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31, 23, 18, ?

PGA Tour
 

Ponte Vedra Beach, Florida: Die Players Championship hat bei den meisten Spielern einen sehr hohen Stellenwert. Auch bei Martin Kaymer, der auf dem Stadium Course stets ordentliche Leistungen abrufen konnte. Der Titelverteidiger fehlt verletzungsbedingt.

Der Deutsche

Martin Kaymer kommt mit einer guten Form zur Players Championship. Die Ergebnisse der vergangenen Wochen machen Hoffnung. 31. beim Masters, 23. in Harbour Town und zuletzt 18. bei der Wells Fargo Championship. Am vergangenen Wochenende erlebte es Kaymer sogar mal wieder, vor dem Finale eines Turniers noch Titelchancen zu haben. Dann misslang allerdings die Sonntagsrunde mit 75 Schlägen. Auf dem Stadium Course wurde er 2012 geteilter 15. Den Cut überstand er bisher bei allen seiner fünf Starts.

Kaymer hat in der Vergangenheit immer wieder bestätigt, welch hohen Stellenwert die Players Championship für ihn hat und bezeichnete sie als das fünfte Major der Saison. Den Platz mit dem berüchtigten Inselgrün mag der Deutsche recht gerne. Den Hype um das Loch relativierte Kaymer aber einst im Golf.de-Interview: "Die 17 ist ein besonderes Par 3 wegen der Stadionatmosphäre, aber es sind nur 130 Meter, meistens ein Pitching-Wedge, also sollte man nicht zu viel hineininterpretieren. Sicher habe ich dort auch schon einen Ball im Wasser versenkt, aber eigentlich ist dieses Loch nicht so schwer. Man will das richtige Plateau im Grün treffen, deshalb fliegt da schon einmal einer ins Wasser."

Startzeit: 12:57 Uhr Ortszeit mit Darren Clarke und Ted Potter jr.
 

Historie

Zehn Millionen US-Dollar Preisgeld, TPC Sawgrass mit Spektakel an der 17 und 46 der 50 besten Spieler der Welt sind am Start. Nicht umsonst wird die Players Championship als das fünfte Major des Jahres bezeichnet. 1974 fand das hochdotierte Turnier zum ersten Mal statt - damals noch im Atlanta Country Club in Georgia. Dreimal wechselte der Austragungsort, bis dann im Jahr 1982 die perfekte Stätte für die Players Championship gefunden wurde: der Stadium Course des TPC Sawgrass. Seit 2007 findet das Turnier nicht mehr zwei Wochen vor dem Masters, sondern Mitte Mai statt, sodass Muttertag immer auf den Finalsonntag fällt. Außerdem wird ab diesem Jahr in einem anderen Playoff-Format gespielt.  Als erfolgreichster Spieler der Players Championship gilt Jack Nicklaus, der neben der Premierenausgabe auch noch 1976 und 1978 siegreich war. Tiger Woods, Titelverteidiger und zweifacher Gewinner, wird Nicklaus in diesem Jahr auf jeden Fall noch nicht einholen. 

Favoriten

Und da wären wir auch schon bei den Favoriten. Woods kann weiterhin aufgrund von Rückenproblemen nicht am Turniergeschehen teilnehmen und macht damit die Tür für insgesamt vier Spieler auf, die den 14-fachen Major-Sieger vom Thron der Weltrangliste stoßen können. Es sind Matt Kuchar, Adam Scott, Henrik Stenson und Bubba Watson. Kuchar gehört als Sieger der Players Championship 2012 zu einem der absoluten Topfavoriten, denn auch seine Form mit vier Top-5-Resultaten in Folge und dem Titel beim RBC Heritage sprechen eine deutliche Sprache. Ein weiterer Players-Experte ist Luke Donald, der die letzten sieben Cuts im TPC Sawgrass geschafft hat und in den vergangenen drei Jahren jeweils unter den besten 20 landete. Doch bei 46 Teilnehmern aus den Top 50 der Welt ist es fast schon müßig, im Vorfeld klare Favoriten zu nennen. 


 

Der Platz

"Ich war noch nie besonders gut darin, ein 5er Eisen auf der Motorhaube eines Autos zu stoppen", antwortete der große Jack Nicklaus einst süffisant auf die Frage, ob der Stadium Course zu seinem Spiel passen würde. Zahlreiche Beschwerden über die Schwierigkeit des Platzes waren bei der Premiere 1982 von den teilnehmenden Professionals zu hören. Kritik am Konzept der Designer gab es vor allem für die betonharten Grüns und die Platzierung der zahlreichen Bunker. Die Architekten Pete Dye und seine Frau Alice nahmen sich die Klagen zu Herzen und optimierten die 18 Bahnen schließlich zur Zufriedenheit der Teilnehmer.

Der Höhepunkt jeden Durchlaufs wartet am 17. Loch. 125 Meter vom Championship-Abschlag, Wasser und Tausende von Zuschauern lassen das Loch für jeden noch so abgezockten Profi zur Nervenprobe werden. Die Nervosität in Zahlen: Bei der Austragung 2007 landeten 93 Bälle allein auf dem "Signature Hole" im Wasser - Rekord. "Wenn Du nicht aufpasst, fängst Du vielleicht schon einen Monat vorher an, Dir darüber den Kopf zu zerbrechen", hat Ernie Els einmal zugegeben. Und Phil Mickelson ergänzt: "Du versuchst, das Loch bis zur letzten Minute auszublenden."

Probleme bereiteten im Vorfeld die Grüns der Anlage. Eine verunglückte Behandlung zur Verbesserung der Wurzelbildung in den Wintermonaten führte zu Schaden. Einige Puttflächen bleiben auch für die Proberunde noch geschlossen. Halb so wild erklärte Steve Stricker, der sich am Montag den ersten Eindruck verschaffte. "Ich denke nicht, dass die Qualität einen Einfluss auf das Spiel haben wird", erklärte er.

tfi/ddg



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