Bild Information: Bernd Ritthammer

"Schön vor tollem Publikum"

BMW International Open
 

Solide Runden zum Abschluss von Bernd Ritthammer, Alex Cejka und Jeremy Paul. Die drei Deutschen spielen am Finaltag der BMW International Open bei guten Bedingungen mehr Golf als üblich.  

Pulheim, Nordrhein-Westfalen - Die letzten Deutschen in Köln. Ein versöhnliches Ergebnis für Bernd Ritthammer und seine Kollegen. Die BMW International Open im GC Gut Lärchenhof erlebte am Moving Day die dunkle Seite des Wettergotts und am Finaltag viel Golf bei überwiegend strahlendem Sonnenschein. Durch den Spielabbruch mussten die noch zu spielenden Löcher am Sonntagvormittag nachgeholt werden. Alex Cejka blieben somit insgesamt 23 und Jeremy Paul 25 Löcher. Bernd Ritthammer sogar noch mehr.

"Ich bin schon auf der 17"

Ein versöhnliches Ende des Turniers erlebte Alex Cejka. "Es war schön, wieder hier zu spielen", sagte Cejka nach seiner Finalrunde. Am Nachmittag brachte er eine 71 ins Clubhaus und machte einen zufriedenen Eindruck. "Ich habe sehr gut gespielt. Es waren die ganze Woche schwere Bedingungen, doch ich spielte sehr gut vom Tee." Auf dem Grün hat Cejka Schläge liegen lassen müssen. "Ich habe die ganze Woche keinen Putt gemacht. Es wollte einfach nichts fallen, aber es gibt solche Turniere", gab sich Cejka zufrieden.

Mit Runden von 72, 71, 72 und nochmals 72 Schlägen und insgesamt -1 schaffte Cejka nicht nur den Cut, sondern konnte sich auch weiter als deutsche Nummer zwei beweisen. Im Bezug auf Olympia sind die nächsten Turniere sehr wichtig für ihn. "Olympia wäre natürlich geil und ich bin schon auf der 17", er habe also nicht mehr viele Möglichkeiten bei Olympia mitzuspielen. Doch zuerst fährt er mit einem guten Gefühl nach Hause und spielt dort als nächstes in Reno die Barracuda Championship.

"Ich hatte Gänsehaut"

Der Noch-Amateur Jeremy Paul ging als einer von zwei Zwillingen an den Start. Die beiden wurden vom DGV als aktuell besten deutschen Amateure zur BMW International Open eingeladen. Der Bundesliga-Spieler absolvierte aufgrund der Unterbrechung von Tag drei am frühen Final-Morgen schon sieben Löcher. "Die letzten zwei Runden waren nicht so gut, wie die ersten. Ich habe viele taktische Fehler gemacht, aber aus denen lernt man", meinte Paul nach seiner zweiten 74 in Folge. Sein erstes Turnierergebnis neben den Profis kann sich mit insgesamt zwei über Par auf dem 56. Rang durchaus sehen lassen.

Für den Youngster war es das erste Mal auf der großen Bühne der European Tour. "Ich habe Gänsehaut bekommen, als ich auf die 18 kam. Es ist beeindruckend, wenn so viele Zuschauer für einen applaudieren."  Im Großen und Ganzen überwiegt bei dem Amateur die Freude, dabei gewesen zu sein. In einem Jahr soll der Sprung ins Profi-Lager perfekt sein. "Es war hoffentlich kein einmaliges Erlebnis, hier zu spielen", fügte er hinzu.

"Es war etwas unglücklich"

"Es war sehr schön, vor so einem tollen Publikum zu spielen und den Sprung ins Wochenende geschafft zu haben", freute sich Bernd Ritthammer über einen 16. Rang. Als bester Deutscher beendete der 29-Jährige seinen Besuch in Köln. 34 Löcher waren es für Ritthammer am letzten Tag. Die Regenunterbrechung vom Vortag zehrte an allen und "dann macht man natürlich auch mal Fehler. Leider habe ich nie eine richtig niedrige Runde gespielt, sonst hätte es für mehr gereicht", so Ritthammer zufrieden. 

Gegen Ende des Tages zog über Köln nochmals ein Regenschauer hinweg und bereitete allen erneut Probleme auf der Runde. "Es war etwas unglücklich. Ich stand am Abschlag, dann kam der Schauer und Gegenwind. Dann geht der Ball überhaupt nirgends mehr hin", meinte er nach seiner Runde. Der Münchner verlor dadurch auf zwei Birdie-Löchern, der Bahn 15 und 16, zwei wichtige Schläge. Diese Schläge hätten voraussichtlich gereicht, um bei der French Open abschlagen zu dürfen. Somit bleiben die nächsten Stationen der Challenge Tour in Dänemark und in der Folgewoche in der Slowakei auf dem Plan.

An der Spitze blieb es bis zum Schluss spannend. Henrik Stenson setzte sich mit starken Birdies gegen seine Verfolger Darren Fichardt und Thorbjørn Olesen durch. Der Schwede gewann die BMW International Open 2016 in Köln mit drei Schlägen Vorsprung (-17). 

Henrik Stenson gewinnt in Köln Alle News im Special der BMW International Open

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