Bild Information: Florian Fritsch bei der Alfred Dunhill Links Championship

Fritsch feiert Team-Titel mit Ballack

European Tour
 

Florian Fritsch schließt die Alfred Dunhill Links Championship nach hervorragender Ausgangslage in den Top 20 ab und gewinnt die Mannschaftswertung an der Seite von Michael Ballack. Den lukrativen Titel im Home of Golf sichert sich Dänemarks Thorbjørn Olesen. Martin Kaymer beendet das Turnier am unteren Ende des Leaderboards.

St. Andrews, Schottland - Zum ersten Mal in seiner langjährigen Profikarriere war Florian Fritsch bei der mit fünf Millionen Euro hochdotierten Alfred Dunhill Links Championship am Sonntag in der letzten Gruppe gestartet. "Es ist kein Geheimnis, dass ich mich in einer solchen Situation nicht besonders wohl fühle", war sich der Deutsche bewusst, dass es in der Finalrunde nicht einfacher werden würde. "Ich weiß, dass ich aufgeregt sein werde, weil für mich einiges auf dem Spiel steht. Aber dennoch werde ich versuchen, das Ganze zu genießen."

Einen nicht ganz unerheblichen Teil sollte dabei sein Amateur-Partner Michael Ballack leisten. Und schaute man in das Gesicht des deutschen Golf-Pros, gelang es "El Capitano" ziemlich gut, Fritsch aufzumuntern. Ein breites Grinsen war bei dem Deutschen über weite Strecken unter der Wollmütze zu erkennen - ohne Sonne war es am Sonntag deutlich kühler und windiger als noch an den Tagen zuvor.

Auch die Form von Fritsch war allerdings etwas ausgekühlt. Hatte er Tags zuvor in Kingsbarns noch sechs Birdies und ein Eagle gespielt, begann er auf dem Old Course mit je zwei Bogeys und Birdies auf den Front Nine. Auch wenn sich sein langes Spiel, bis auf kleine aber teure Fehler, weiterhin sehr solide präsentierte, wollte auf den Grüns wenig fallen. Es fehlte das nötige Quäntchen Glück, vielleicht auch ob der ungewohnten Situation die unbedarfte Lockerheit und Entschlossenheit.

Das rächte sich schließlich auf den Back Nine, die der Deutsche nur in drei über Par bewältigte und nach toller Ausgangsposition die Dunhill Links auf dem geteilten 19. Platz abschließt. Auch wenn es für deutlich mehr hätte reichen können, machte er damit einige Punkte im Race to Dubai gut. Die kommende Woche beim British Masters im Woburn Golf Club beginnt er um Position 110 der European Tour-Jahreswertung. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Einen Titel gab es dann aber doch noch für Fritsch zu feiern. Zusammen mit Ballack setzte sich das deutsche Duo in der Pro-Am-Wertung mit einem Gesamtergebnis von 40 unter Par durch. Dabei spielte der ehemalige Kapitän der Deutschen Nationalmannschaft erneut eine wichtige Rolle. Denn Ballack brachte auf den Löchern 17 und 18 jeweils zwei Netto-Birdies in die Wertung ein, wodurch die Paarung auf der Zielgerade noch an Chris Wood und Mark Madden vorbeizogen.

Goldener Oktober für Olesen

Nach einer langwierigen, drei Monate andauernden Handverletzung zu Beginn des Jahres, meldet sich Thorbjørn Olesen nicht ganz ein Jahr nach seinem letzten Sieg beim Perth International auf der European Tour zurück. Ein Tagesergebnis von 71 Schlägen (-1) reichte dem Dänen für einen recht deutlichen dritten Tour-Titel mit zwei Schlägen Vorsprung auf die zweitplatzierten Amerikaner Brooks Koepka und Chris Stroud, der zum ersten Mal in Schottland am Tee stand.

Auf dem Weg zu seinem bestbezahlten Titel - für den Sieg kassierte Olesen gute 700.000 Euro - hatte er dabei einige Unterstützung vom Golfgott. Glücklich gesprungene Bälle, die den tiefen Topfbunkern geschickt aus dem Weg gingen, und in den richtigen Momenten verwandelte Putts hielten den Dänen stets an Position eins des Leaderboards, obwohl er mit Abstand das schlechteste Golf der Woche zeigte.

Kaymer kann Old Course nicht nutzen

Mit acht unter Par hatte Martin Kaymer einen guten Grundstein für zwei niedrige Runden und die damit verbundene Titelchance bei der Alfred Dunhill Links Championship gelegt. Anders allerdings als noch 2010, konnte Kaymer auf dem prestigeträchtigen, aber zugleich ohne Wind schutzlosen Old Course keinen Boden gut machen. Ganz im Gegenteil. Nach einer 74 am Samstag gelang es dem Deutschen auch am Sonntag nicht, unter dem Platzstandard zu bleiben.

In der Finalrunde musste Kaymer zudem auf die direkte Unterstützung der Familie verzichten. Zusammen mit seinem Vater, dessen Tasche Bruder Philip getragen hatte, verpasste die Kaymer-Kaymer-Paarung den Sprung unter die besten 20 Teams um einen Schlag.

Zu wenig rote Zahlen und zu viele Schlagverluste reichten beim Deutschen schlussendlich nur für einen alleinigen 56. Rang. Daran änderte auch das Eagle am fünften Loch nichts. "Alles in allem ein sehr enttäuschendes Wochenende, mit dem ich natürlich überhaupt nicht zufrieden bin. Grade auf dem Old Course habe ich mir mehr erhofft, aber es kommen noch mehrere Wochen mit guten Turnieren auf die ich mich freue."

Nach einem verhaltenen Start in die Woche in St. Andrews konnte sich Bernd Wiesberger von Tag zu Tag steigern und beendete die Dunhill Links mit einer starken 66 (-6). Ganz zufrieden war er aber dennoch nicht. "Das war kein Abschluss, den ich mir für das Turnier vorgestellt habe", analysierte der Österreicher neben dem 18. Grün bei den Kollegen von Sky Deutschland. Auf dem letzten Grün hatte er einen kurzen Putt zum Birdie und der alleinigen Führung im Clubhaus verschoben. "Ich hatte insgesamt etwas Probleme mit der Geschwindigkeit auf den Grüns. Gerade bei den kurzen Putts habe ich mich einige Male verschätzt." Dennoch wurde es für Wiesberger eine weitere Top-Fünf-Platzierung, mit der er sich in die Woche Pause vor dem Portugal Masters verabschiedete.

So ging es aus: Das Endergebnis der Alfred Dunhill Links Championship Gut gelaunt ins Turnier gestartet: Martin Kaymer in der Pressekonferenz

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