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Siem und die Angst vor der 51

Vorbericht - Classic of New Orleans
 

New Orleans, Louisiana: Marcel Siem hat bei der Zurich Classic zum zweiten Mal in diesem Jahr die Chance, sich für ein großes Turnier in den USA zu qualifizieren. Wieder muss er in die Top 50. Wieder steht er auf 51. Doch das Feld ist stark.

Wer Marcel Siem in diesen Wochen nach seiner Lieblingszahl fragt, der kann ein kleines Vermögen setzen, dass er eine Zahl sicherlich nicht nennen wird: die 51. Vor wenigen Wochen verpasste er das Masters um 0,03 Punkte in der Weltrangliste. Die 50 Besten fuhren nach Augusta, Siem war die Nummer 51.

Einen knappen Monat später ist Siem, 32, wieder auf Position 51 angelangt, kommenden Montag wartet wieder ein Stichtag. Es geht um die Players Championship auf dem TPC Sawgrass. Auch hier qualifizieren sich die 50 besten der Welt nach dieser Turnierwoche. Noch einmal will Siem diese Enttäuschung nicht erleben. Wenn schon nicht in Augusta, so will er 2013 zumindest beim inoffiziell fünften Major des Jahres sein Debüt geben.

Doch der Vorlauf zu dieser Zurich Classic, für die er sich über seinen zehnten Platz in Texas qualifiziert hatte, war alles andere als optimal. Vor knapp zwei Wochen in Deutschland streckte ihn ein Magen-Darm-Infekt nieder, am Montag in New Orleans spielte er zum ersten Mal wieder Golf nach zehn Tagen. "Somit hat sich das auch nicht wirklich glatt angefühlt", erzählt Siem Golf.de von seiner Proberunde.

Er habe aus diesem Grund kurzfristig Rolf Klöttschen, seinen Physiotherapeuten, mit nach Louisiana genommen. Der solle ihm helfen, "so schnell wie möglich wieder zu Kräften zu kommen. Ich habe tierisch an Masse verloren", sagt Siem, der nicht er selbst wäre, wenn er nicht dennoch positiv nach vorne schauen würde. "Aber man weiß nie. Ich werde kämpfen."

Siems Ziel ist definitiv die Karte für die PGA Tour, seine gute Leistung bei der Valero Texas Open ist ein erster Schritt. "Die Saison ist aber noch lang. Da gibt es noch viele Möglichkeiten." Zum Beispiel die der Temporary Membership, die auch für Siem ein Thema ist. Hier kann er sich eine vorübergehende Karte für die laufende Saison erspielen, wenn er mindestens so viel Preisgeld einstreicht wie der 150. der Geldrangliste des Jahres zuvor. Im vergangenen Jahr waren das rund 490.000 US-Dollar. Derzeit liegt Siem samt der beiden WGC bei rund 265.000 US-Dollar. Es ist also noch ein Weg zu gehen.

Starkes Feld mit chinesischem Teenager
Auf dem TPC Louisiana gibt es am Wochenende mehr als sechs Millionen US-Dollar zu holen, eine gute Chance also, Boden gut zu machen. Doch die Konkurrenz ist durchaus illuster. Sechs Spieler aus der Top 25 reisen in den Westen New Orleans', darunter Justin Rose und Titelverteidiger Jason Dufner. Dazu kommen Bubba Watson, Keegan Bradley, Rickie Fowler und der 14-jährige Chinese Tianlang Guan, der beim Masters für Aufregung gesorgt hatte.

Ihm dürfte entgegen kommen, dass der TPC Louisiana kein Kurs für sinnlose Langschläger ist. Der Platz von Pete Dye, entworfen 2004, beherbergt mehr als einhundert Bunker und verlangt kluge Strategie und gute Längenkontrolle. Dennoch: Im vergangenen Jahr war der Kurs der zehntleichteste der Tour. Ein Kurs für Birdies also.

Marcel Siem ist ein Freund der Unterspielung. Und ein Freund der 50. Vielleicht kommt beides an diesem Wochenende zusammen.

fpf

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