Bild Information: Bernhard Langer (Photo by Robert Laberge/Getty Images)

Langer Favorit beim Saisonabschluss

Charles Schwab Cup
 

Der Deutsche startet von Postion 1 der Rangliste ins Tourfinale. 

Er ist der Favorit, die Nummer 1. Wie so oft. Business as usual könnte man meinen. Bernhard Langer startet diese Woche bei der Charles Schwab Cup Championship als haushoher Favorit für den Charles Schwab Cup. Dieser geht an den Spieler, der zum Ende der Saison an Position eins der Rangliste steht.  Langer hat sich diesen Titel für den Gesamtsieg schon vier mal geholt. Er ist seit Jahren der dominierende Spieler im Seniorengolf - und daran soll sich auch in diesem Jahr nichts ändern. 

Mathematische Chancen für die Konkurrenten

Der Kreis der Kollegen, die ihm den Charles Schwab Cup streitig machen könnten, ist ohnehin klein. Scott Parel, Miguel Angel Jimenez, Jerry Kelly, Scott McCarron und David Toms sind noch im Rennen, wobei die letzten Drei ohnehin nur im Falle eines Sieges eine Chance hätten. Und für Parel und Jimenez gilt: Bei genauer Betrachtung all' der mathematischen Berechnungen, die Statistiker bei solch einem Saisonfinale gerne anstellen, kommt man auch hier zu dem Schluss, das schon relativ viel schief gehen müsste, damit Langer am Sonntag nicht den Pokal und den Bonuspool von einer Million Dollar abräumt. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

It all comes down to this week. Who do you think will win the Charles Schwab Cup?

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Im Moment ist er erst einmal voll konzentriert. Er hat 38 Siege auf der Champions Tour im Rücken, der jüngste stammt von der SAS Championship im Oktober. Seit seinem 60. Geburtstag hat er fünf Siege geholt. Das ist neuer Tour-Rekord. Aber Rekorde sind die Geschichte seines Lebens. Bei zwei Major-Turnieren in diesem Jahr schaffte er in der regulären Altersklasse den Cut, bei der British Open wurde er 24. und war der älteste Spieler im Feld. Wieder ein Rekord. 

"Er ist der Mann, den man schlagen muss"

"Er ist ein extrem solider Spieler, er verliert so gut wie nie einen Schlag", resümiert der Kollege Miguel Angel Jimenez auch vor dem Saisonfinale. Man kennt sich aus Ryder Cups, von zig Turnieren, der Spanier weiß: Die Nuss Langer ist nur schwer zu knacken. "Er ist auf dem Golfplatz extrem methodisch und ich denke, er ist der Mann, den man schlagen muss."

Bernhard Langer lächelt gelassen. "Ich will mein eigenes Spiel immer noch verbessern. Ich will immer noch den besten Bernhard Langer spielen, den es gibt", erklärt er seine Herangehensweise. "Ich muss ja nichts beweisen, aber ich liebe den Wettkampf, ich liebe es zu gewinnen oder einen anderen anzugreifen."

Scott Parel: "Das ist alles ziemlich surreal"

Insofern ist das kommende Wochenende für ihn wie gemacht: 35 Spieler sind beim Saisonfinale im Phoenix Country Club in Arizona noch dabei. Langer geht am Donnerstag im letzten Flight mit seinem größten Konkurrenten Parel auf die Runde. Doch um ehrlich zu sein: Sein größter Gegner ist wahrscheinlich Langer selbst. Scott Parel nämlich, 53 Jahre alt und eigentlich eine eher unbekannte Nummer im Golf, war noch nicht einmal Profi, als Langer bereits seine zwei Masters-Siege 1985 und 1993 erspielt hatte. 

Parel ist der Mann, der einst Computerwissenschaften an der Universität von Georgia studierte und im Uniteam nicht drankam, weil er zu schlecht war. 2016 entschloss er sich, ein paar Montags-Qualifikationen auf der Champions Tour zu spielen. Er schaffte den Sprung ins Hauptfeld sechs mal in Folge. Seitdem glaubt er an sein Golf. Trotzdem ist dieses Finale beim Charles Schwab Cup für ihn etwas seltsam. "Ich weiß nicht, ob ich es surreal nennen soll", meint Parel - aber ab und zu muss ich mich einfach in den Arm kneifen."

Unterschätzen wird Langer ihn nicht. Das wäre ein Anfängerfehler. Und die macht der 61jährige schon seit Jahrzehnten nicht mehr. 

Titel Nummer 38 für Bernhard Langer Training: Langer zeigt den Bunkerschlag

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