Bild Information:

Rückkehr ins Land der großen Titel

WGC
 

Akron, Ohio: Tiger Woods startet als Außenseiter in die Titelverteidigung beim WGC-Bridgestone Invitational. Martin Kaymer tritt erstmals nach seinem Sieg bei der US Open wieder in den USA an.

Das Turnier und seine Historie

Seit das Event, das 1962 unter dem Namen als World Series of Golf seinen Anfang als Einladungsturnier gefeiert hatte, 1999 in die Reihe der WGC-Wettkämpfe aufgenommen worden war, gab es acht Sieger in 15 Austragungen. Craig Parry (2002), Darren Clarke (2003), Stewart Cink (2004), Vijay Singh (2008), Hunter Mahan (2010), Adam Scott (2011) und Keegan Bradley (2012) stemmten den Pokal je ein Mal. Tiger Woods setzte sich acht Mal durch. Im vergangenen Jahr hatte er sieben Schläge Vorsprung, ein anderes Mal sogar elf. Zweimal (1999-2001 und 2005-2007) gewann er dreimal in Folge. Das ist in der PGA-Geschichte einmalig. Das Turnier, bis 2005 WGC-NEC Invitational, hat bisweilen den gleichen Protagonisten. Auch in diesem Jahr?

Der Deutsche

Martin Kaymer ist in diesem Jahr der einzige Deutsche im Feld. 2012 bekam er von Marcel Siem Gesellschaft, ansonsten ist es Kaymer beim WGC-Bridgestone Invitational gewohnt, nicht unter Landsleuten zu sein. Im vergangenen Jahr setzte Kaymer eines von wenigen sportlichen Ausrufezeichen auf der großen Bühne des Firestone Country Club. Trotz mäßiger 74 zum Auftakt gelang ein geteilter neunter Rang - eine der wenigen Top-Leistungen bei den großen Turnieren im Vorjahr. 2014 steht er nach zwei großen Siegen in den USA im Fokus, spielt zusammen mit Tiger Woods in der Gruppe und wird auch im TV durchaus präsent sein. Wie sich Zeiten ändern. Konnte bei seinem Abstecher nach Europa zuletzt aber nur mäßig glänzen.

Startzeit: 20:20 Uhr deutscher Zeit mit Tiger Woods

Favoriten

Tiger Woods beim WGC in Ohio nicht zu den größten Favoriten zu zählen, macht normalerweise soviel Sinn, wie dem FC Bayern keine Bedeutung bei der Vergabe um die deutschen Fußball-Meisterschaft zuzuschreiben. Woods gehört nach langer Verletzungspause aber bestenfalls zur Kategorie "Geheimtipp". Anders zum Beispiel Adam Scott, die Nummer eins der Welt, der Woche für Woche oben mitstreitet und 2011 den WGC-Pokal gewinnen konnte. Auch Henrik Stenson, Nummer drei der Welt und Vorjahresdritter, gilt als Kandidat. Natürlich darf auch Open-Gewinner Rory McIlroy nicht auf dieser Liste fehlen. Ein Firestone-Spezialist ist auch Keegan Bradley (Sieg 2012, Zweiter 2013). 



Der Platz

Arnold Palmer taufte den South Course, einen von drei Kursen des Clubs, während einer Austragung der PGA Championship auf den Namen "das Monster". Allerdings hatte er da auch gerade ein Triple-Bogey auf der schweren 16 kassiert. Aber was macht den Platz  eigentlich so schwierig? Nun, zum einen ist es ein Par-70-Platz; bei stolzen 7.400 Yards - das sind 6.766 Meter. Ursprünglich wurde der Platz, den Harvey Firestone finanzierte, von Bert Way entworfen und 1929 eröffnet. Doch dann kam Robert Trent Jones, hob mehr als 50 zusätzliche Bunker aus und brachte zudem auch noch Wasser ins Spiel. Die Ergebnisse sind dennoch meist zweistellig unter Par. Im vergangenen Jahr gewann Tiger Woods mit insgesamt 15 Schlägen unter Platzstandard.

fpf/tfi



Anhänge

Anzeige
Anzeige

Leaderboard - Aktuelle Turniere

PGA Tour
14. - 17.06.2018

118. US Open

zum Scoring
European Tour
14. - 17.06.2018

118. US Open

zum Scoring
LPGA Tour
14. - 17.06.2018

Meijer LPGA Classic

zum Scoring
Champions Tour
08. - 10.06.2018

Principal Charity Classic 

zum Scoring
Web.com
07. - 10.06.2018

Rust-Oleum Championship 

zum Scoring
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige