Bild Information: Max Schmitt (Photo by Getty Images)

Schmitt und Siem mit Traumstart

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Deutsches Talent und Routinier überzeugen in Runde 1 der South African Open.

Der 20-jährige Rookie Max Schmitt landete erst vergangene Woche auf Mauritius ein Top-Ergebnis (T7) und machte in Runde 1 der South African Open direkt weiter, wo er am Sonntag zuvor aufgehört hatte. Auch Marcel Siem machte gegen Ende der Runde noch Plätze gut. Louis Oosthuizen führt zwischenzeitlich das Feld mit neun unter Par an. 

Schmitt war einer von fünf deutschen Startern im Randpark GC in Johannesburg. Bernd Ritthammer, Alexander Knappe, Marcel Schneider und Marcel Siem nutzten ebenfalls die Möglichkeit, in Südafrika anzutreten. Gespielt wird in dieser Woche auf zwei Plätzen; auf dem Firethorn und dem Bushwillow Course. Schmitt startete das Turnier auf dem Firethorn Course. Nach einem soliden Birdie-Bogey-Start fand der 20-Jährige zu seinem Spiel und konnte gegen Mitte der Runde richtig aufdrehen. "Der Ausrutscher auf der 3 und die vergebenen Chancen auf 4 und 14 ärgern natürlich, aber alles in allem bin ich wirklich happy", sagte Schmitt zu Golf.de. Fünf Birdies wanderten im weiteren Verlauf au seine Karte. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Start in die Woche. Ich fühle mich nach wie vor extrem wohl auf dem Platz und mein Spiel ist solide in allen Bereichen", fügte er hinzu. 

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Heiße Schlussphase für Siem

In der vergangenen Woche auf Mauritius noch unglücklich nach Runde zwei ausgeschieden, reiste Siem mit viel Willenskraft und Selbstbewusstsein nach Südafrika. Der große Zuspruch seiner Fans gab ihm Kraft und ließ ihn am ersten Tag eine 66er Runde ins Clubhaus bringen. Acht Birdies wanderten auf seine Karte, während er zwei Schlagverluste hinnehmen muss. Alles in allem keine Ausreißer - wie zuletzt - ließ ihn auf die ersten Wochenendrunden in der neuen Saison hoffen. 

Ritthammer: "Wie Oosthuizen hier eine 62 spielen konnte, ist mir ein Rätsel"

Landsmann Ritthammer fand, ähnlich wie Schmitt, gut ins Turnier. Der Münchner spielte zwar auf dem anderen Kurs, blieb am Donnerstag aber fehlerfrei und konnte vier Schläge gutmachen. "Ich war heute sehr solide vom Tee und habe dementsprechend viele Grüns (16) getroffen", sagte Ritthammer nach seiner Runde zu Golf.de. "Es war teilweise sehr anspruchsvoll, windig und sogar böig. Wie [Louis] Oosthuizen bei dem Wind eine 62 spielen konnte, ist mir ein Rätsel, aber er ist einfach ein Weltklasse Spieler." Gegen Ende der Vormittagsrunde rangierte Ritthammer in der Top Ten des Leaderboards. "Das schwierige in Johannesburg ist es, die Längen richtig einzuschätzen. Wenn es heiß ist, fliegt der Ball hier auf 1.500 Höhenmeter fast zehn Prozent weiter. Da bringt einen die Optik teilweise durcheinander, wenn die Entfernung und der Schläger in der Hand eigentlich nicht zusammenpassen. Aber darauf muss man sich einfach einlassen." Mit vier unter Par platzierte er sich einen Schlag hinter Schmitt und Siem und verschaffte sich eine hervorragende Ausgangsposition für Tag zwei in Johannesburg. 

Schneider mit Up & Downs

Der vierte im Bunde war Marcel Schneider. Er hatte am ersten Tag etwas zu kämpfen, bewies aber, dass er auf dem Platz gut scoren kann. Drei Birdies standen drei Bogeys gegenüber und ein Eagle auf Bahn 12 des Bushwillow Course ließen ihn auf zwei unter Par gehen. Damit befand sich schneider in den Top 50 des mit über 240 Spielern besetzten Feld. 

Knappe mit Achterbahnfahrt

Für Alexander Knappe lief es in Runde eins nicht nach Plan. Er notierte auf den ersten neun Löchern nur ein Par und lag trotzdem bei Level Par. Vier Birdies standen vier Bogeys gegenüber. Auf Bahn 14 gelang ihm ein Eagle und er machte einige Plätze im Ranking gut. Ein Quadruple-Bogey (8) auf dem Par 4 zwei Bahnen später warf ihn aber deutlich zurück (+2). Knappe muss auf einen besseren zweiten Tag hoffen, damit er noch eine Chance auf das Wochenende hat. 

Oosthuizen wird Favoritenrolle gerecht

Wie so oft, werden die Südafrikaner bei Turnieren in der Heimat auch als Titelfavoriten gehandelt. Louis Oosthuizen brachte eine fehlerfreie 62er Runde ins Clubhaus und sicherte sich die Erstrundenführung mit neun unter Par. Der Sieger der Vorwoche Kurt Kitayama bewies, dass er nicht nur eine Eintagsfliege war. In Südafrika konnte der US-Amerikaner mit sieben unter Par den Abstand auf den Führenden gering halten.

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