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Die drei Ms im Nachbarland

Lyoness Open - Vorbericht
 

Maximlian Kieffer, Moritz Lampert und Max Glauert sind in dieser Woche in der Nähe von Wien unterwegs, um bei der Lyoness Open mit den dort traditionell starken Österreichern zu konkurrieren. Auch aus Spanien kommen große Namen - und aus Russland hat sich ein Exot angekündigt.

Das Turnier

Seit 1990 gibt es die Austrian Open (erster Sieger: Bernhard Langer), bis 1996 als European-Tour-Event. Nach Jahren auf der Challenge Tour kam es 2006 zurück. Diverse Namen zierten das österreichische Top-Golf-Event, darunter Hohe Brücke Open (Sieger 1995: Alex Cejka) und BA-CA Golf Open. Nun firmiert das Turnier zum zweiten Mal unter dem Namen Lyoness Open. Preisgeld: 1 Million Euro.




Die Deutschen im Feld

Maximilian Kieffer hatte in Schweden eine bessere Zeit als unlängst in England, wo er mit der verpassten US-Open-Qualifikation im Kopf in Wentworth am Cut gescheitert war. Rang 27 war es beim Nordea Masters am Ende. "Gut gespielt", aber manchen vermeidbaren Fehler eben nicht vermieden - das war das Fazit. Dennoch bleibt der 22-Jährige der beste European-Tour-Rookie dieser Saison. Platz 54 im Race to Dubai, das sind gute Aussichten, die ihm wohl auch den einen oder anderen Einladungsplatz bei den großen Turnieren im Sommer gewährleisten könnten. Auch an seinen Flightpartnern ist in Atzenbrugg sein gestiegener Marktwert abzulesen.

"Die letzten beiden Tage war es sehr nass hier, wir hatten Dauerregen und es war windig. Die Donau ist kurz davor die Altstadt von Krems zu überfluten. Der Fluss führt gewaltige Wassermassen mit und überall sieht man Sandsäcke. Die Grüns sind erstaunlich gut für diese Wetterverhältnisse. Mein Spiel ist gut und ich fühle mich wohl. Auf die ersten beiden Runden in seiner Gruppe freue er sich schon, "denn ich verstehe mich mit beiden Spielern einfach super."

Startzeiten:
Donnerstag, Tee 10: 07.40 Uhr  (kein Zeitunterschied)
Spielpartner: Joel Sjöholm, Lee Slattery

Für Moritz Lampert steht beim Nordea Masters wieder ein verpasster Cut in der Bilanz. Zwei "blöde Fehler" am Ende der Runde sieht er als Knackpunkt. Doch auf Facebook macht er sich Mut: "Neue Woche, neues Glück". Auf der Proberunde hatte auch er noch mit Sturm und Regen zu kämpfen, im Turnier wird es zum Anfang wieder die Cut-Linie sein. Dreimal kam er in dieser Saison ins Geld, seine 69 vom Freitag in Schweden könnte ihm das Selbstvertrauen geben, das er für den vierten Scheck auf der European Tour gebrauchen könnte. Für ihn geht es ab Donnerstag schon in der Zweier-Paarung über den Kurs.

Startzeiten:
Donnerstag, Tee 10: 7:30 Uhr (kein Zeitunterschied)
Spielpartner: Lorenzo Gagli

Max Glauert startet in Atzenbrugg in sein drittes Event auf der European Tour in diesem Jahr. Zweimal reichte es bisher nicht fürs Wochenende. Einmal stand die 83 am ersten Tag auf der Karte, einmal am zweiten Tag. Da halfen auch die guten bis sehr guten anderen Runden nichts. Also soll nun in Österreich die hohe Nummer vermieden werden. Auch auf der Challenge Tour läuft es als 114. des Rankings nicht wie erhofft. Mit der Lyoness Open darf der Sommer nun endlich auch auf die Scorekarte.

Startzeiten:
Donnerstag, Tee 1: 7:50 Uhr (kein Zeitunterschied)
Spielpartner: Sandro Piaget, Alan Dunbar





Die Favoriten

Bernd Wiesberger ist der Titelverteidiger und nicht nur wegen des heimischen Publikums sicherlich wieder ein Favorit. Der 27-Jährige hat in diesem Jahr noch keinen Cut verpasst und wenn der Putter ihn mal nicht im Stich lässt, ist er dank des guten Spiels bis zum Grün auf dem Blatt einer der Besten. Ebenso aussichtsreich im Vorfeld: Pablo Larrazábal. Der Spanier kommt derzeit immer besser in Schwung. Zuletzt glänzte er mit vier Ergebnissen in den Top 15. Zudem sind Miguel Angel Jiménez und Thomas Björn zu beachten.

Lesen Sie hier, welche Spieler die Experten auf der Liste haben...



Der Exot

Yevgeny Kafelnikow war einmal ein Weltklasse-Tennisspieler. Jetzt spielt er Golf. Zum zweiten Mal ist er nun in Atzenbrugg auf der European Tour zu Gast, ein paar Mal hat er sich auch schon auf der Challenge Tour herumgetrieben. Geld gab es für den 37-Jährigen in den Eliteklassen noch nicht, doch seine Scores sind auch nicht die größte Peinlichkeit. Der Russe sorgt für Aufmerksamkeit und ist dennoch sportlich nicht außer Konkurrenz. Aber Weltklasse ist es nicht mehr.



Der Platz: Diamond Course

2000 eröffnet, ist der Platz 35 Kilometer nordwestlich von Wien schon heute bekannt für sein Wasseraufkommen - und damit ist nicht das von oben gemeint. Letzteres macht den Greenkeepern des Diamond Course, des Championship-Kurses (rund 6700 Meter lang, Par 72), derzeit noch ein paar Sorgen. Im Vorfeld war es noch stürmisch und feucht, das ProAm wurde auf neun Löcher verkürzt, um den Platz zu schonen. Doch zum Wochenende hin soll das bessere Wetter mit geringeren Regenwahrscheinlichkeiten wieder einen Kurs ermöglichen, der durch seine Weite glänzt, die dank vieler Wasserhindernisse eigentlich sehr herausfordernd daherkommt. Bei den Profis relativiert sich die Sache. Zum vierten Mal ist die European Tour nun auf dem Diamond Course zu Gast, bisheriger Durchschnittsscore des Siegers: 17 unter Par.

fpf

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