Bild Information: Dominic Foos

Talent Stone gewinnt, Talent Foos überzeugt

European Tour
 

Der Sieg bei der BMW SA Open geht mal wieder an einen Südafrikaner. Brandon Stone ist gleichzeitig der jüngste der Turniergeschichte auf der European Tour. Dominic Foos überzeugt ebenfalls.

Ekurhuleni, Südafrika - Was ist ein Talent? Ein Talent könnte ein 18-Jähriger sein, der in seinem ersten Turnier mit einer - wenn auch stark eingeschränkten - Spielberechtigung auf der European Tour, gleich als 21. ins Ziel kommt. Ein Talent ist sicher ein 22-Jähriger, der sich im November 2015 über die Challenge Tour für die erste Liga qualifizierte, dann ein Turnier auf der Sunshine Tour gewann und schließlich im zweiten Event als vollwertiges Mitglied auf der European Tour gleich den ersten Sieg feiert.

Dominic Foos darf als 21. bei der BMW South African Open Championship im GC Glendower nahe der Stadt Johannesburg durchaus zufrieden sein. Richtig glücklich ist hingegen Brandon Stone, 13. südafrikanischer Gewinner der heimischen Open nach einer dramatischen Schlussrunde mit sieben Birdies und sechs Bogeys.

"Es ist zu gut, um wahr zu sein", sagte der junge Stone nach seinem Triumph, den viele in seiner Heimat schon vorausgesehen hatten. "Die Emotionen übermannen mich, es gab so viele Ups and Downs auf dieser letzten Runde. Es ist unglaublich."

Zwischenzeitlich hatte Stone fünf Schläge Vorsprung, fiel dann jedoch zurück und war am Ende zwei Schläge besser als sein Landsmann Christiaan Bezuidenhout. Publikumsliebling Retief Goosen wurde Vierter, gemeinsam mit Branden Grace, einem der Favoriten vor dieser Woche.

Für Dominic Foos, der auf den Bahnen 14, 15 und 16 mit Birdie, Eagle, Birdie besonders stark aufspielte, ist Position 21 das beste Ergebnis auf der European Tour nach seinem 16. Rang vor zwei Jahren in Katar. Im vergangenen Jahr hatte er als jüngster Spieler der Geschichte ein Turnier auf der Challenge Tour gewonnen. Marcel Siem, der zweite Deutsche im Feld, war am Cut gescheitert.

Els mit Problemen

Probleme in der Heimat hatte auch der bekannteste Südafrikaner im Feld. Ernie Els lag nach 36 Löchern einen Schlag unterhalb der Cut-Linie - für ihn war das Turnier frühzeitig zu Ende. Dabei offenbarte er wieder einmal seine Probleme beim Putten. Beobachter sprechen von Yips.

Up and Down mal anders Siems Hilfestellung

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