Bild Information: Martin Kaymer bei der Players Championship (Photo by Richard Heathcote/Getty Images)

Bittere Niederlage für Kaymer

Players Championship
 

Vorzeitiges Aus für Martin Kaymer bei der Players Championship.

Ponte Vedra Beach, Florida - Der Players-Champion von 2014 wird am Wochenende nicht mehr mit von der Partie sein. Martin Kaymer kassierte am zweiten Tag des beliebten "fünften Majors" eine 74er Runde und verpasste die Cut-Linie um zwei Zähler. Besonders bitter dabei war, dass der 33-Jährige aus Düsseldorf bei guten Bedingungen eigentlich auch gar nicht so richtig schlecht unterwegs war. Vor allem auf den zweiten neun Bahnen wurden die langen Schläge unpräziser, er verfehlte fast die Hälfte aller Fairways und traf dann auch nur 50 Prozent der Grüns in Regulation. 

Neben drei Birdies wanderten auch fünf Bogeys auf die Scorekarte des einzigen Deutschen im Feld der Players Championship 2018. Kaymer hätte nach einem Birdie von der 16 und Par am Inselgrün der 17 auf dem Schlussloch eine Unterspielung benötigt. Sein zweiter Schlag blieb aber kurz vor der Fahne im tiefen Bunkergras hängen und nach dem Chip folgten noch zwei Putts zum Bogey. 

Es war der achte Start von Kaymer in der laufenden Saison auf der US PGA Tour. Ohne bislang die Top 40 zu knacken, wanderten dabei lediglich um die 80.000 Dollar auf sein Preisgeldkonto. Nach seiner Handgelenksverletzung im Frühjahr hatte sich Kaymer eigentlich gut erholt und kurz vor dem Masters noch versucht, sich schnell in Form zu bringen. "Der Platz liegt mir und ich fühle mich gut", hatte er vor Runde eins im TPC Sawgrass in Florida beteuert. Nun kann er das Ringen um die begehrte Trophäe nur noch als unbeteiligter Zuschauer verfolgen.

Hier das Livescoring zur Players Championship …

Simpson setzt sich mit Sensationsrunde ab

Natürlich waren wieder zahlreiche Fans wegen Superstar Tiger Woods angereist. Lautstark wurde jede seiner Bewegungen begleitet. Während Woods ganz unaufgeregt und eher unspektakulär auf eine 72 eine Eins-unter-Par-Runde folgen ließ - mit zwei Birdies und einem Bogey -, schoss Webb Simpson den Vogel ab. Und setzte sich auch gewaltig ab.

Der Tag des 32-Jährigen aus North Carolina begann gleich fulminant mit einem Eagle an Loch 2. Unterspielungen folgten an den Löchern 5, 7 und 9 und in einer unnachahmlichen Serie ab Bahn 11. Sechs Birdies in Folge brachten den US-Open-Champion von 2012 zwischenzeitlich auf elf unter Par für die Runde.

Schicksalsträchtige 17

Am 17. Loch landete der Abschlag von Simpson im Wasser. Dabei hatte er besonders viel Pech, denn sein Ball traf die Holzbohlen am Anfang des Grüns so ungünstig, dass er in einem hohen Bogen weit übers Grün bouncte, noch ein Mal auf der kurzen Rasenfläche aufkam und hinten herunterkullerte. Von der Drop Zone wurde es eine Fünf zu insgesamt 63 Zählern. Immer noch eine der besten Runden, die jemals auf dieser Anlage unterschrieben wurden.

 

From six-straight birdies(!!) to in the water. That’s golf.

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Mit insgesamt 15 unter Par (66+63) geht Simpson fünf Zähler vor der Konkurrenz in den Moving Day. Das Trio um Charl Schwartzel (68+66), Patrick Chantlay (66+68) und Danny Lee (68+66) folgt bei zehn unter Par. 

Weiterhin volles Risiko

Simpsons Spielpartner Tyrell Hatton (75+71) hatte dessen Caddie gefragt, ob er in Caddyshack-Manier einmal seinen Putter berühren dürfe. Und Justin Rose (68+72) sprach von einer magischen Runde und beteuerte, er habe sich kaum noch auf sein eigenes Spiel konzentrieren können. Elf unter Par nach 16 Löchern. Der Putter war heiß. 

Simpson selbst dazu: "Wenn ich heute neun unter schießen konnte, kann ein Typ rausgehen und morgen das gleiche tun und den Vorsprung ziemlich schnell verkleinern. Ich denke, es ist ein wunderschöner Golfplatz in dem Sinne, dass ich morgen auch wieder eine Nummer schießen kann, weil es Birdie-Löcher gibt, aber wenn du ein bisschen weg bist, kannst du Bogeys oder Doppel-Bogeys mindestens so schnell wie Birdies sammeln. Ich glaube nicht, dass der Vorsprung sicher ist." Sein Vorsatz: Ein guter Drive an der Eins und dann volles Risiko. "Erst auf den letzten zwei oder drei Löcher eines Turniers darf man defensiv werden."

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