Bild Information: Amateur Max Schmitt (Foto: DGV/stebl)

"Ich kann es mir momentan nicht besser vorstellen"

BMW International Open
 

Amateur Max Schmitt und Sebastian Heisele sind vor dem Finaltag der BMW International Open beste Deutsche. Bei Kramer, Fritsch und von Dellinghausen läuft es am Moving Day schleppend.

Eichenried, Deutschland - Es waren namhafte deutsche Spieler in München angetreten. Spieler, die international schon große Erfolge gefeiert haben und den Zuschauern beim Heimspiel Freude bereiten sollten. Doch vor dem Finaltag sind es nicht Martin Kaymer oder Marcel Siem, die als beste Deutsche das Zuschauerinteresse auf sich ziehen, sondern Spieler aus der zweiten, sogar dritten Reihe wie Sebastian Heisele und Max Schmitt.

Der Amateur brach auch am dritten Tag nicht ein, spielte eine souveräne 70 und verbesserte sich auf fünf unter Par. Die Tatsache, zusammen mit Victor Dubuisson - einem ehemaligen Ryder-Cup-Spieler - auf der Runde gewesen zu sein, hielt den erst 19-Jährigen nicht davon ab, mit seiner Chancenauswertung zu hadern. "Ich hatte viele Birdie-Putts, die sind aber alle knapp am Loch vorbeigelaufen." Nach anfänglichen Schwierigkeiten sich mit der Atmosphäre eines European-Tour-Turniers zu akklimatisieren zu Beginn der Woche, sei auch die Nervosität einem motivierendem Gefühl gewichen: "Ich hoffe auf mehr". Schmitt fügte hinzu: "Ich kann es mir momentan nicht besser vorstellen".

Sebastian Heisele | -5

Heisele, der nur knapp ins Wochenende gekommen war, startete schon früh in den Moving Day und konnte trotz drohendem zweiten Cut "befreit losspielen". Das zeigte sich auch auf der Scorekarte des Longhitters, der dort weitergemacht habe, was er am Donnerstag und Freitag nicht konstant hatte zeigen können. Ergebnis war eine gute 68, die mit einem Schlagverlust auf der letzten Spielbahn noch ein bitteres Ende fand. Die Fahnenposition, so Heisele, sei "schon ein bisschen frech". Dennoch machte der Deutsche einen großen Sprung auf dem Leaderboard nach oben und verbesserte sich auf fünf unter Par.

Max Kramer | -3

Auch Max Kramer ist ein Spieler, den man nicht unbedingt auf der Rechnung haben musste. Mit 33 Jahren zählt der Challenge-Tour-Spieler zwar schon zu den erfahreren Deutschen, seine Teilnahmen auf der European Tour lassen sich jedoch auch an zwei Händen abzählen. Doch Kramer spielte an den drei Tagen in Eichenried derart solide, dass er nach der Runde von der European Tour sogar zum Drogentest gebeten wurde. Am Samstag unterschrieb der Deutsche mit 73 Schlägen zwar seine bis dato schlechteste Runde der Woche, jedoch wies Kramer auf den morgigen Tag hin, an dem noch "Einiges drin" sei. Bei drei unter Par geht er außerhalb der Top 50 in den Sonntag.

Florian Fritsch | -2

Florian Fritsch war auch am dritten Tag in München an der Seite von Publikumsliebling Ernie Els unterwegs, der genauso viel Spaß hatte, mit Fritsch zu spielen wie umgekehrt. "Er hat eine großartige Einstellung zum Golf und es war toll mit jemandem zu reden, der hier zuhause ist", beschrieb der Major-Champion seinen deutschen Spielpartner.

Sportlich lief es jedoch nur verhalten für Fritsch, der an Tag drei eine Par-Runde absolvierte. Zwar zeigte sich der 31-Jährige nicht unzufrieden mit seiner Leistung an sich, das Ergebnis hatte jedoch Frustpotential: "Ich habe mir viele Birdie-Chancen erarbeitet und wurde zum Ende hin wirklich nicht belohnt". Die verpassten Chance, am Moving Day einige Plätze gut zu machen, sei frustrierend, so Fritsch. Die zahlreichen verpassten Putts hinterließen "einen faden Geschmack".

Nicolai von Dellingshausen | -2

Für Nicolai von Dellingshausen ist es die erste Teilnahme bei der BMW International Open, der erste Auftritt auf der ganz großen Bühne. Trotz der Tatsache, das erste Ziel, das Ticket fürs Wochenende zu lösen, erreicht zu haben, gab der 24-Jährige zu, über den zweiten Cut nachgedacht zu haben: "Man versucht in dem Moment wenig darüber nachzudenken. Aber man weiß, dass man noch ein bisschen mehr Druck hat". Trotz eines sehr guten Starts - von Dellingshausen lag nach sechs gespielten Löchern drei unter Par - verlor der Deutsche das Momentum und kam nur mit einer 71 ins Clubhaus des Golfclubs München Eichenried. Ob er auch am Sonntag abschlagen dürfen würde, wusste von Dellingshausen nach Abschluss seiner Runde noch nicht, er sei aber "mit allem froh, was hier passiert - egal wie es am Ende ausgeht".

Maximilian Kieffer | +1

Dem zweiten Cut fiel am Samstag Maximilian Kieffer zum Opfer. Der 26-Jährige kam nicht über eine 75er Runde hinaus. Mit ein Grund sei der mentale Faktor gewesen, so Kieffer. Er habe sich viel vorgenommen, was ihn eher blockiert habe: "Ich wollte unbedingt gut spielen heute. […] Das ist die falsche Einstellung, um hier eine gute Runde zu spielen". Vor allem auf den ersten Neun fand Kieffer, der sich besonders mit seinem kurzen Spiel unzufrieden zeigte, nicht in die Spur und musste einige Bogeys hinnehmen.

Martin Kaymer, Alexander Knappe, Marcel Siem, Bernd Ritthammer, Jonas Kölbing, Max Rottluff, Hinrich Arkenau und Thomas Rosenmüller hatten den Sprung ins Wochenende am Freitag verpasst.

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