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Eine 65 zum Finale - Fritsch steigt auf

 

Girona/Spanien: Florian Fritsch darf feiern. Der Deutsche katapultiert sich am Schlusstag der Q-School mit einer 65 noch nach ganz vorne und löst damit das Ticket für die European Tour 2011. Für die anderen beiden Deutschen endeten die sechs Runden mit einer Enttäuschung.

Als Florian Fritsch und Bernd Ritthammer sieben Löcher ihrer sechsten und letzten Runde der Final Stage im PGA Catalunya Resort gespielt haben, ist noch nicht viel passiert. Am späten Freitagmittag liegen beide noch um die 30er-Marke, auf die es zu Beginn des Turniers 156 Golfer abgesehen hatten. Wenige Stunden später ist die Situation eine andere: Florian Fritsch notiert eine 65 und jubelt. Bernd Ritthammer zeichnet an der 18 ein Bogey und verlässt nach starkem Kampf mit zwei Schlägen zu viel auf der Scorekarte den Kurs.

Mit einem Zähler als Polster war der Bayer auf die Schlussrunde gegangen, sein Birdie auf der sieben festigte seine Position unter den besten 30, die die Karte für die erste Klasse erspielen. Dann verlor Ritthammer seinen Schwung. Vier Bogeys auf den Löchern acht bis zwölf sorgten für einen frühen Hoffnungssturz. Doch ein Eagle an der 15 brachte den 23-Jährigen zurück ins Spiel. Ein Birdie auf den abschließenden drei Bahnen, das war das Ziel. Doch es sollte nicht sein, das Bogey an der 18 und sein 42. Platz waren dann nur noch für die Statistiken.

Auf diese wird der 25-jährige Fritsch sicherlich noch lange gerne schauen. Sechs Birdies, ein Eagle bei einem Bogey waren gleichbedeutend mit der besten Runde des Tages und der zweiten 65 des Deutschen bei diesem Turnier. Damit ging es nicht nur von Position 38 auf Rang sechs (-14) - vielmehr sprang er noch viel weiter nach oben: auf die European Tour. Angesichts der Situation, in der sich Fritsch vor knapp einem Jahr noch befunden hatte, eine nicht kleine Überraschung.

Anfang des Jahres war dem hoffnungsvollen Talent das Leben als Profi noch zuviel gewesen, auch wegen seiner Flugangst. "Ich wollte einfach nicht mehr spielen", sagt er heute. "Meine Lebensqualität hatte abgenommen und ich dachte, dass es das alles nicht wert ist. Ich habe dann acht Monate im Bereich Sportmanagement gearbeitet, habe aber gemerkt, dass das nichts für mich ist." So kam er zurück.

"Ich habe beschlossen, die letzten Turniere (der Challenge Tour) zu spielen, und war in Toulouse als Fünfter ganz gut. So habe ich mich auch für die Q-School entschieden", erzählte er während der Tage in Girona. Zum Anfang hatte er einfach ausprobieren wollen, vielleicht war diese Lockerheit ausschlaggebend für den Höhenflug. Am Ende zeigte er mit seiner Fabel-Runde aber auch starke Nerven unter großem Druck. "Meine Auszeit hat mich als Golfer und als Mensch wachsen lassen", sagt Fritsch.

Maximilian Kieffer scheitert knapp
Der dritte Deutsche, der es in die beiden Finalrunden geschafft hatte, konnte sich nicht mehr unter die besten 30 vorarbeiten. Maximilan Kieffer vermasselte sich die Scorekarte am Schlusstag vor allem aufgrund eines Triple-Bogeys an der Zwei, seinem elften Loch. Insgesamt musste der junge Deutsche eine 74 (+2) notieren, die ihn auf fünf unter Par und Platz 53 brachte. Kieffer hatte im September die Stage 1 für sich entschieden und hatte sich so für die zweite Runde qualifiziert. Insgesamt spielte der 20-Jährige somit 252 Bahnen um am Ende um wenige Schläge zu scheitern. Eine bittere Erfahrung, die aber sicherlich bei vielen weiteren Möglichkeiten hilfreich sein kann.

Nicolas Meitinger, Benjamin Miarka und Max Kramer waren am Cut nach vier Runden gescheitert. Den Sieg holte sich der Engländer Simon Wakefield bei 21 unter Par vor dem Spanier Carlos del Moral (-19) und Mikko Korhonen aus Finnland (-17).

fpf

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