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Heiße Duelle im Wüstenstaat

Der Desert Swing geht los
 

Abu Dhabi, VAE: Mit der Abu Dhabi Golf Championship beginnt die erste heiße Phase der European Tour. Die großen Namen finden sich im Emirat ein und spielen sich warm für die Highlights im Februar und März. Auch Martin Kaymer und Marcel Siem sind am Start.

Die European-Tour-Saison hat zwar schon begonnen - traditionell mit einigen Events in Südafrika -, doch die Abu Dhabi Golf Championship ist das erste Stelldichein der großen Namen. Der erste Vergleich, die Vorbereitung auf die Highlights im Februar und März mit den beiden WGCs in Amerika. Für viele ist es der erste Wettkampf seit langem.

So auch für Tiger Woods, der über den Winter eine Auszeit vom Golf genommen hatte. "Ich habe die Schläger für einige Wochen in die Ecke gestellt und einfach mal abgeschaltet", sagte Woods im Vorfeld der Abu Dhabi Golf Championship. "Jetzt freue ich mich, wieder raus zu kommen. Ich habe heute Morgen neun Löcher gespielt und der Platz ist in einem ausgezeichneten Zustand. Wenn der Wind die Woche über so bleibt, wird das ein anspruchsvoller Test."

Ein echter Championship-Platz
Das Greenkeeper-Team hat es sich in diesem Jahr zur Aufgabe gesetzt, den Platz noch diffiziler zu gestalten. "Es ging um den Feinschliff", bestätigte Andrew Whittaker vom Abu Dhabi Golf Club. "Wir haben den Platz nicht nur verlängert [um knapp 200 Meter, Anm. d. Red.]. Die Fairways sind schmaler, einige Bunker haben wir überarbeitet und das Rough höher stehen lassen." Noch höheres Rough? Schon 2012 sahen sich einige Spieler einer schier unlösbaren Aufgabe abseits der Fairways gegenüber. "Eigentlich bräuchte man aus diesem Rough eine Sichel", hatte Marcel Siem scherzhaft gesagt. 

Aber die Verantwortlichen wollten die Spieler vor eine wirkliche Herausforderung stellen. Zusammen mit dem Designer Peter Harradine hat man den Par-72-Kurs "lang genug für Tiger, herausfordernd genug für Ernie und die Grüns anspruchsvoll genug für Rory" gestaltet. 
Rory will die letzte Hürde nehmen
Rory McIlroy hat am Montag in Abu Dhabi mit seinem Wechsel zu Nike Golf bereits für Schlagzeilen gesorgt. Nun will er am Sonntag eine weitere folgen lassen und endlich im Emirat gewinnen. "Ich habe hier stets gut gespielt", sagte der Nordire am Dienstag. Bei seinen bisherigen fünf Auftritten konnte er sich von Jahr zu Jahr steigern: 2008 wurde er Elfter. Es folgten ein fünfter Rang 2009, Platz drei 2010 und zwei zweite Plätze in den Jahren 2011 und 2012. "Es wäre schön, dieses Jahr einen Platz besser abzuschließen." Die größte Hürde bei dieser Mission sieht die Nummer eins der Welt in einem seiner Flightpartner - aber nicht in Tiger Woods: "Martin Kaymer hat hier drei Mal gewonnen und scheint hier immer gut zu spielen."

Und auch wenn es 2012 für Kaymer nach Runden von 77 und 72 nicht zum Sprung ins Wochenende gereicht hatte, so freut sich der Deutsche doch auf die Herausforderung der ersten beiden Tage. "Da hab ich ja einen guten Flight erwischt", teilte er am Dienstag seinen Fans auf Facebook mit. "Freue mich sehr darauf mit den Beiden zu spielen, da wird sicher viel los sein." Nach seinem Sieg bei der Nedbank Challenge Ende 2012 geht er mit mehr Selbstbewusstsein in die neue Saison: "Habe eben neun Löcher gespielt, fühlt sich alles ganz gut an und ich hoffe, da weitermachen zu können wo ich letztes Jahr aufgehört habe."

Von Südafrika nach Abu Dhabi: Marcel Siem
Für den zweiten Deutschen im Feld geht es nach dem guten Abschluss des Turniers in Durban - Siem beendete das Volvo Golf Champions mit einer 66 - um die Konservierung der Form. "Darauf kann man aufbauen", sagte er noch in der vergangenen Woche. Zu Beginn des Desert Swings - Marcel Siem wird auch in Katar und Dubai abschlagen - kommt es vor allem auf die Präzision vom Tee an. In Durban war das sein großes Problem, doch der Grund war schnell gefunden. "Meine Gewichtsverteilung war etwas zu rechtslastig und somit war ich im Impact immer hinter dem Ball, um dann zum Ball zu kommen muss ich 'löffeln'", erklärte er Golf.de. "Ich freue mich jetzt auf eine anständige Range in Abu Dhabi, wo ich hart arbeiten kann", um den Fehler abzustellen.


adk

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