie beide spielten ein großartiges Turnier, mussten jedoch akzeptieren, dass es einen 21-Jährigen gab, der am Ende eben noch um ein ganzes Stück besser agierte.

Jener 21-Jährige verlässt den Augusta National Golf Club nicht nur mit dem grünen Jackett, sondern auch mit einigen Rekorden. Zum Beispiel: Tiefstes Ergebnis nach 36 Löchern, tiefstes Ergebnis nach 54 Löchern oder die meisten Birdies im Turnierverlauf.

Eine Bestmarke konnte er allerdings nicht aufstellen: Er ist nur der zweitjüngste Masters-Sieger aller Zeiten, Tiger Woods war 1997 ein paar Montae jünger. Spieth wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit ganz gut verkraften können.

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