Bild Information: Tiger Woods (Photo by Michael Reaves/Getty Images)

Woods rätselt über Riviera

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Amerikaner gesteht vor der Genesis Open: "Hier spiele ich gräßlich"

Nein, zum Kreis der Favoriten zählt er nicht, aber Tiger Woods bleibt trotzdem Faszination Nummer 1 bei der Genesis Open, die am Donnerstag im Riviera Country Club bei Los Angeles beginnt. Seine Pressekonferenz am Dienstag jedenfalls war das Highlight des Tages, Journalisten und Fotografen saßen dichtgedrängt, während der Superstar gelassen über sich, sein Spiel und die Konkurrenz parlierte. 

Woods ist im Privatjet mit Justin Thomas angereist, seine Beziehung zu den Spielern der jungen Generation, die derzeit die Weltrangliste anführen, habe sich in den letzten Wochen ein wenig geändert. Jetzt werde er auch wieder als Konkurrent wahrgenommen - nicht nur als Star von gestern oder "elder statesman", beschreibt er die Situation.

"Ich will Turniere gewinnen"

"Na ja, am Ende will ich Turniere gewinnen", beschreibt er seine Erwartungshaltung für das Turnier. "Je mehr Turniere ich wieder spiele, desto besser wird mein Spielverständnis. Gleichzeitig will ich aber auch nicht zu viel spielen. Das ist alles noch ziemlich neu für mich", lautete die Analyse des Amerikaners. Er selbst hat seit seinem letzten Auftritt bei der Farmers Insurance Open ein wenig an seinem Equipment geändert, um die Schwäche beim Drive zu beheben. Der Schaft wurde gewechselt, ein wenig Loft hinzugefügt. Ansonsten, so Woods, ist alles in bester Ordnung. Er ist fit. 

Bleibt nur noch der Kurs von Riviera, auf dem er noch nie brillieren konnte. "Ich liebe diesen Platz", bekannte Woods am Dienstag. "Ich liebe das Layout, es gefällt mir und ich spiele gräßlich. Es ist eigentlich sehr einfach. Das ist eine dieser komischen Sachen. Für einen Rechtshänder spielt sich der Platz ideal mit Fade. Bei vielen Löchern spielt man einen kleinen, weichen Cut. Ich habe genau diesen Schlag immer gemocht und aus welchen Gründen auch immer habe ich trotzdem nicht gut gespielt."

Das zehnte Loch, welches zu den besten kurzen Par 4-Löchern der Welt zählt, bleibt ihm dabei sowieso ein Rätsel. Ob er am Donnerstag das Grün attackieren oder eher konservativ spielen soll, weiß er noch nicht. "Ich habe beides gemacht", lachte er am Dienstag über seine Erfahrungen aus der Vergangenheit  "und ich war nie erfolgreich:"

Woods ist zurück

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