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Horschel holt den Jackpot 

US PGA Tour: Tour Championship
 

Atlanta, Georgia: Billy Horschel gewinnt in einer nervenaufreibenden Schlussrunde knapp vor Jim Furyk und Rory McIlroy die Tour Championship und sichert sich damit auch den Jackpot im FedExCup. Neben dem Preisgeld für den Turniersieg gehen auch zehn Millionen Dollar Prämie an den Amerikaner.

Natürlich wurde die Tour Championship über vier Runde ausgetragen. Doch wie so oft, sind die letzten neun Löcher am Finaltag die Bahnen, bei denen es drauf ankommt. Bei Billy Horschel spitzte es sich sogar noch etwas mehr zu. Bis zum 16. Loch spielte der Gewinner der Vorwoche einmal mehr extrem solide. Zwei unter auf den ersten Neun, ein Bogey auf der Zehn und ein Birdie auf der 15 standen für ein Gesamtresultat von elf unter Par und einer knappen Führung vor Jim Furyk, der bei -10 bereits ein Loch weiter war (zum Leaderboard).

Doch dann kam der Fehler: Horschel verzog seinen Drive in die Bäume und chippte zurück auf das Fairway. Der Approach auf das Grün war gut, aber es blieben lockere acht Meter auf die erhöht gesteckte Fahne. Doch der 27-Jährige aus Florida ließ nicht locker. Der Ball verschwand mit Karacho im Loch, und der Mann mit den stets sehr bunten Hosen zeigte im Anschluss richtig Emotionen und ließ sich feiern.

Furyk verpasste dann auf der 17 das Par und brachte somit die Vorentscheidung. Horschel konnte mit zwei Schlägen Vorsprung auf die beiden letzten Löcher gehen und notierte zwei sichere Pars zu einer 68. Furyk kassierte dann sogar noch ein weiteres Bogey auf der 18 und wurde mit Rory McIlroy geteilter Zweiter.

Erst seit 2009 ist Horschel Profi, 2013 gewann er mit der Zurich Classic of New Orleans sein erstes Turnier auf der US PGA Tour. In diesem Jahr folgten nun der Sieg bei der BMW Championship und der Tour Championship. Das macht in Summe rund 13 Millionen Dollar für zwei sehr erfolgreiche Wochen. Denn neben den beiden Sieger-Schecks holte er sich auch die zehn Millionen Dollar Extra-Prämie für den Gewinn des FedExCup.

Ein enttäuschender Finaltag wurde es für Rory McIlroy. Die Nummer eins der Welt war mit -9 als geteilter Führender ins Rennen gegangen, lag dann aber gegen Mitte der Runde bereits +4 für den Tag. Drei späte Birdies in Serie brachten den "Celtic Tiger" zwar noch zurück auf eins über (71), doch um den Sieg konnte er damit nicht mehr mitspielen. In der Gesamtwertung des FedExCup belegte er Platz drei.

Kaymer auf Rang 23
Martin Kaymer beendete seine erste Teilnahme bei der Tour Championship mit 288 Schlägen (73+69+73+73) auf dem geteilten 23. Platz. Am Schlusstag standen vier Bogeys und ein Birdie auf der Karte. Vor allem die Abschläge des Deutschen waren mit unter 50 Prozent Fairway-Quote nicht besonders. Der Mettmanner landete in der finalen Rangliste des FedExCup auf Platz 16. Nächster Auftritt wird der Ryder Cup in Gleneagles in zwei Wochen sein.




Das Turnier: Zahltag

35 Millionen US-Dollar werden im Rahmen des FedExCup ausgeschüttet. Zehn Millionen für den Sieger und ebenfalls gutes Geld für die restlichen Spieler. Bis zu Rang 150 der FedExCup-Rangliste können sich die Profis über eine Sonderzahlung freuen. Auch Dustin Johnson erhält 175.000 US-Dollar, obwohl er seit Juli aus persönlichen Gründen nicht mehr auf der PGA Tour abgeschlagen hatte. Besonders hoch fällt die Belohnung bis Platz fünf aus: Der Zweitplatzierte bekommt drei Millionen Dollar, die Nummer fünf immer noch eine Million. Das Ganze übrigens zusätzlich zum stattlichen Preisgeld der Tour Championship (acht Millionen Dollar). Im Idealfall bekommt der Gewinner der Tour Championship - wenn er dadurch auch den FedExCup für sich entscheidet - 11.440.000 US-Dollar überwiesen. Allerdings nicht auf einmal. Die Zusatzprämie wandert in Etappen auf das Konto der Sieger.
 





Historie

Henrik Stenson ist der Titelverteidiger der Tour Championship - und des FedExCup. Er fehlt allerdings in diesem Jahr - für den Schweden endete die Playoff-Serie vergangene Woche außerhalb der besten 30. In den Jahren zuvor holten Brandt Snedeker (2012), Bill Haas (2011), Jim Furyk (2010), Phil Mickelson (2009) und Camilo Villegas (2008) jeweils den Titel im East Lake GC. 2007 wiederum gewann Tiger Woods und stellte mit 23 unter Par auch das bislang niedrigste Turnierergebnis auf diesem Kurs auf.
 


 

 


Der Platz: East Lake GC in Atlanta

Der traditionsreiche Heimatclub des legendären Bobby Jones, der Überlieferungen zufolge im Alter von elf Jahren dort bereits eine 80 ins Clubhaus brachte, steht auch heute im Zeichen des 1971 verstorbenen US-Amerikaners. Zwölf Mal wurde die Tour Championship auf der Anlage ausgetragen, seit 2004 ist das Turnier regelmäßig zu Gast. Das Signature Hole von East Lake ist die Spielbahn 6. Das knapp 200 Meter lange Par 3 verfügt über ein spektakuläres Inselgrün, das erst nach 180 Meter über den Teich beginnt. Den Platzrekord hält Zach Johnson mit einer 60er Runde (-10). Der Amerikaner spielte die Spitzenrunde im September 2007.

tfi/tsz

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