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Garcia mit dem längsten Atem

European Tour
 

Doha, Katar: Sergio Garcia holt beim Qatar Masters seinen elften Sieg auf der Tour auf dem dritten Extraloch gegen Mikko Ilonen. Dominic Foos spielt seine beste Runde des Turniers und steht am Ende als bester Deutscher auf dem geteilten 16. Rang.

 Es gibt 16-Jährige und 16-Jährige. Dominic Foos scheint zu der Sorte Teenager zu gehören, die sich nicht beeindrucken lassen. Denn auch am vierten Tag des Qatar Masters merkte man nicht, dass Foos Amateur ist. Am finalen Samstag setzte der Deutsche noch mal einen drauf und spielte eine 68er Runde ein. Ein frühes Birdie auf der zweiten Spielbahn, wurde durch zwei prompt folgende Bogeys zunichte gemacht. Doch in der Manier eines Spielers, der seit Jahren auf Europas Liga zuhause ist, blieb Foos ruhig und spielte Birdies auf Loch 9, 12 und 16. Doch damit nicht genug. Auf dem abschließenden Par 5 machte der Deutsche noch mal einiges an Plätze gut und lochte zum Eagle. Nach Runden von dreimal 70 in Folge und einer 68 zum Abschluss, fand sich Foos bei zehn Schlägen unter Par auf dem geteilten 16. Rang. Als bester Deutscher. Als Amateur. Eine beeindruckende Vorstellung der jungen Nachwuchshoffnung.

Die beiden anderen Deutschen beenden das Turnier im unteren Mittelfeld. Marcel Siem unterschrieb eine 70 mit vier Birdies und zwei Bogeys. Der Longhitter konnte sich nicht mehr wirklich verbessern und beendete das Turnier schlussendlich auf dem geteilten 43 Rang, bei fünf unter Par. Vor allem auf den Par 3s verlor Siem einige Schläge, aber auch die Präzision vom Tee ließ zu Wünschen übrig.

Martin Kaymers Runde begann recht vielversprechend mit einem Birdie auf der eins. Doch drei Bogeys und nur zwei Birdies ergaben ein ausgeglichenes Ergebnis von Even Par. Das Gesamtergebnis von -3 reichte nicht für einen Platz in den Top Fünfzig. T57 hieß es zum Ende. Zusammenfassend kann man sagen, dass Kaymer bei allen vier Runden unter den Erwartungen blieb. Weder auf den Grüns, noch vom Abschlag lief es zufriedenstellend. Wenig getroffene Fairways verbauten ihm allzu häufig die Möglichkeit, Fahnen anzugreifen. Das Ergebnis kann nicht mit den Ansprüchen des Deutschen übereinstimmen.

Spannung bis zum Schluss
An der Spitze des Leaderboards blieb es die ganze Finalrunde lang spannend. Ganz vorne wurde das Tableau noch mal ganz kräftig durcheinander gewirbelt. Sergio Garcia spielte die beste Runde und gab eine bogeyfreie 65 ab. Der Spanier übernahm die Führung, konnte sich aber noch nicht feiern im Clubhaus, da noch einige Spieler in Schlagdistanz auf dem Doha GC unterwegs waren. Und dann schaffte es jemand Garcias Score bei -16 zu knacken. Mit einer 66 schloss Mikko Ilonen zum Spanier auf und schaffte dank eines Birdies auf der 18 den Sprung ins Stechen. Diesen verpasste Thorbjørn Olesen. Mit zwei Schlägen Rückstand begab sich der Däne mit seinem Spielpartner Adrien Saddier, der am Freitag ein Feuerwerk abgebrannt hatte, auf das entscheidende Par 5. Beide Spieler zeigten hervorragende Annäherungen, nach jeweils weiten Abschlägen. Olesen und Saddier begaben sich also mit Eagle-Chancen auf das Stadiongrün. Der junge Franzose lochte den Putt, allerdings ohne große Konsequenzen, da der Rookie sich mit einer 73 aus dem Titelrennen verabschiedet hatte. Olesen hingegen schob den Putt Zentimeter daneben und verpasste so das Stechen. Die beiden Führenden Steve Webster (-14) und Rafa Cabrera-Bello (-15) ließen die anderen an sich vorbei ziehe und beendeten das Turnier in den Top Five.

