Bild Information: Florian Fritsch beim Omega European Masters

Fritsch feiert bestes Tour-Ergebnis

European Tour
 

Mit einem furiosen Finish gelingt Florian Fritsch beim Omega European Masters das beste Ergebnis seiner Karriere auf der European Tour. Max Kieffer und Marcel Siem landen im Mittelfeld. Den Titel sichert sich Danny Willett, der damit den Rückstand auf Rory McIlroy im Race to Dubai weiter verkürzt.

Crans Montana, Schweiz - Man muss schon einige Jahre in die Vergangenheit blicken, um eine Top-Ten-Platzierung von Florian Fritsch auf der European Tour zu finden. Zuletzt gelang ihm dieses Kunststück bei der Open de Andalucia mit einem geteilten achten Rang. Sein siebter Rang beim Omega European Masters im Schweizer Crans Montana dürfte dem Spieler des National Team Germany dann aber doch um einiges wichtiger sein. Zumal die Finalrunde des Deutschen zu den besten des gesamten Feldes zählte. Lediglich die Engländer Tyrrell Hatton, Robert Dinwiddie und David Howell benötigten weniger Schläge.

Dabei begann der Tag für Fritsch denkbar ungünstig mit einem Bogey direkt auf dem ersten Loch. Die Antwort in Form von zwei Birdies auf den Bahnen 2 und 6 ließ aber nicht lange auf sich warten. Was Fritsch (29) dann auf den Back Nine ablieferte, fiel unter die Kategorie Weltklasse. Fünf Birdies ohne einen einzigen Schlagverlust hievten den Deutschen bis auf zehn unter Par und den geteilten siebten Rang, der mit knapp 75.000 Euro honoriert wurde. Das mit Abstand höchste Preisgeld, das Fritsch in seiner Karriere auf der European Tour je erhalten hat.

Siem und Kieffer im Mittelfeld

Weniger erfreulich lief es dagegen aus Sicht von Maximilian Kieffer, der vom geteilten 18. Rang bei fünf unter Par in den Sonntag gestartet war. Dem Deutschen, der in der Schweiz seinen 19 Cut in Folge überstanden hat, wollte zu Beginn der Finalrunde nichts so wirklich gelingen. Fünf Bogeys auf den Front Nine verpassten ihm einen Dämpfer, von dem er sich auch mit drei Birdies auf der zweiten Halbrunde nicht mehr erholen sollte. Mit einer 73 (+3) fiel Kieffer auf den geteilten 44. Rang bei zwei unter Par zurück.

Bei eben diesem Ergebnis kam auch Marcel Siem ins Clubhaus, dem am Sonntag die mit Abstand gleichmäßigste Leistung im Crans-sur-Sierre GC gelang. Ließ er an den Tagen zuvor jeweils mindestens drei Schläge liegen, notierte der deutsche Longhitter in der Finalrunde nur ein Bogey auf der knapp 200 Meter langen elften Bahn (Par 3). Auf der Habenseite standen dagegen je zwei Birdies auf den ersten und zweiten neun Bahnen zu Buche. Gerade die kurzen Par 4 der Sechs und Sieben konnte Siem am Sonntag endlich zur Ergebniskorrektur nutzen.

Englisches Trio streitet sich um Titel

Der Sieg in den Schweizer Bergen ging - das zeichnete sich am Sonntag schnell ab - letztlich nur über die Engländer Tyrrell Hatton, Danny Willett und Matthew Fitzpatrick. Immer wieder wechselten sie sich an der Spitze des Leaderboards ab, wobei der junge Fitzpatrick in der frühen Phase der Finalrunde die Führungsrolle übernahm. Mit der Abgezocktheit eines wahren Champions war es schließlich aber Willett, der seine guten Erinnerungen an die Open Championship konservierte und beim Omega European Masters seinen dritten Titel auf der European Tour feierte.

Mit einem Par auf dem 18. Loch sicherte sich der Engländer das Preisgeld in Höhe von 450.000 Euro und kommt damit Rory McIlroy im Race to Dubai immer näher. Willett verdrängt mit seinem Sieg Louis Oosthuizen vom zweiten Rang und verkürzt den Abstand zur Nummer eins der Welt auf gerade einmal 300.000 Punkte.

Zum finalen Leadeboard des Omega European Masters in Crans Montana Im Golf ist alles möglich: Nasses Par überrascht Pelle Edberg

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