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Mahan gewinnt The Barclays

PGA Tour
 

Paramus, New Jersey: Hunter Mahan hat das Barclays gewonnen und sich in den Fokus von Ryder-Cup-Kapitän Tom Watson für eine mögliche Wild Card gespielt. Zwei Schläge dahinter folgen Jason Day, Stuart Appleby und Cameron Tringale.

Der Kern des Team USA für den Ryder Cup kommenden September steht fest. Anders als die europäische Auswahl war die Deadline für die Qualifikation nach der PGA Championship, dem letzten Major des Jahres, gesetzt worden. Hunter Mahan gehörte nicht zur Auswahl.

Den Amerikaner verbindet etwas Besonderes mit dem Ryder Cup. Denkt man an die Austragung 2010, so kommen unweigerlich folgende Bilder in den Kopf: Mahan gegen Graeme McDowell. Entscheidende Partie. Fett getroffener Chip. McDowell jubelt. Mahan weint. Er wurde zum Hauptdarsteller des Wettbewerbs. Allerdings nicht im positiven Sinne.

Und Mahan hat nie die Möglichkeit bekommen, die unschöne Erfahrung von Celtic Manor zu korrigieren und an seinem dritten Ryder Cup nach 2008 und 2010 teilzunehmen. 2012 wurde er nicht berücksichtigt, obwohl nicht viel für die direkte Qualifikation fehlte. Mahan war enttäuscht, sprach sogar davon, den Wettbewerb nicht mal im Fernsehen zu verfolgen.

Auch 2014 war dem Amerikaner die direkte Qualifikation nicht gelungen. Dieses Mal fehlte ein ganzes Stück trotz vieler gespielter Turniere. Bleibt erneut nur die Hoffnung auf eine Wild Card. Beim Barclays im Ridgewood Country Club, der ersten Station der FedExCup-Playoffs, hat Mahan deutlich den Finger gehoben. Mit einer beeindruckenden 65 zum Abschluss und dem Titel.
'Schritt in die richtige Richtung'
"Dieser Sieg hilft mir sehr", freute sich der Sieger. "Meine gute Leistung bei der PGA Championship war schon sehr hilffreich. Ich habe natürlich keine Ahnung, was er (Tom Watson, d. Red.) denkt oder eine Strategie verfolgt, aber ein Sieg ist der Schritt in die richtige Richtung."

Mahan zeigte im Finale des Turniers eine erstklassige Leistung. Es dauerte bis zum letzten Loch, ehe ihm der erste Fehler unterlief. Jedoch einer ohne Folgen. Die Konkurrenz konnte mit den sieben Birdies, die zuvor auf die Karte des Familienvaters wanderten, nicht mithalten. Jason Day, Stuart Appleby und Cameron Tringale teilen sich den zweiten Rang. Und so feierte er auf dem 18. Grün seinen Sieg mit Frau und Kind. Mahan übernimmt durch den Triumph von New Jersey die Führung im FedExCup, dem Rennen um die zehn Millionen US-Dollar. Vielleicht hat Tom Watson ja bald auch noch eine gute Nachricht.

Auf dem fünften Rang landen William McGirt, Matt Kuchar und Ernie Els. Jim Furyk, der in der finalen Gruppe auf die Runde ging, muss sich mit Rang acht begnügen.

Martin Kaymer hatte nach Runden von 71 und 77 Schlägen den Cut verpasst. Er geht als 23. der Gesamtwertung in die Deutsche Bank Championship kommende Woche.

tfi

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