Entscheidung auf dem dritten Extraloch
Also ging es für Ilonen und Garcia nochmal auf die 18. Bahn. Auf dem ersten Extraloch verpassten beide ihre Eagle-Putts und begaben sich somit nochmal zu den Abschlägen. Beim zweiten Anlauf sah es nach einem Vorteil für den Finnen aus, da er mit dem zweiten auf dem Grün lag, Garcia im Bunker. Doch Garcia wäre nicht Garcia, wenn er nicht den Bunkerschlag zwanzig Zentimeter an die Fahne gelegt hätte. Ilonen verpasste den Putt und es ging zum dritten Mal auf die Carts und die Abschläge. Dieses mal hatte Garcia das Momentum auf seiner Seite. Ilonen verzog seinen Drive ins dichte Rough und den darauf folgenden Schlag in den Bunker. Garcia verpasste zwar den Putt zum Eagle, aber es reichte dennoch für den elften Sieg auf der Tour. Nach seinem Sieg bei der Thailand Golf Championship ist es für den Spanier der zweite Titel in wenigen Monaten. Garcia zeigt sich zu Beginn des Ryder Cup Jahres 2014 in bestechender Form. (zum abschließenden Leaderboard)


Erfahren Sie auf der zweiten Seite Allgemeines zum Qatar Masters



 


Das Turnier

Nach Pablo Larrazábals Triumph in Abu Dhabi macht die European Tour Halt bei der zweiten Station des alljährlichen "Desert Swings". Vom 22. bis 25 Januar treffen sich unter anderem zehn Spieler aus den Top 50 der Weltrangliste zur 17. Ausgabe des Qatar Masters im Doha GC. Acht Major-Sieger beinhaltet das Teilnehmerfeld, das beim von Commercial Bank of Qatar gesponserten Turnier um ein Gesamtpreisgeld von 2,5 Millionen US-Dollar und die "Mother of Pearl Trophy" kämpft. Die einzigartige Trophäe wird traditionell am Samstag, und nicht wie gewöhnlich sonntags, übergeben.


 

 

Historie

Vor zwölf Monaten konnte sich der größte Mann der European Tour die beliebte goldene Venusmuschel sichern. Chris Woods' Eagle an der 18 sicherte ihm seinen ersten Titel in der ersten Liga. Der Gewinner der Premierenausgabe des Qatar Masters 1998 heißt Andrew Coltart Doch es haben sich auch schon bekanntere Spieler in die Siegerliste eintragen dürfen. Da hätten wir beispielsweise Paul Lawrie (1999 und 2012) und Adam Scott (2002 und 2008). Sie sind die einzigen beiden Profis, die sich mehrmals den Titel in Katar sicherten.
 


 

 

Der Platz: Doha GC

Peter Harradine konstruierte den einzigen grünen Golfplatz Katars, etwa zehn Minuten außerhalb von Doha. Kakteen wurden aus Arizona importiert, tausende Bäume gepflanzt - weiter kennzeichnen natürliche Felsen, zahlreiche Wasserhindernisse und natürlich viel Sand den Wüstenplatz, auf dem Bermuda-Gras dominiert. Die Grüns werden mit 12 Stimpmeter ähnlich schnell wie schon in Abu Dhabi. Die Wetterprognose ist mit Regen und niedrigen Temperaturen eher ungünstig. Das wohl eindrucksvollste Loch auf der Anlage ist die 16, ein Par 4, dessen Grün die meisten Profis vom Tee erreichen können. Dazu muss allerdings eine Felsformation im Flug überwunden werden.



ddg/sen

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