Bild Information: Alex Noren

Noren siegt beim Heimspiel, Kieffer Dritter

European Tour
 

Alexander Norén gewinnt nach 2011 zum zweiten Mal in seiner Karriere das Nordea Masters. Maximilian Kieffer rutscht am Finaltag von Platz zwei auf Rang drei ab. Bernd Ritthammer beendet das Turnier in Schweden auf dem siebten Platz. 

Malmö, Schweden - Wie in der Vorwoche bei der Irish Open durfte Maximilian Kieffer auch an diesem Finalsonntag im letzten Flight starten. Zusammen mit dem Schweden Alex Noren ging es für den 24-Jährigen im PGA of Sweden um das Rennen um den Titel. Doch während sich der Schwede trotz der erneut windigen Bedingungen keine Fehler leistete und souverän nach 2011 seinen zweiten Sieg beim Heimspiel einfuhr, kassierte Kieffer mit einer 75 (+3) seinen höchsten Score der Woche und rutschte von Platz zwei auf den geteilten dritten Rang ab. 

"Das war eine fantastische Woche", kommentierte Kieffer sein Zeit in Schweden. "Natürlich bin ich etwas enttäuscht. Wenn man am Finaltag die Chance hat, zu gewinnen, dann will man das auch. Aber es ist eine weitere Erfahrung, aus der ich lernen kann. Ich freue mich für Alex. Er ist ein netter Kerl und ein großartiger Spieler. Er hat es verdient, zu gewinnen. Ohne seine Verletzungen wäre er wahrscheinlich in den Top Ten der Weltrangliste."

Für Noren ist es der vierte Erfolg auf der European Tour. 2009 hatte er das Omega European Masters gewonnen. Es folgten Titel bei der Wales Open und dem Nordea Masters in 2011. In der Finalrunde reichte dem 32-Jährigen eine 71 - eins unter Par. Neben einem Birdie auf der Eins und einem anschließenden Bogey kam Noren danach auf 15 Pars in Folge, ehe er die schwierige 18 mit einem Birdie abschloss. Mit zwölf unter Par hatte er letztlich vier Schläge Vorsprung auf den Dänen Sören Kjeldsen (der in der Vorwoche in Nordirland triumphierte) und Sebastian Soderberg, einen weiteren Schweden. 

Der erst 18 Jahre junge Amateur Marcus Kinhult, der zur Halbzeit noch in Führung lag, rutschte mit Wochenendrunden von 77 und 75 auf den 33. Platz ab.  

Erfreulich war der Auftritt von Bernd Ritthammer. Der Nürnberger, der mit seiner Kategorie nur wenige Starts auf der European Tour erhält, nutzte seine Chance in Malmö und landete mit 283 Schlägen (-5) auf dem geteilten siebten Rang. Nur am zweiten Tag hatte er mit einer 75 ein Ergebnis über Par hinnehmen müssen. Ansonsten zeigte er mit 69, 69 und 70 Zählern starkes Golf auf dem windanfälligen Platz. 

Einen Schlag mehr benötigte der Weltranglistenvierte Henrik Stenson, der am Finaltag nicht über eine 74 hinauskam. Stenson fliegt mit Rang 13 im Gepäck zur US Open zurück in die USA. 

Florian Fritsch beendete das Nordea Masters mit einer 75er Runde auf dem geteilten 55. Platz (+2). 

Moritz Lampert (75+73) und der Amateur Benedict Staben (77+70) hatten ebenso wie Miguel Angel Jiménez, Mikko Ilonen, Titelverteidiger Thongchai Jaidee und der Amerikaner Peter Uihlein den Cut verpasst.  

Das Turnier und seine Historie

Schweden ist eine Golfnation. In dieser Woche reisen die Spieler der European Tour zum Nordea Masters, dem Vorzeigeturnier in Skandinavien. Das Event durchlebte zahlreiche Namensänderungen, war jedoch bis 2011 unter dem Namen Scandinavian Masters bekannt. Seit drei Jahren steht es als Nordea Masters im Turnierkalender und kann auf eine bunte Historie zurück blicken. 1991 war die Premiere im Norden. Die Veranstaltung entstand aus einer Zusammenlegung einiger kleinerer Turniere. Die 1,5 Millionen Euro Preisgeld spiegeln den durchschnittlichen Status des Events wieder, entsprechen allerdings nicht ganz der lokalen Golfbegeisterung. Seit Jahrzehnten bringt Schweden in regelmäßigen Abständen große Golfer hervor, vor allem bei den Damen sind die Skandinavier dominant. Und im Gegensatz zu manch anderem europäischen Staat, kann man Golf in Schweden durchaus als Volkssport bezeichnen. Das Nordea Masters ist die vorletzte Haltestelle vor dem zweiten Major der Saison, der US Open. 

Der Platz

Der Lake Course des PGA of Sweden National ist bereits der siebte Austragungsort des Nordea Masters und wird erst zum zweiten Mal ein Profiturnier ausrichten. 2009 wurde der 6.757 Meter lange Platz eröffnet. Designer Kyle Phillips entwarf einen Kurs, der über insgesamt 1,5 Hektar Bunkerfläche verfügt und auch sonst einige Merkmale eines Links Courses besitzt. Der Wind spielt eine bedeutende Rolle, die welligen Fairways sind jedoch sehr breit, sodass vom Tee nur bedingt Präzisionsarbeit verlangt wird. Die Anlage verfügt in direkter Nähe über weitere 18 Löcher, einen Links Course.

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