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McIlroys zweiter Streich

World Golf Championships
 

Akron, Ohio: Bereits die ersten drei Löcher der Finalrunde des WGC - Bridgestone Invitationals reichen Rory McIlroy, den Rückstand von drei Schlägen auf Sergio Garcia in eine Führung umzumünzen. Schließlich gewinnt er direkt nach seinem Open-Sieg auch das letzte WGC des Jahres mit 15 unter Par und geht als großer Favorit ins letzte Major.

Drei schnelle Birdies vom 25-jährigen Nordiren, und schon sah Sergio Garcia nicht mehr wie ein solider Siegkandidat aus. Dabei zeigte bereits der erste Schlag, warum Rory McIlroy derzeit kaum zu schlagen scheint. Während Sergio Garcia sauber das Fairway der Eins mit dem kleinen Holz traf, griff McIlroy zu Driver und Vollgas, sein links rausgedrückter Ball landete ungünstig im Rough hinter einer Baumreihe. Doch er spielte das sichere Birdie nach starker Annäherung, während Garcia die Zielsicherheit der zweiten Runde, die ihn den Platzrekord von 61 Schlägen teilen ließ, verloren zu haben schien. Er spielte lediglich das Par, kam seinem Verfolger aber bereits auf der Drei per Bogey entgegen.

Während Garcia in der gesamten Finalrunde auf lediglich ein Birdie auf der Neun kam, konnte sein direkter Kontrahent noch zwei weitere Birdies zu einer zweiten 66er Runde in Folge einreichen, die ihm schließlich die Spitzenposition bei 15 unter Par sicherte. Damit gewinnt Rory McIlroy zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen einen großen Titel nach seinem Sieg bei der Open Championship in Hoylake: "Das ist das schöne daran - dass ich mich nicht darauf ausruhte, was in Hoylake gelang. Das war es, was ich danach tun musste. Ich musste einfach weiter machen. Es ist schön, sich die Chance zu eröffnen, drei Turniere in Folge gewinnen zu können. Aber wenn man mich fragt, worauf ich wirklich stolz bin, ist das die mentale Einstellung, die ich mitbringen konnte: Hier her zu kommen und wirklich gewinnen zu wollen."

Erneut unglücklicher zweiter Spanier
Sergio Garcia muss sich derweil wieder mit einem zweiten Platz abfinden, die großen Titel scheinen dem Spanier einfach nicht vergönnt. "Jeder konnte sehen, dass er einfach sehr, sehr gut gespielt hat. Er haut den Ball einfach unglaublich weit und dabei meistens gerade. Er hat sich einfach immer wieder Birdie-Chancen gegeben."

Und wäre dieser ganz besondere Doppelpack aus Major-Sieg und WGC-Titel nicht schon genug, kann McIlroy zusätzlich auch wieder die Führung in der Weltrangliste übernehmen, die er zuletzt im März 2013 abgeben musste. Denn Adam Scott, der seinerseits eine Platzierung in den Top 5 bei diesem Turnier benötigt hätte, um den Ansturm des Nordiren abzuwehren, kam nach einer 71 am Finaltag lediglich auf einen geteilten achten Platz bei sieben unter Par. "Ganz offensichtlich ist Rory in unglaublicher Form momentan und wird wohl derjenige sein, den es nächste Woche zu schlagen gilt. Und ich werde angreifen, keine Frage." Dominanz von einem Tiger zum nächsten
McIlroy, der "Celtic Tiger", ist mit seinem Doppelpack der einzige Spieler neben Tiger Woods, der ein Major und ein WGC direkt hintereinander gewinnen konnte, doch Woods war nicht mehr live dabei. Nach einer ungünstigen Bewegung nach einem Schlag aus dem dichtem Rough klagte der noch nicht wieder ganz in alter Form mitspielende Rekordspieler über Schmerzen im Rücken und brach seine Finalrunde auf dem South Course des Firestone CC zur Halbzeit ab. Ob er an der anstehenden Players Championship teilnehemen kann, ist noch nicht geklärt.

Martin Kaymer ohne zeitige Verbesserung
Es war zu keiner Zeit das Turnier des Martin Kaymer, der nach Runden von 77, 68, 72 und 71 seinen misslungenen Auftakt wirklich drehen konnte. Allerdings zeigt nach einer mit zwei Bogey-Blöcken beschwerten ersten Halbrunde die Tendenz wieder nach oben, der amtierende US-Open-Champion konnte neben sieben Pars auf den hinteren Neun auch noch späte Birdies im Doppelpack abliefern - vielleicht ein gutes Zeichen für die kommende Turnierwoche in Vallhalla. 

Nach dem unglücklichen Garcia mit 13 unter Par belegt der Australier Marc Leishman den dritten Platz mit einem Schlag Rückstand, aber bereits drei Schlägen weniger als Keegan Bradley, Patrick Reed und Charl Schwartzel auf T4. Der Südafrikaner hatte mit seiner 64 die zweitbeste Runde des Tages verzeichnen können - auch Phil Mickelson zeigte sich mit einer treffsicheren 62 auf bestem Weg in Major-Form. Auf Woods Ausscheiden angesprochen, blickte auch einer der größten Konkurrenten des verletzten Ausnahmegolfers auf die kommende Woche: "Es sah aus, als ob er wirklich starke Schmerzen hätte. Ich hoffe, es geht bald wieder und er kann nächste Woche spielen. Hoffentlich nur ein Muskel und nichts Ernsthaftes, da ich mich wirklich freue, mit ihm zu spielen. Wir sind nicht oft in einer Paarung."

Das Turnier und seine Historie

Seit das Event, das 1962 unter dem Namen als World Series of Golf seinen Anfang als Einladungsturnier gefeiert hatte, 1999 in die Reihe der WGC-Wettkämpfe aufgenommen worden war, gab es acht Sieger in 15 Austragungen. Craig Parry (2002), Darren Clarke (2003), Stewart Cink (2004), Vijay Singh (2008), Hunter Mahan (2010), Adam Scott (2011) und Keegan Bradley (2012) stemmten den Pokal je ein Mal. Tiger Woods setzte sich acht Mal durch. Im vergangenen Jahr hatte er sieben Schläge Vorsprung, ein anderes Mal sogar elf. Zweimal (1999-2001 und 2005-2007) gewann er dreimal in Folge. Das ist in der PGA-Geschichte einmalig. Das Turnier, bis 2005 WGC-NEC Invitational, hat bisweilen den gleichen Protagonisten. Auch in diesem Jahr?


Der Platz

Arnold Palmer taufte den South Course, einen von drei Kursen des Clubs, während einer Austragung der PGA Championship auf den Namen "das Monster". Allerdings hatte er da auch gerade ein Triple-Bogey auf der schweren 16 kassiert. Aber was macht den Platz  eigentlich so schwierig? Nun, zum einen ist es ein Par-70-Platz; bei stolzen 7.400 Yards - das sind 6.766 Meter. Ursprünglich wurde der Platz, den Harvey Firestone finanzierte, von Bert Way entworfen und 1929 eröffnet. Doch dann kam Robert Trent Jones, hob mehr als 50 zusätzliche Bunker aus und brachte zudem auch noch Wasser ins Spiel. Die Ergebnisse sind dennoch meist zweistellig unter Par. Im vergangenen Jahr gewann Tiger Woods mit insgesamt 15 Schlägen unter Platzstandard.

fxr


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